Motorola und Lenovo zeigen mobile Zukunft mit SmartCast

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Motorola

Kaum eine andere Branche hat sich in so kurzer Zeit so stark gewandelt wie die der Smartphones und wenn es nach Lenovo und deren Tochterunternehmen Motorola geht, dann wird die Innovation so schnell auch nicht nachlassen. Die beiden Unternehmen haben in Indien auf einer Messe Einblicke in aktuelle Entwicklungen für ihre zukünftigen Geräte gegeben.

Das man als Ort der Präsentationen ausgerechnet Indien gewählt hat ist kein Zufall. Marktbeobachter gehen mittlerweile davon aus, dass das Entwicklungsland zum zweitgrößten Markt für Smartphones wird nach China. Die ersten Hersteller richten bereits verstärkt ihre Aktivitäten auf den indischen Subkontinent nachdem das Wachstum in China stark nachgelassen hat. Also zeigt man in Indien die Technologien, die schon nächstes oder übernächstes Jahr in Motorola Smartphones verbaut sein könnten.

Schnellladen in Aktion

Den Anfang macht dabei eine nicht allzu spektakuläre Technologie, die sich dem Aufladen der Akkus widmet. Schon jetzt kann man zu seinem Motorola-Smartphone einen alternativen Turbo Charger kaufen, welcher das Android Smartphone der Moto-Reihe innerhalb von 15 Minuten wieder zu 8 Stunden Telefonieren verhilft. Eine Neuentwicklung ist dies damit nicht wirklich – eher ein Showcase für die Funktion als Argument für ein Motorola-Smartphone. Da ist die Forschungsarbeit von HUAWEI mit knapp 50 Prozent in nur 10 Minuten weitaus spannender (zum Beitrag).

Die wirklich spannende Entwicklung ist hingegen die sogenannte SmartCast-Technologie, welche dem Smartphone einen Projektor auf der Front verpasst. Dieser soll den Inhalt des Bildschirms auf nahezu jede Oberfläche projizieren können, was nicht nur das mobile Spielen auf eine neue Art ermöglicht, sondern auch eine Tastatur einblenden könnte.

SmartCast von Motorola und Lenovo

Über spezielle Infrarot-Sensoren erkennt der Motorola-Prototyp die Bewegungen vor sich und die Software setzt diese in Steuerbefehle für das Smartphone um. Denkbar wäre zum Beispiel, dass eine virtuelle Tastatur kurzerhand auf einen Tisch projiziert wird, mit deren Hilfe man schneller E-Mails und dergleichen beantworten kann. Die Möglichkeiten sind vielfältig. Im Gegensatz zu manch bereits erhältlichen und nicht gerade kleinen Infrarot-Tastaturen steckt die komplette Technik im Smartphone selbst.

Neu ist die Idee selbst nicht mehr, denn bereits Ende Mai hatte Lenovo das Konzept auf der Lenovo Tech World vorgestellt (zum Beitrag). Der Unterschied zu damals besteht darin, dass man die Technologie nun in einem Smartphone auch tatsächlich selbst ausprobieren kann.

Motorola arbeitet an der Zukunft

Wie gesagt: Dass sich Lenovo und Motorola ausgerechnet für Indien entschieden haben ist kein Zufall. Einerseits ist es ein enormer Wachstumsmarkt und andererseits hat sich Motorola im dritten Quartal 2015 auf die vierte Position der größten Smartphone-Hersteller auf dem indischen Markt hocharbeiten können. Man kann die Innovationsmesse daher auch gut als Mittel verstehen, um sich bei den Kunden zu bedanken.

Natürlich sind Smartphones wie das Motorola Moto G nicht ganz unschuldig an dieser Entwicklung: Gute Hardware, ein nacktes sowie schnelles Android und ein niedriger Preis sind gerade in Indien schlagkräftige Argumente.

[Quelle: The Indian Express]

 

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Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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