Motorola: Software-Strategie wird beibehalten

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Lenovo Motorola Mobility

Der chinesische Konzern Lenovo will mehr Marktanteile im Mobilfunk-Markt abhaben und dazu unter anderem den US-amerikanischen Smartphone-Hersteller Motorola von Google gekauft. Da Lenovo eine eigene Oberfläche nebst Software aufbaut, bangten Motorola-Fans um das fast pure Android. Die erfreuliche Nachricht: Es ändert sich rein gar nichts.

Mit dem Moto X versuchte der angeschlagene Hersteller Motorola unter den Fittichen von Google einen vielbeachteten Neustart im hart umkämpften Smartphone-Markt. Die Bemühungen haben sich in gewisser Weise ausgezahlt, denn das Moto X ist technisch zwar nur bedingt konkurrenzfähig zu Galaxy S und ähnlichen Konkurrenten, aber in Sachen Software kann Motorola kaum jemand ernsthaft das Wasser reichen. Das was dem Smartphone an Hardware-Power fehlt macht es durch clevere Apps wieder wett. Die vielen kleinen Feinheiten in Kombination mit einem nahezu puren Android bleiben erfreulicherweise erhalten und was für raffinierte Apps das sind könnt ihr unter anderem in unserem Testbericht zum Moto X nachlesen.

[Test] Motorola Moto X – Wer lauscht weiß mehr!

Wie Motorolas Vice President of Software Punit Soni in einem Hangout bestätigen konnte, wird das Unternehmen auch unter dem neuen Besitzer Lenovo seine Software-Strategie fortsetzen können. Die entsprechende Frage während des Hangouts beantwortete der Mann mit einem definitiven „Ja“. Für Motorola ist die Verwendung eines puren Android ein Teil der Kernstrategie und wird daher auch beibehalten. Das schließt besonders schnelle Updates für Betriebssystem und Apps mit ein, was das Unternehmen anhand von Moto X, Moto G und Android 4.4 KitKat mehr als nur eindrucksvoll beweisen konnte. Immerhin waren beide Smartphones fast zeitgleich bzw. kurz nach den Nexus-Geräten an der Reihe mit einem Update.

Damit ist die Software-Ausstattung kommender Motorola-Smartphones weitestgehend bestätigt. Das Moto X+1, Moto E und andere Geräte werden mit einem fast puren Android ausgeliefert, um die bestmögliche Software-Erfahrung bieten zu können. Das schließt auch weiterhin sehr schnelle Updates mit ein.

Zu neuen Geräten wie dem Moto X+1 hat Punit Soni jedoch kein Wort verloren. Lediglich dass man zusammen mit dem neuen Besitzer Lenovo ein gemeinsames Smartphone entwickle und es noch dieses Jahr auf den Markt bringen werde. Ob dieses Gerät die Lenovo-Oberfläche nutzt oder ein pures Android dürfte dabei eine der größeren Fragen sein. Sobald die Zeit reif ist, werden beide Unternehmen das Geheimnis lüften.

[Quelle: PhoneArena]

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Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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