Moto X iFixIt Teardown und Rückseite aus Holz kostet extra

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Moto X iFixIt Teardown und Rückseite aus Holz kostet extra

Das Moto X von Motorola macht dieses Jahr so einiges gänzlich anders als man das vielleicht von einem Smartphone mit Flaggschiff-Charakter erwartet hätte und wie es scheint, trifft das nicht nur auf das Äußere zu. Denn die Spezialisten für Reparaturen aller Art von iFixIt haben sich dem aktuellen Versuch Motorolas angenommen und Holz für die Rückseite ist ebenfalls auf dem Weg. Mit kleinem aber nachvollziehbarem Nachteil.

Als Motorola das Moto X am 1. August offiziell vorstellte, waren nicht wenige nach der anfänglichen Euphorie ein wenig enttäuscht. Das liegt nicht zuletzt an der für ein Flaggschiff ungewöhnlich bodenständigen Hardware, welche sich in Form eines 720p Displays der 4,7″ Klasse sowie einem modifizierten Snapdragon S4 Pro Dualcore bemerkbar macht. Allerdings wollte Motorola auch nicht bewusst am Hardware-Wettrüsten mit Octacore, nicht mehr unterscheidbarer Super-Auflösung und was nicht noch alles teilnehmen. Stattdessen konzentrierte sich das Unternehmen auf echte Innovationen in Form von perfekter Software-Anpassung und einzigartigen Features.

Und einzigartig ist das Smartphone nicht nur technisch, wie die Spezialisten von iFixIt bei ihren berühmten und beliebten Teardowns feststellen konnten. Denn anders als üblich haben sich die Entwickler bei Motorola richtig viele Gedanken zum inneren Aufbau gemacht und Details ausgearbeitet, die iFixIt sonst nur bei Apple-Geräten gefunden hat. Unter anderem haben sich die Entwickler dazu entschieden, den Vibrationsmotor beispielsweise selbst zu verbauen oder die LED für das Blitzlicht auf die Gehäuserückseite geklebt, anstatt mit dem Kamera-Modul direkt zu verbinden.

 

Ungewöhnliches an jeder Ecke

Außerdem wird ziemlich viel lediglich von Klips zusammen gehalten anstatt durch Schrauben oder Klebstoff, was den sehr vereinfachten Wechsel der modularen Komponenten ermöglicht. Eine weitere Besonderheit ist die im AT&T-Modell vorhandene Gehäuserückseite, wo das gewebte Muster nicht nur Zierde ist: Bei genauerer Betrachtung fällt die Wabenstruktur deutlich auf. Zudem ist die Reparatur des Smartphones relativ einfach möglich, was zu einer recht guten Wertung von 7 von 10 Punkten geführt hat. Übrigens ist die Rückseite das genaue Gegenteil des HTC One: Einfach zu entfernen, ohne dabei etwas beschädigen zu müssen. Lediglich der zähe Klebstoff auf der inneren Rückseite des Gehäuses sehen die Experten als echten Kritikpunkt an, sowie den mit der Glasscheibe fixierte Digitizer, welcher für unnötig hohe Kosten bei einem gebrochenen Display sorgt.

Übrigens sind die ersten Hinweise auf weitere Materialien für Motomaker-erstellte Moto X aufgetaucht: Wer sich für Holz entscheidet, wird aus Bambus, Teak, Rosen- und Ebenholz wählen können. Kostet allerdings 50 US Dollar extra, wie ein Codeschnipsel aus der Website des Motomaker enthüllt.

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Wer sich mal selbst am Motomaker versuchen will, der kann das an dieser Stelle tun.

[Quellen: iFixIt & AndroidHeadlines | via 9to5Google & SmartDroid]

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Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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