Motorola 2016: Mit Fingerabdruck-Sensor und mindestens 5 Zoll

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Motorola a lenovo company

Die News der letzten Tage rund um den Traditionshersteller Motorola drehten sich hauptsächlich um die Zukunft des Markennamens, aber nun sind einige Details der kommenden Moto-Modelle bekannt geworden. Mit diesen will Lenovo bereits die neue Modell-Strategie der beiden Smartphone-Marken in Angriff nehmen. Dabei spielt der westliche Highend-Markt eine wichtige Rolle.

In einem Interview mit Chen Xudong, seines Zeichens Senior Vice President von Lenovo und Chef des Tochter-Unternehmens ZUK, hat in einem Interview freizügig über das geplante Lineup für Motorola in diesem Jahr gesprochen. So werde man damit beginnen, die Marke Moto in den westlichen Märkten verstärkt als Premium-Marke zu etablieren und das in der Hardware-Ausstattung auch wiederspiegeln zu lassen.

So sieht die Zukunft von Motorola aus

So werde man grundsätzlich alle Modelle die dieses Jahr vorgestellt werden, mit mindestens einem 5 Zoll oder noch größeren Displays ausstatten. Das würde auch bedeuten, dass es für das Motorola Moto E 4G (zum Beitrag) keinen echten Nachfolger geben wird.

Der nächste Punkt bezieht sich auf ein neues Merkmal, denn alle Motorola-Smartphones werden dieses Jahr zusätzlich einen Fingerabdruck-Sensor bekommen, um den Anspruch der Premium-Reihe zu untermauern. Damit würde man nach dem kurzen Ausflug von 2011 und dem Motorola Atrix 4G erneut dieser Technologie zuwenden, nachdem die Android Smartphones des letzten Jahres die Technik selbst salonfähig gemacht haben. Wo der Sensor jedoch verbaut ist wollte er nicht kommentieren.

Nimmt man die letzten Leaks zum Motorola Moto X 2016 zur Hand (zum Beitrag), dann wird das Gerät wohl eher als Moto X by Lenovo vermarktet werden und das Design im Detail signifikant verändern, um die neue Strategie weiter zu verdeutlichen. Ob dabei auch schon erste Merkmale der Lenovo-Vibe-Modelle einfließen werden ist schwer zu sagen. Frühestens wenn die ersten neuen Geräte vorgestellt werden, gibt es in diesen Punkt Einblicke.

Eine für manche weniger gute Neuigkeit dreht sich hingegen rund um die Oberfläche der Moto-Smartphones. Lenovo will ab 2017 die Oberflächen der Vibe-Geräte und der Motorola Smartphones vereinen und auf allen Geräten vorinstallieren. Eine nicht sonderlich gute Neuigkeit, da zum einen Erinnerungen an die enorm Leistung fressende MotoBlur-Oberfläche wach werden könnten – falls wer die Moto-Geräte um 2010 herum nutzte – und Motorola bisher unter anderem für das nackte und damit sehr performante Android gelobt wurde.

Größere Veränderungen stehen an

Kurzum, Lenovo will etliche Dinge nach den eigenen Vorstellungen verändern, die bei Kunden in den westlichen Märkten nicht unbedingt komplett auf Gegenliebe stoßen werden. Insbesondere die neue Oberfläche, auch wenn es bis dahin noch mindestens ein Jahr dauert, dürfte überwiegend abgelehnt werden. Es sei denn die Entwickler implementieren lediglich zusätzliche Funktionen in die Android-Oberfläche und lassen die Optik im Allgemeinen unberührt – so wie es bei CyanogenMod der Fall ist.

Ob allerdings wirklich die Vibe-Modelle weltweit die Einsteiger- und Budget-Klasse abdecken werden bleibt abzuwarten. Immerhin hat Xudong versprochen, dass man 2016 nicht mehr als insgesamt 15 verschiedene Modelle auf den Markt werfen will. Wie viele davon speziell für den chinesischen Markt bestimmt sind kommentierte der Manager nicht.

[Quelle: Tech Sina]

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Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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