Motorola Moto 360: Durchblick dank Lichtsensor?

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Motorola Moto 360

Die Motorola Moto 360 SmartWatch wird voraussichtlich als erste ihrer Zunft einen Umgebungslichtsensor aufweisen, auf den bei den Konkurrenten LG G Watch und Samsung Gear Live noch verzichtet wurde. Dies wurde jetzt durch ein Interview von TechCrunch mit dem Product Marketing Manager bei Motorola, Cathay Bi, bekannt, in dem auch der Termin für den Release der Moto 360 Ende des Sommers bestätigt wurde.

Noch ist uns allen die Google I/O 2014 gut in Erinnerung die dieses Jahr nur so von einem Highlight zum nächsten überging. Neben dem zu erwartenden neuen Android L Betriebssystem war natürlich auch das OS für Wearable Devices und dessen Hardware ein Thema. Während die SmartWatches der südkoreanischen Hersteller Samsung und LG mit ihrer Samsung Gear Live und der LG G Watch noch rechtzeitig zur Vorstellung geschafft haben, musste Motorola – zur allgemeinen Trauer – den Release der Moto 360 auf Ende diesen Sommers verschieben. Und dabei soll die Uhr bereits bei prominenten Persönlichkeiten auf der Google I/O 2014 gesichtet worden sein.

Moto 360 Release Verzug wegen Lichtsensor?

Sowohl Android Wear, als auch die entsprechenden SmartWatches zur Zusammenarbeit mit dem Smartphone sind zum Teil schon erhältlich; doch von großer Begeisterung ist allgemein noch nicht viel zu spüren. Vielleicht sind es ja auch nur die kleinen Details, die das Erlebnis perfektionieren, wie zum Beispiel ein Umgebungslichtsensor. Einen solchen jedenfalls wird es an der Moto 360 ersten Gerüchten zufolge geben und das könnte durchaus ein weiteres Kaufargument sein.

Sicher kann ein solches Bauteil für 2,50 Euro nicht als Alleinstellungsmerkmal ausreichen, aber die Motorola-Watch soll ja möglicherweise auch das „native Android Wear“ bekommen. Dieses kommt ohne „nervige“ Zusatz-GUIs des Herstellers und sonstige “Bulkware”, doch darüber ist bei dem „Noch-Google-Unternehmen“ Motorola wohl noch nicht das letzte Wort gesprochen. Der Release-Termin “Ende Sommer” wurde außerdem in dem Interview bestätigt, leider aber nicht genauer spezifiziert.

Wie dem auch sei; an der Helligkeitseinstellung der Moto 360 braucht man jedenfalls nicht dauernd rum zu fummeln, wenn sich mal die Lichtverhältnisse ändern. In unseren Breitengraden, in denen schon ein paar dicke Wolken genügen, den Tag zum Abend zu machen, ein echter Vorteil, wie ich finde. Das einzig komische an der Meldung ist, dass das angesprochene Interview bereits aus dem Mai stammt und man von daher dieses Detail auch mal etwas eher hätte hervorheben können.

Zu dem Zeitpunkt war den Beteiligten aber wohl selbst noch nicht klar, was man da für einen kleinen feinen Vorteil in der Hinterhand hat.

[Quelle: TechCrunch]

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Matthias Schleif

Blogger mit Bastelneigung, kaufmännischer Ader und sozialem Anspruch, seit 2008

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