[MWC 2014] Blackphone mit PrivatOS vorgestellt

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MWC 2014 Blackphone

Die Sicherheit bei mobilen Geräten nimmt gerade wegen de NSA-Spionage-Affäre immer größere Bedeutung ein, worauf der spanische Hersteller Geeksphone mit dem Blackphone reagieren will. Das Smartphone ist ein halbes Fort Knox was die Datensicherheit betrifft, dennoch basiert es auf dem beliebten Android-Betriebssystem.

Im Vorfeld des MWC 2014 wurde bereits mehrfach über das Projekt berichtet. Der spanische Smartphone-Hersteller Geeksphone – einer der ersten Android-Hersteller überhaupt – hat zusammen mit dem Sicherheitsunternehmen Silent Circle aus Washington eigens ein Joint-Venture gegründet namens SGP Technologies. Deren Hauptziel ist das Konstruieren eines sicheren Smartphone, dass nicht nur für Geschäftskunden interessant sein soll. Das Ergebnis dieses Joint-Ventures ist das Blackphone, dass gar nicht mal so schlecht ausgestattet ist.

  • 4,7 Zoll HD-Display mit 1.280 x 720 Pixel Auflösung
  • Quad-Core-Prozessor mit 2 GHz
  • 2 GB RAM
  • 16 GB interner Speicher
  • WLAN-n, Bluetooth 4.0, GPS, LTE
  • 8 Megapixel Kamera, 1,3 Megapixel Frontkamera
  • PrivatOS
Blackphone

(Draufklicken zum Vergrößern)

 

Datentresor Blackphone

Sicherheit wird bei SGP Technologies ganz groß geschrieben, dass verspricht nicht zuletzt Phil Zimmermann von Silent Circle. Der gute Mann zeichnet sich für die PGP-Verschlüsselung verantwortlich und versteht somit etwas von seinem Handwerk, was mit in die Entwicklung von PrivatOS des Blackphone eingeflossen ist. Dabei handelt es sich zwar im Kern um ein Android-System aber die Entwickler haben unter der Haube gehörig ausgemistet. Während Android von Haus aus auf das Sammeln von Daten seiner Nutzer getrimmt ist, setzt man bei PrivatOS und dem Blackphone auf das genaue Gegenteil, wie die Grafik von SGP Technologies zeigt.

Blackphone PrivatOS

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629 US-Dollar bzw. etwa 459 Euro soll das Blackphone kosten, dass die private Sicherheit besonders hoch hält. Sicherlich gibt es für das Geld bereits bessere und leistungsfähigere Hardware aber bei diesen Geräten ist die Sicherheit der privaten Daten und der Kommunikation nicht so hoch wie es bei SGP Technologies der Fall sein wird. Bis zur tatsächlichen Veröffentlichung des Blackphone im Juni kann sich technisch hier und da noch etwas ändern. Vorbestellt werden kann es jedenfalls schon.

[Quelle: MobileGeeks]

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Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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