[Update 2] MaTT erzählt: Abnehmen mit Android!

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Fitbit Test

So nun ist es soweit, die Temperaturen steigen wieder und somit auch die Möglichkeiten seinen Körper in aller Öffentlichkeit zu entblößen. Doch was muss ich feststellen hat sich im viel zu langen Winterschlaf rund um den Bauchnabel für eine konvexe Beule entwickelt? Klar, wenn ich nicht von den Kindern immer wieder ins Wasser zurück geschmissen werden will, weil diese denken ich wäre ein gestrandeter Wal, dann muss hier Abhilfe geschaffen werden. Aber gab es da nicht auch eine App für und eventuell andere technische Hilfsmittel die in Kooperation mit Android arbeiten und mich beim abnehmen unterstützen oder gar motivieren?

Die Hardware

Kurz in meinem Lieblingsshop bei MobileFun.de geschaut und so gleich auch unter dem Suchbegriff Fitness fündig geworden. Im Grunde unterteilt sich das Feld in 3 Kategorien:130509_3_2

  1. Einem sogenannten Tracker, der je nach Hersteller die täglichen körperlichen Aktivitäten und auch den Schlaf kontrollieren kann,
  2. einer Personenwaage die, logisch, unser Körpergewicht, Fettanteil sowie BMI misst und
  3. einer mobilen Applikation, die je nach Anbieter sich mit der o.g. Hardware synchronisiert, unsere Trainingsorte via GPS aufzeichnet und Möglichkeiten zur Auswertung von Ernährung und Training bietet. Die meisten Apps arbeiten auch noch mit einer 4. Hardware zusammen, einem Puls- und Herzfrequenz Messgerät in Form eines Brustgurtes.

Die Entscheidung ist also nun gefallen, nicht nur Christi fährt heute in den Himmel, sondern meine überschüssigen Fettreserven gleich mit. MobileFun bietet einmal unter Galaxy S4 Zubehör die Fitness Accessoires von Samsung  und die von der Marke Fitbit, für die ich mich entschieden habe, da Stefan das Galaxy S4 hat und ich das HTC One.
Unter dem vielen HTC One Zubehör habe ich mich nun für die

entschieden.

Die Fitbit Aria WiFi Waage

130509_3_11gibt es in Schwarz und Weiß und hat mich schlappe 112,-€ gekostet. Nicht gerade ein Sonderangebot, aber wenn man das Ganze mit regulären Personenwaagen inkl. Körperfettmessfunktion vergleicht, kann man da noch deutlich mehr ausgeben ohne die Auswertung und Synchronisation zu einer Android App.
Die Batterie betriebene Waage kann bis zu 8 unterschiedliche Personen erkennen und diese in unserem zu vor eingerichteten heimischen WLAN Netzwerk automatisch an unser Fitbit-Konto übermitteln. Wie jede andere Waage misst auch die Aria unser Gewicht plus unserem Körperfettanteil (männlicher Durchschnitt 6–24 %) und BMI (Body-Mass-Index), welcher im Grunde das Verhältnis von Körpergröße zu Gewicht wiedergeben soll.
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Einmal eingerichtet erkennt die Aria das jeweilige Schwergewicht beim betreten der Waage, begrüßt einen freundlich mit Namen und gibt kurze Zeit danach die ungeschönten Daten in einem gut lesbaren kreisrundem Fenster wieder. Im Anschluss daran kann man, in so fern einem nicht die Tränen in den Augen stehen, noch einen Ladebalken erkennen der die Synchronisation zusätzlich bestätigt.
Auch von der Optik her gibt die Waage ein gutes Bild in meinem  Stilpluralismus geprägtem Badezimmer ab.

android tv Kaufempfehlung Fitbit Aria WiFi Waage bei MobileFun.de

 

Der Fitbit Zip

130509_3_7ist ein kabelloser Aktivitäts-Tracker für diesen ich mit zusätzlichen 59,-€ dabei war. Den Zip gibt es in einer reichhaltigen Farbpalette, sodass für jeden etwas dabei sein sollte. Bei mir war es das kleine Schwarze, wobei der Fokus hier auf klein gerichtet ist. Denn mit schlappen 3,5 cm hatte ich mir aufgrund der Bilder etwas größeres vorgestellt. Na um so besser, denn schließlich muss der Kleine ja ab sofort immer und überall dabei sein um so meine gegangenen Schritte, verbrannte Kalorien und die zurückgelegte Strecke an Hand eines Beschleunigungsmessers aufzeichnen und  via WLAN und mitgelieferten USB-Dongle an das Fitbit-Konto übermitteln. Aber auch eine automatische Synchronisation zu dem Smartphone via Bluetooth 4.0 zur FitbitMobile App ist möglich. Das direkte ablesen der Daten ist via touch LCD Display jeder Zeit möglich.
Der Zip von Fitbit arbeitet auch mit Drittanbieter Apps wie Endomondo, Lose it!, Runkeeper, my Fitness Pal und vielen anderen zusammen, um so die Daten zu exportieren und gemeinsam auszuwerten.
130509_3_9Im Lieferumfang befindet sich außer dem spritzwasser-, regen- und schweißresistenten Zip auch ein Silikonclip, der es einem ermöglicht den Tracker so angenehm den ganzen
Tag lang zu tragen. Neben dem USB Dongle für die WLAN Übertragung der Daten ist auch eine Batterie dabei, die laut Hersteller bis zu sechs Monate halten soll.

Beide Produkte lassen sich innerhalb weniger Minuten vor dem ersten Einsatz über den PC, auf der Homepage www.fitbit.com/start/aria und www.fitbit.com/start/zip einrichten. Hierfür wird zur Synchronisation ein Kundenkonto benötigt das in Zukunft dann auch als Dashboard mit allen Daten und Informationen dient.

Fitbit bietet außer dem Zip auch noch zwei weitere Tracker mit dem One und Flex an, die sich dadurch unterscheiden das sie zusätzlich bewältigte Stockwerke, den Schlaf (Stunden, Wachzeiten, Schlafeffizienz) aufzeichnen können und über einen stummen Alarm als morgendlichen Wecker verfügen.
Da ich das mit der Schlafkontrolle sehr interessant und wichtig fand, wollte ich eigentlich zuerst das Fitbit Flex Armband für knapp 100,-€ bestellen, leider ist dieser aber noch nicht lieferbar, so dass ich eventuell im Laufe meines Test hier noch Informationen nachreichen kann.

android tv Kaufempfehlung Fitbit Zip Fitness Tracker bei MobileFun.de

Die Software

Neben der nötigen Hardware, zu dem im übrigen auch das richtige Schuhwerk beim joggen zählt, ist natürlich auch der unmittelbare Wille zur konsequenten Einhaltung der Trainingsziele und der richtigen Ernährung Pflicht. Zur Motivation bietet uns die Applikation

Fitbit
Entwickler: Fitbit, Inc.
Preis: Kostenlos
reichlich Möglichkeiten der Aufzeichnung, aufmunternde Benachrichtigungen kurz vor Trainingszielen, Abzeichen und sogar den Vergleich mit Freunden, um so kleine leistungssteigernde Wettkämpfe mit einander ausfechten zu können.
Da ich zum überwiegenden Teil den Gewichtsverlust durch laufen im Park realisieren möchte, nutze ich zusätzlich zum tracken der GPS Daten die Software
Die App konnte im App Store nicht gefunden werden. 🙁 #wpappbox

Links: → Store öffnen → Google-Suche
die zum einen mit meinem Fitbit Zip, dem Wireless Activity Tracker und der App FitbitMobile zusammen arbeitet.
Auf die einzelnen Funktionen und Möglichkeiten der zwei Apps werde ich im Laufe meiner angesetzten Testphase von 2 Monaten, noch genauer berichten.

Die richtige Ernährung

130509_3_4Für das schnelle Abnehmen ist nicht nur der Sport allein verantwortlich, sondern auch eine bewusstere Ernährung. Im Prinzip beginnt das Ganze damit, dass man sich erst einmal darüber im Klaren wird wie viel Kalorien bzw. Zucker, denn das ist ab sofort unser Feind Nummer Eins, in den Lebensmitteln steckt die wir so zu uns nehmen. Die App von Fitbit bietet einem die Möglichkeit durch Erfassung der konsumierten Lebensmittel auf Basis einer großen Lebensmitteldatenbank, meine Kalorienzufuhr als auch den Verbrauch zu kontrollieren. Die FitbitMobile App kann aufgrund dessen, dass sie meine täglichen Aktivitäten misst, meinen Kalorienbereich kontinuierlich anpassen.
130509_3_5Hierfür erstellt man in seinem persönlichen Fitbit Konto ein Zielgewicht und den Schwierigkeitsgrad ein, der je nach dem dann über die Dauer bis zum erreichten Gewicht entscheidet. Somit ist also festgelegt wie viel ich jeden Tag an Kalorien einsparen oder verbrennen muss. Nun sollte man regelmäßig unter dem Menü Ernährungsprotokoll, seine tägliche Nahrung dokumentieren. Dies ist Anfangs ein wenig müßig, doch schnell erkennt das Programm die Lebensmittel die wir häufig zu uns nehmen und bietet sie uns rechts in einem gesonderten Menü an. Auch können wir im vorn hinein sogenannten Ernährungs-Favoriten anlegen.
Etwas schade finde ich das man keine Getränke, außer Wasser festhalten kann. Denn wenn einer Literweise Coca Cola (oder Pepsi) zu sich nimmt, kann er im Grunde so wenig Essen wie er will, er wird trotzdem nur sehr schwer abnehmen. Mal ganz davon abgesehen das wohl sein Blutzuckerspiegel und Insulinhaushalt verrückt spielen würde.

Das Abnehmen beginnt!

130509_3_3Die Stunde Null hat geschlagen, die Hardware ist angekommen und eingerichtet, wir sind ausreichend über die richtige Ernährung informiert worden und haben unseren Kühlschrank der vorgegebenen Parameter angepasst – die Trainingsphase kann nun beginnen.
Die Ausgangswerte sind heute

  • Donnerstag den 09/05/13 (Christi Himmelfahrt)
  • 88,0 kg
  • 23,70% Körperfett und einem
  • BMI von 26,8

Um nicht gleich am ersten Tag die Lust zu verlieren und mit nicht erreichten Zielen mich zu demotivieren, beginnen wir heute mit 30 Minuten auf dem CrossTrainer bevor es raus in die wilde Natur geht. Mal sehen wie viele Schritte der Fitbit Zip zählt.

 

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Dieser Beitrag wird nun in den folgenden 2 Monaten in regelmäßigen Abständen von mir auf dem Laufenden gehalten. Ich werde über die Zusammenarbeit der Geräte und Software berichten, meiner Ernährung und natürlich den Ergebnissen der Datenauswertung.

Wenn auch ihr bereits einer der Apps nutzt oder eigene Erfahrungen im Umgang mit Android und der Fitness habt, so könnt ihr uns gerne in den Kommentaren daran teilhaben lassen.
Vielleicht möchte der ein oder andere sich auch mit mir und der App im Wettkampf messen.

-UPDATE- Woche 1

Wie versprochen möchte ich euch nun heute, nach einer Woche Training mit Hilfe von Android Produkten, über meine Erfolge, Misserfolge und Erfahrungen berichten.
Zuerst das Positive: Ich habe über ein Kilo abgenommen! Das hört sich erst einmal nicht viel an, dennoch ist eine Veränderung in Richtung Ziel erkennbar.

  • Donnerstag den 16/05/13
  • 86,37 kg
  • 23,90% Körperfett und einem
  • BMI von 26,36

Nun zu dem etwas unerfreulichem, der Hardware:

130519_3_10Wie schon oben erwähnt nutze ich den „Zip“ Tracker der Firma Fitbit, der meine täglichen Schritte aufzeichnet, da das von mir gewünschte „Flex“ Armband, dass zusätzlich auch meine Schlafgewohnheiten aufzeichnen kann, noch nicht verfügbar ist.
Dieser Tracker sollte nun via Bluetooth kontinuierlich die Daten mit meiner App FitbitMobile auf dem Smartphone synchronisieren. Pustekuchen, der Datenabgleich funktioniert bis dato nur mit…na? Richtig dem iPhone und dem Samsungs Galaxy S3, S4 sowie dem Note 2. Leider nicht mit dem Note 1, was ja kurz vor dem HTC One Wechsel, mein persönliches Privat Android Smartphone war. Mhhh… alles nur Samsung Produkte?!
Nun gut, fällt das also schon einmal flach, bleibt ja noch die Synchronisierung via dem mitgelieferten USB Dongle und dem Tracker. Dies funktioniert völlig schmerzfrei und zuverlässig. Einziges Manko, der Dongle ist prinzipiell von Nöten, egal ob das Ultrabook bereits über WiFi und BT verfügt und man muss das Ganze Prozedere manuell an schubsen – Tag für Tag.

Ganz im Gegensatz zu der Fitbit Aria Waage, diese hat sich absolut unauffällig in meinen Alltag integriert. Da sie sich in meinem häuslichen WLAN-Netzwerk befindet, synchronisiert sie sich völlig autark nach meinem täglichen Materialtest durch mein Kampfgewicht.

Software

130519_3_09Vor dem Beginn wollte die kostenlose Software FitbitMobile wissen, was ich denn nun geplant habe abzunehmen und auch in welcher Zeit. Optimistisch wie ich bin, sagte ich mal dreist 10 Kilo in 2 Monaten. Schließlich wollte ich ja noch in diesem Jahr meine Erfolge zum Sonnen baden nutzen. Aber das wäre dann laut der Software die „Schwerste“ Wahl gewesen, sodass ich mich zu 3 Monaten überreden ließ, in der Hoffnung das sich der Sommer dieses Jahr ein wenig nach hinten verschiebt.
Dieses Zeitfenster war und ist zwar immer noch „Ziemlich schwer“ aber eher im Bereich des machbaren.
Die Software ermittelt nun auf Basis meines tatsächlichen Gewichtes und der Körpergröße als auch einigen anderen Natur bedingten Werten meine neuen Ziele. Im Klartext jeden Tag 10.000 Schritte Minimum und nicht mehr als 1.377 kcal an Nahrung zu mir nehmen.
Um eine Kontrolle über die Kalorienaufnahme zu haben, muss man natürlich jeden Tag seine Lebensmittel aufzeichnen, was das Programm aufgrund einer großen Lebensmittel Datenbank zwar immens erleichtert, dennoch ist es eine tägliche Fleißarbeit die ich wohl nicht lange aufrecht erhalten werde.
Meines Wissens gibt es auch noch Apps die dieses via Barcodes einscannen können und so die Kalorienaufzeichnung erleichtern. Na mal sehen…
All diese Daten lassen sich auch in einer Excel Tabelle exportieren, allerdings nur in der kostenpflichtigen (44,90€ im Jahr) Premium Version, die natürlich auch noch ein paar andere Features, wie unterschiedliche Berichte, einen virtuellen persönlichen Trainer und den direkten Datenvergleich mit Freunden und Kollegen mit sich bringt.
Einen solchen Export von der vergangenen Woche habe ich euch einmal zum Download HIER <– zur Verfügung gestellt.

130519_3_07Wie ich schon am Anfang erwähnt habe, wollte ich es die erste Woche ruhig angehen und meinen an den Schreibtisch gewöhnten Körper erst einmal auf dem CrossTrainer schinden.
30-45 Minuten brachten mir hier ca. 4-5.000 Schritte, so dass der Rest durch meine restlichen täglichen Aktivitäten erreicht werden musste. Und bevor ihr das jetzt mit Hilfe der Excel Tabelle kontrolliert – nein ich habe nicht jeden Tag meine 10.000 Schritte erreicht.
Ist aber nicht weiter schlimm, denn diese Woche geht es raus in die freie Natur. Hierfür habe ich mich natürlich auch schon bestens gerüstet. Ganz wichtig, das richtige Schuhwerk!
Meine Empfehlung: Runners Point (vielen Dank an Frau Putzler aus der Filiale im Alexa!) die sich für eine ausführliche Beratung Zeit nehmen, um eine Analyse des Laufstils via Kamera, Computer und Laufband anzufertigen. Auf Basis dieser empirischen Daten, bot mir die freundliche Verkäuferin 5 Paar auf mich zugeschnittene Laufschuhe zur Wahl an, aus denen ich mich dann, nach einer weiteren Testphase auf dem Laufband, entschieden habe.

Des weiteren wollte ich zum laufen die Software Endomondo nutzen, die meine gelaufene Strecke via GPS aufzeichnet und über die gelaufenen Kilometer und Zeit informiert.
Dazu brauchte ich natürlich noch eine Armtasche, was sich leider für mein HTC One im realen Handel als etwas kompliziert heraus kristallisierte. Denn wenn es eine solche Tasche gibt, dann entweder für das … na? Richtig iPhone oder das Samsung Galaxy S3 und S4 (Déjà-vu?!). Nach ein paar ermahnende Worte an mein HTC One, es gegen ein Galaxy S4 mit puren Android auszutauschen, wollte es dann auch in eine S4 Tasche passen. Glück gehabt…

130519_3_11Zu Endomondo kann ich noch nicht all zu viel berichten, da das Lauftraining erst diese Woche beginnt. Was ich jedoch schon getestet habe, da ich schon einmal die geplante Strecke im ruhigen gehen abgelaufen bin, ist das die Integration der Fitbit Daten in mein Endomondo Konto völlig unproblematisch funktioniert. Im übrigen auch ganz ohne Premium Account (weder Fitbit noch Endomondo).
Wie nun die Software im Zusammenspiel mit meinen Aktivitäten, gerade im Zusammenhang mit dem Musik hören funktioniert, berichte ich dann nächste Woche.

130519_3_08Eines noch was ich zur App FitbitMobile los werden möchte. Die Software verteilt ja kleine motivierende Erfolgs-Abzeichen, die auch zusätzlich via E-Mail versendet werden.
Anfangs habe ich diese auch aufgrund der grafischen Einfachheit belächelt, aber was soll ich sagen – inzwischen bin ich regelrecht angefixt ein weiteres Abzeichen zu bekommen, da nun mein Kampfgeist geweckt wurde. Wie leicht bin ich doch zu manipulieren…

Ernährung

Als letztes möchte ich mich noch in meinem Wochenreport zu meiner Ernährung äußern. Im Grunde fiel es mir nicht schwer mich an die vorgegeben Kalorien zu halten. Fairerweise muss ich auch dazu erwähnen, dass das Thema Sport mich mein Leben lang begleitet hat. Das heißt aufgrund von sogenannten Wettkampfsport war ich von je her schon mit der „richtigen“ Ernährung bewandert. Doch der Alltag eines Bloggers lässt einem dieses Wissen recht schnell vergessen und bei der permanenten Schreibtisch Arbeit (siehe Excel Tabelle) verzichtet man ganz schnell auf eine regelmäßige und vor allen richtige Ernährung.
Das Frühstück wird komplett ausgelassen und zwischendurch gibt es einen Kinderschokoladen Riegel (oder 2 oder 3 mmhh.. lecker) und ein paar Kekse. Ist ja nur um den Hunger zu stillen, aber auch hier kann man schon einen Hebel ansetzen in dem man diese, nennen wir sie mal Snacks, gegen gesunde Dinge wie Paprikastreifen, Cherry Tomaten oder andere Gemüse-Leckereien ersetzt.
Benötigt der abhängige Körper doch eher was Süßes so kann man dieses auch bei dem Müsli mit Honig mindern oder für zwischendurch mit einer Banane oder Weintrauben ersetzen.
Ganz wichtig sind auch die Getränke! Schafft man es diese ganzen Zucker verseuchten Getränke von der Speisekarte zu verdrängen und gegen einfaches stilles Wasser oder Tee (kein Eistee) auszutauschen, purzeln die Kilo schon fast von allein. Bitte macht euch mal die Mühe und schaut euch den Zuckeranteil auch in sogenannten gesunden Fruchtsäften an!

Gut das war erst einmal mein Report für diese Woche, wenn ihr Fragen habt immer unten rein in die Kommentare! Nächste Woche geht es dann weiter…

-UPDATE- Woche 3-4

Und wieder gibt es ein kleines Update in dem ich leider darüber berichten muss wie kläglich ich bei meinem Trainingslauf in der freien Umgebung versagt habe. Zuerst aber die harten Fakten:

  • Donnerstag den 30/05/13
  • 85,2 kg
  • 23,70% Körperfett und einem
  • BMI von 26,00

Wie geplant hatte ich also auch nach erfolgreichen Einkauf der benötigten Hardware, auch meinen geplanten Trainingslauf in Mutters freier Natur in die Tat umgesetzt. Doch was war los? Keine 2 Minuten gelaufen brennt schon die Lunge. Das konnte doch gar nicht sein. Habe ich doch nahezu Tag täglich auf dem CrossTrainer fast eine Stunde trainiert und dabei mehrere Kilometer abgespult.
Anscheinend ist das Laufen im echten Leben doch etwas anstrengender, ob das auch für FIFA 13 gilt? Lange Rede gar kein Sinn – am Ende des Tages beziehungsweise meine halben Stunde, hatte ich mit 3 Gehpausen stolze 3.48 km geschafft, in der die schnellste Runde (1km) 4:17 Minuten waren. Zumindest funktionierte die App Endomondo einwandfrei. Diese gab mir also die von mir vorbereitete Wiedergabeliste musikalisch auf die Ohren und berichtete in Kilometerabständen über zurückgelegte Zeit und Strecke sowie den daraus resultierenden Durchschnitt.
Ich kann also im nach hinein die Strecke, GPS sei Dank, auf der Karte nachvollziehen und wenn Bedarf besteht mit anderen teilen. Ebenso erfreulich ist, das auch die Integration der Fitbit-Daten unproblematisch funktionierte.

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Bevor ich nun das Lauftraining im realen Leben wieder aufnehme, habe ich beschlossen als Mann in meinem Alter den Puls mit Hilfe des Polar BT WEAR LINK zu kontrollieren.

Dies ist soweit ich das gesehen habe der einzige Pulsmesser, der mit Endomondo, Runtastic und Android zusammen arbeitet.
Das Ganze dient nun nicht der Vorsorge eines eventuellen Herzinfarktes sondern viel mehr der Überwachung des bestmöglichen Puls zum abnehmen.

Was meine ich damit genau? In der Sportphysiologie redet man von sogenannten Fettverbrennungs-, Aerobe und Anaerobe Zone. Klar die Fettverbrennungszone ist genau das was ich anstrebe, da die Aerobe Zone (70 – 80% der maximalen Herzfrequenz) eher für das Ausdauertraining und die Anaerobe Zone (80 – 90% der maximalen Herzfrequenz) für Leistungssportler gedacht ist. Und selbst die trainieren in der Aneroben Zone auch nur kurzzeitig, da dies der Bereich ist, in dem der Körper nicht mehr den benötigten Sauerstoff erhält.

Nun, wie errechne ich nun die Fettverbrennungszone? Prinzipiell geht die Sportwissenschaft von 60 – 70% der maximalen Herzfrequenz aus. Die maximale Herzfrequenz errechnet ein durchschnittlicher Mann mit, 220 minus Lebensalter.
Machen wir ein Beispiel mit einem Mann im Alter von 30 Jahren:

220 minus 30 Jahre = 190 maximale Herzfrequenz
60% von 190 = 114 minimaler Fettverbrennungs-Puls
70% von 190 = 133 maximaler Fettverbrennungs-Puls

Nachdem ich also nun weiß in welchem Herzfrequenzbereich ich am günstigsten trainiere um maximales Fett zu verbrennen und nicht wie bei meinem ersten Testlauf meine Ausdauer trainiere, geht es erneut auf Berlins Straßen. Ihr werdet euch wundern wie langsam ihr laufen müsst um innerhalb der vergebenen Parameter zu bleiben. Hier sollte man aber nicht ungeduldig werden, mit jedem Lauftraining steigert sich auch automatisch auch die Geschwindigkeit, da euer Körper sich sehr schnell an das regelmäßige Lauftraining anpasst.

Also seien wir gespannt was die nächsten Wochen für Erfolge mit sich bringen.

Stay tuned….

 

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Schon immer ein Kind der kreativen Künste hat MaTT nun nach einer 15-jährigen Karriere als Musikproduzent die Liebe zur Videoproduktion gefunden. Android in seiner Individualität begeisterte MaTT schon von Beginn an, wie einige Arbeiten aus dem Jahre 2006 und folgend, heute noch bei den XDA Developers Zeugnis tragen.

Ein Kommentar

  1. Daniel S. schreibt:

    Ich habe herzlich gelacht! Vielen Dank für den aufmunternden und toll geschriebenen Beitrag.
    Zumindest denke ich jetzt auch darüber nach den Pfunden zu Leibe zu rücken.
    Macht weiter so, Danny!

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