Motorola Moto X für Europa ist offiziell

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Motorola Moto X

Wie erwartet ist bei der heutigen Vorstellung der nächsten europäischen Neuheit das Motorola Moto X vorgestellt worden, was eigentlich niemanden ernsthaft überraschte. Das EU-Modell kommt mit derselben technischen Ausstattung daher wie das US-Modell, ist also im Grunde genommen etwas langweilig. Dennoch ist es etwas Besonderes in einer Sache.

Vorgestellt wurde das Motorola Moto X bereits letztes Jahr Anfang August und wusste schon dort nicht wirklich zu überzeugen, erst Recht nicht für den geforderten Preis. Technisch für viele bereits eher gehobene Mittelklasse als Technik-Mitläufer und auch bei der Software gab es zwar den einen oder anderen Wow-Moment. Dennoch hat das Moto X einen nicht gerade vom Hocker gehauen. Das es zum Erfolg mehr als nur bloße Hardware-Facts braucht, zeigt das Motorola Moto X dennoch. Trotzdem schauen wir erst einmal auf die technischen Daten, wie sie Motorola uns vor Ort mitgeteilt hat. Ein Video vom Gerät wird selbstverständlich schnellstmöglich folgen.

  • 4,7 Zoll AMOLED Display mit 1.280 x 720 Pixel Auflösung
  • Motorola X8 Mobile CPU mit 1,7 GHz
  • 2 GB RAM
  • 16 GB interner Speicher
  • WLAN a/b/g/n/ac, Bluetooth 4.0, GPS/GLONASS, NFC, Miracast
  • 10 Megapixel Kamera, 2 Megapixel Frontkamera
  • 129,4 x 65,3 x 10,4 mm
  • 130 Gramm
  • 2.200 mAh Akku
  • Android 4.4 KitKat

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Motorola Moto X ohne Überraschungen

Auch bei der europäischen Variante des Motorola Moto X setzt die Google-Tochter auf den X8 Mobile Prozessor, der nichts weiter als ein leicht veränderter Snapdragon S4 Pro Dualcore ist. Die zwei CPU-Kerne takten mit bis zu 1,7 GHz, die Adreno 320 sorgt für ordentliche Grafikleistung und zwei Applikationsprozessoren sind für die Sprachsteuerung und die vielen Sensoren zuständig. Und das ist der eigentliche Clou am Motorola Moto X: Durch die speziellen Applikationsprozessoren kann das Smartphone jederzeit ohne irgendein Zutun per Sprache aufgeweckt und genutzt werden. Ein Simples „Okay Google Now“ genügt dafür.

Ebenfalls eine Besonderheit sind die ActiveNotifications, die vom stromsparenden AMOLED-Display Gebrauch machen. Anstatt einer Status-LED werden Benachrichtigungen kurzerhand mit weißen Icons auf dem Display dargestellt, schließlich müssen nur die weißen Pixel mit Energie versorgt werden, der Rest bleibt schwarz und somit aus. Ansonsten gibt es mit MotoCare, der Moto Cam und Motorola Connect weitere Software-Features, die es so bei der Konkurrenz nicht gibt.

Ob allerdings die europäische Markteinführung ein knappes halbes Jahr nach den USA und der doch recht happige Preis von 399 Euro für das Gebotene zu einem Erfolg verhelfen, darf bezweifelt werden. Wer dennoch Interesse hat: Bei The Phone House, o2 Germany, Media Markt, Saturn Expert, Sparhandy.de und Amazon ist das Smartphone ab Anfang Februar zuhaben, für besagte 399 Euro ohne Vertrag in den Farben Schwarz und Weiß. Mit dem Moto Maker ist es also doch nichts  geworden.

Und das Zubehör wie der NFC-Ring Skip? Kommt das Zeug auch nach Europa?

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Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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