LG Gate: Eigene Sicherheitslösung für Unternehmen

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LG Gate: Eigene Sicherheitslösung für Unternehmen

Einst stand der Name Blackberry mal für die Unternehmenslösung schlechthin, wenn es um Smartphones ging. Okay, Blackberry ist noch immer eine Größe in diesem Geschäft aber sehr viele Unternehmen gehen mittlerweile zur „Bring your own Device“-Philosophie über und das will LG mit LG Gate sich zu Nutze machen. Und erinnert an einen Konkurrenten dabei.

Bei den meisten Unternehmen ist es Gang und Gäbe, dass bestimmte Mitarbeiter ein Smartphone als Geschäftstelefon von ihrem Unternehmen zur Verfügung gestellt bekommen, mit dem sich bestimmte Tun lassen und andere wiederum nicht. Doch seit einigen Jahren verbreitet sich das BYOD-Prinzip (Bring your onw Device/Bring dein eigenes Gerät) wie ein Lauffeuer und die Netzwerk-Administratoren der Unternehmen haben manchmal ihre liebe Müh, all diese privaten Geräte richtig das Unternehmensnetzwerk einbinden zu können, gerade wenn es um sensible Daten geht. Kein Wunder also, dass einige Smartphone-Hersteller an Lösungen für genau so etwas arbeiten und einer dieser Hersteller ist LG mit seiner Lösung LG Gate.

 

Das sichere Gate für Unternehmen

Bei LG Gate handelt es sich wie bei der Konkurrenz von Blackberry und Samsung um eine Plattform mit erhöhter Sicherheit. Allerdings sind zu LG Gate derzeit die Informationen ziemlich rar gesät, sodass man als Interessierter auf weitere Details warten muss. Was bisher bekannt ist: Die Daten auf LG Gate zertifizierten Geräten werden im internen Speicher separat verschlüsselt abgelegt, zusätzlich unterstützen diese Geräte den Zugriff auf Unternehmensnetzwerke per VPN. Das war es auch schon, was es derzeit an Informationen über LG Gate gibt, weder Preise noch ein Datum für die kommerzielle Verfügbarkeit wurde von den Südkoreanern genannt.

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Das Gate-Programm von LG kommt übrigens nicht von ungefähr, schließlich hat Landesrivale Samsung mit seinem SaFE-Programm und dem daran angeschlossenen Knox- Feature bereits einiges an Vorsprung. Allerdings kann Samsung eine nicht ganz unwichtige Sache für sich verbuchen: Knox in Verbindung mit dem Galaxy S4 hat als das erste Android-Gerät überhaupt die Sicherheitsfreigabe des US-Verteidigungsministerium erhalten, weshalb das Galaxy S4 bisher als einziges Android-Gerät neben einigen wenigen Blackberry-Modellen von hochrangigen US-Beamten genutzt werden kann.

Und übrigens: Der Name LG Gate ist schon ein wenig komisch gewählt. Schließlich ist das Wörtchen „Gate“ in den letzten Monaten und Jahren öffentlich überwiegend mit irgendwelchen Affären in Verbindung gebracht worden. Schlechte Sterne für LG Gate? Samsung hat sich da cleverer angestellt mit dem englischen Wort für Tresor sowie der Anspielung auf den US-Stützpunkt Fort Knox, wo die Goldreserven der USA gelagert werden.

Bei der Gelegenheit könnt ihr euch, falls daran interessiert, mal eine neue Studie zum Thema „Bring your own Device“ zu Gemüte führen, welche zu dem Ergebnis kommt, das BYOD oftmals eher eine Notlösung denn angestrebte Unternehmenspolitik ist.

[Quelle: LG | via Engadget]

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Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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