Motorola verkauft mehr als 10 Millionen Geräte in einem Quartal

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Motorola a lenovo company

Mit den Modellen Moto X und Moto G hat sich das US-Unternehmen und ehemalige Google-Tochter Motorola mehr als nur erfolgreich neu erfunden. Anstatt auf eine unüberschaubare Vielzahl an Modellen in allen möglichen Preis- und Leistungsklassen zu setzen, konzentriert man sich auf drei Modelle. Das hat sich richtig ausgezahlt wie sich zeigt.

wenige Wochen nach Ablauf eines Quartals veröffentlichen der Großteil der Smartphone-Hersteller und -Konzerne ihre zuletzt erwirtschafteten Zahlen. Bei manchen sieht es blendend aus (zum Beitrag), bei anderen überhaupt nicht und andere wiederum können in gewisser Weise leicht positiv überraschen (zum Beitrag). Nun hat auch Motorola seine Zahlen bekannt gegeben und diese zeigen einen Grund zur Freude. So viele Smartphones verkaufte das Unternehmen nur selten.

Motorola im Aufwind

Mehr als 10 Millionen Android Smartphones mit dem nicht ganz unbekannten M als Logo wurden im vierten Quartal 2014 verkauft und damit heftige 118 Prozent mehr als Vorjahreszeitraum. Das ist vor allem dahingehend beeindruckend, da Motorola 2013 so viele Smartphones lediglich im gesamten Jahr absetzen konnte. Die neue Strategie mit den Moto X und Moto G Modellen nebst nacktem Android hat sich also mehr als nur ausgezahlt. Wobei das preislich äußerst attraktive Motorola Moto G in seinen beiden Generationen den größten Teil von den Verkäufen ausmachen dürfte. Ist ja auch kein Wunder: Es ist ein hervorragendes Android Smartphone für seine UVP von gerade mal 179 Euro:

[Test] Motorola Moto G – Preisbewusster Erfolg in der 2. Generation!

Nur finanziell hat sich die starke Entwicklung noch nicht ausgezahlt. Wie viel genau Motorola alleine seinem neuen Besitzer Lenovo eingebracht hat, nannte der Konzern aus China nicht. Lediglich einen Verlust von 89 Millionen US-Dollar für die Lenovo Mobile Group, was Motorola mit einschließt. Dennoch zeigt sich Lenovo CEO Yuanqing Yang sehr zuversichtlich, was die Übernahme betrifft: Man betrachtet den US-Hersteller als einen großen Wachstumsmotor mit internationaler Reichweite und plant, innerhalb der kommenden sechs Monate den Neuerwerb profitabel zu machen.

Das die Zukunftsaussichten alles andere als schlecht sind, zeigt der Wieder-Eintritt der Marke Motorola im chinesischen Markt: Das Motorola Moto X (2nd Gen.) wurde alleine mehr als 1 Million Mal vorbestellt.

[Quelle: Lenovo]

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Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

Ein Kommentar

  1. Juppdich schreibt:

    Wieviele davon sind dem „Premiumsegment“ zuordenbar?

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