LG G2 liegt unter den angepeilten Verkaufszahlen

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LG G2 bleibt hinter Erwartungen zurück

Das LG G2 ist ein verdammt gutes Smartphone aber auch ein echtes Wagnis für den südkoreanischen Konzern. Während es bei der Technik absolut nichts zu meckern gibt, ist das Bedien-Konzept mit den Rear Keys ein gewagter Schritt. Den nun bekannt gewordenen Verkaufszahlen zufolge vielleicht sogar ein wenig zu gewagt.

Mit bloßer Hardware-Power kann sich ein Unternehmen heutzutage kaum noch aus der Masse der Smartphone-Hersteller hervorheben, die auf die Android-Plattform Googles setzen. Zwar ist die Software ein möglicher Weg zur Differenzierung, wie ihn besonders exzessiv HTC und Samsung beschreiten. Aber auch beim allgemeinen Design seiner Smartphones kann dieses gewisse Etwas auftauchen. Oder beim Bedienkonzept des Gerätes, wie es LG beim LG G2 mit den Rear Keys zelebriert. Die auf der Rückseite untergebrachten Hardware-Tasten sind ein bisher absolutes Alleinstellungsmerkmal für LG, dass im LG G Flex zum zweiten Mal zum Einsatz kommt.

 

LG G2 und die hohen Erwartungen

Auch wenn das LG G2 ein richtig gutes Smartphone (zum Test) und eines der besten derzeit erhältlichen überhaupt ist, sind die Verkaufszahlen nicht ganz den Erwartungen entsprechend. So teilte LG mit, dass im Heimatmarkt Südkorea wohl „nur“ 600.000 Geräte im dritten Quartal verkauft wurden. Zum Vergleich: Der Vorgänger Optimus G Pro hat es im selben Zeitraum auf 540.000 Geräte gebracht. International sind vom LG G2 immerhin 2,25 Millionen Geräte abgesetzt worden, anstatt der geplanten 3 Millionen Geräte. Trotz größerer (finanzieller) Anstrengungen im Bereich Marketing ist LG noch immer nicht wirklich als Hersteller von Highend-Smartphones bekannt, wie es beispielsweise Samsung ist.

Ein Misserfolg bzw. ein hinter den Erwartungen zurückbleibendes Ergebnis führt meistens zu einer Umstrukturierung im Unternehmen, was bei LG in nächster Zeit erwartet wird. Eine mögliche Änderung ist der Einsatz hochwertiger Materialien, sprich höchstwahrscheinlich einem Gehäuse aus Aluminium. Aber auch an der eigenen Oberfläche Optimus UI will der Konzern weiter feilen, um eine noch bessere Benutzererfahrung bieten zu können. Die möglichen Umstrukturierungen könnten eventuell beim Nachfolger des LG G2 bereits ihre erste Anwendung finden.

Als Ursache für die schleppenden Verkäufe wird übrigens das Bedienkonzept der Rear Keys genannt, welche einfach zu ungewohnt für die Kundschaft sind.

[Quelle: Asia Today | via AndroidBeat]
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Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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