Moto Z Play und Hasselblad True Zoom Camera Mod offiziell

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moto-z-play-flashnewsAuch Motorola Mobility als Lenovo Tochterunternehmen, folgte den allgemeinen Vermutungen und präsentierte anlässlich der IFA 2016 das Moto Z Play Smartphone inklusive passendem Hasselblad True Zoom Camera Modul.

Moto Z Play

Obwohl Motorola mit dem Moto Z und Moto Z Force bereits zwei sehr interessante als auch besonders flache Android Smartphones mit der neuen Moto Mod Funktion in San Francisco präsentiert hatte (zum Beitrag), ergänzt das Moto Z Play dennoch das Portfolio mit ein paar Funktionen, die man bei den anderen beiden vermisst.

Ganz vorn ist da natürlich der 3.510 mAh starke Akku zu nennen, welcher das Smartphone mit 6,99 mm auch deutlich dicker macht als seine beiden Moto Z Kollegen. Dafür gibt es dann aber auch eine „altmodische“ 3,5 mm Klinkenbuchse für den Stereo-Kopfhörer. Ansonsten verbirgt das 5,5 Zoll große Android Smartphone keine weiteren großen Überraschungen. Das Super AMOLED Display löst in FullHD auf, hat eine Snapdragon 625 Octa-Core-CPU, 3 GB RAM und 32 GB erweiterbaren Programmspeicher an Bord.

Für die Hauptkamera hat Motorola 16 Megapixel samt Laser-Autofokus und für die Front 5 Megapixel inklusive Blitzlicht vorgesehen. Auch darf man sich hierzulande über die Dual-SIM-Kartenfunktion erfreuen, welche zusätzlich zu dem Betrieb einer MicroSD-Karte möglich sein soll, wie man uns auf der Veranstaltung mitgeteilt hatte, aber noch von mir persönlich aufgrund nur einem Slot angezweifelt wird.

Der auf der Frontseite untergebrachte Fingerabdrucksensor ist bereits von den anderen Modellen bekannt und hat auch im Moto Z Play nicht die zusätzliche Funktion eines Homebuttons. Dafür bietet das Moto Z Play einen Spritzwasserschutz (ohne IP Zertifizierung) durch eine Nano-Beschichtung.

Hasselblad True Zoom Mod

Wer großen Wert auf hochwertige Fotos legt und nicht immer die DSLR Kamera mit sich führen will, könnte unter Umständen mit dem Hasselblad True Zoom Modul glücklich werden. Prinzip wie schon zuvor bei LG und seinem LG CAM Plus Modul (zum Test), nur dem ersten Anschein nach deutlich besser umgesetzt.

Denn mit einem eigenen Objektiv kann es Fotos (auch RAW-Format) mit einem 10-fachen optischen Zoom aufnehmen. Möglich macht das ein 12 Megapixel BSI CMOS Sensor mit einer Pixelgröße von 1,55 um. Dazu bietet das Hasselblad Modul, welches natürlich bis dato nur in Verbindung mit einem Moto Z Smartphone funktionstüchtig ist, eine Brennweite von 4,5 bis 45 mm samt einer Blende von f/3.5 bis 6.5.

Mit einer Größe von 152,3 x 72,9 x 9,0–15,1 mm und 145 Gramm, macht es das Moto Z Smartphone um einiges dicker (Video folgt in Kürze), was ich aber in meinem Erstkontakt gar nicht als Nachteil empfand. eher im Gegenteil – es macht das fotografieren eigentlich viel intuitiver, was natürlich mit echten Hardwarebuttons zum Auslösen und Zoomen noch einmal deutlich unterstützt wird.

Auch der Xenonblitz sorgt für eine hervorragende Ausleuchtung der Fotomotive. Wie zuvor spekuliert, gibt es allerdings in dem Hasselblad Mod keinen Akku, welcher das Smartphone unter Umständen mit zusätzlicher Energie versorgen könnte. Zu der Foto-Qualität kann ich allerdings noch keine Aussage treffen, da bei der Präsentation ausschließlich nicht funktionierende Prototypen ausgelegt wurden.

Preis und Verfügbarkeit

Das Hasselblad True Zoom Mod soll ab Anfang Oktober zu einem Preis von 299 in Deutschland erwartet. Für das Moto Z Play Smartphone, möchte Motorola gerne 449 Euro sehen und bietet dafür das Android Smartphone in den Farben Schwarz/Silber und Weiß/Champagnegold noch diesen Monat an.

[Quelle: Pressekonferenz]

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Schon immer ein Kind der kreativen Künste hat MaTT nun nach einer 15-jährigen Karriere als Musikproduzent die Liebe zur Videoproduktion gefunden. Android in seiner Individualität begeisterte MaTT schon von Beginn an, wie einige Arbeiten aus dem Jahre 2006 und folgend, heute noch bei den XDA Developers Zeugnis tragen.

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