Mozillas Firefox OS bekommt eigene Entwickler-Geräte

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Auf der Consumer Electronics Show 2013 in Las Vegas hatte die Mozilla Foundation nicht allzu viel Neues zu verkünden gehabt bezüglich ihres Firefox OS. Das auf diversen Webtechnologien basierende Betriebssystem soll vor allem in Entwicklungsländern zu haben sein und wird von diversen Unternehmen und Konzernen unterstützt.

Zwar hat man mit dem chinesischen Smartphone-Konzern ZTE und dem spanischen Telekom-Konzern Telefonica erste Partner vorweisen können, nur an der Hardware für Endkunden fehlt es noch. Damit zumindest die Entwickler ihre ersten Apps auf nativen Geräten testen können, hat die Mozilla Foundation gestern zwei Developer Smartphones vorgestellt. Eines ist eher schwächerer Natur (Codename Keon) und das zweite könnte als gute Mittelklasse durchgehen (Codename Peak).

Keon:

  • 3,5″ HVGA Display mit 480 x 320 Pixel Auflösung
  • Snapdragon S1 Singlecore mit 1 GHz
  • 512 MB RAM
  • 4 GB interner Speicher
  • MicroSD, MicroUSB
  • Quadband GSM, EDGE,. Triband UMTS, HSPA
  • WLAN b/g/n, GPS
  • 3 Megapixel Kamera
  • 1.580 mAh Akku

Peak

  • 4,3″ qHD Display mit 960 x 540 Pixel Auflösung
  • Snapdragon S4 Dualcore mit 1,2 GHz
  • 512 MB RAM
  • 4 GB interner Speicher
  • MicroSD, MicroUSB
  • Quadband GSM, EDGE,. Triband UMTS, HSPA
  • WLAN b/g/n, GPS
  • 8 Megapixel Kamera, 2 Megapixel Frontkamera
  • 1.800 mAh Akku

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Hergestellt werden die beiden Dev-Phones von Telefonica in Zusammenarbeit mit Geeksphone, die sich auf Geräte für Open-Source-Projekte spezialisiert haben. Zwar ist der Erwerb für Entwickler nicht zwingend, schließlich können Apps auch im eigens bereitgestellten Emulator getestet werden. Dennoch kann sich die eigene App auf einem echten Gerät dann doch ganz anders verhalten als in einer virtuellen Umgebung. Nur hat die Mozilla Foundation noch nichts zu Preisen und Verfügbarkeit gesagt, sodass sich interessierte Entwickler da noch ein wenig gedulden müssen.

Wer übrigens sich für die Entwicklung von Firefox-OS-Apps interessiert, der kann am 2. Februar beim in Berlin stattfindenden Firefox OS App Day teilnehmen. Webentwickler brauchen sogar nichts zu bezahlen für die Teilnahme. Die ersten Firefox OS Apps können übrigens auch schon ausprobiert werden. Dazu muss lediglich der Firefox Aurora von hier auf dem Android-Gerät installiert werden und über den Menüpunkt “Apps” gelangt man zum Mozilla App Store.

[Quelle: Mozilla | via Caschys Blog]

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Stefan

Stellvertretender Chef-Redakteur
Student mit Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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