[MWC 2016] LG G5 mit Magic Slot und Always-On-Display vorgestellt

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LG G5

Seit mehreren Wochen beherrscht neben dem Samsung Galaxy S7, welches heute Abend 19 Uhr seine Premiere feiert, vor allem das LG G5 die Smartphone Nachrichten. Sei es nun wegen der ungewöhnlichen Kamera, dem Metallgehäuse oder dem mysteriösen Magic Slot. Nun ist das Android Smartphone offiziell und eine Vielzahl der Gerüchte hat sich bewahrheitet.

Nach all den Leaks der vergangenen Tage und Wochen ist das LG G5 schon weitestgehend bekannt gewesen, aber nun ist das Android Smartphone auch offiziell vorgestellt worden. Daher ist nun das folgende Datenblatt als offiziell anzusehen. Mit allzu viel Vorgeplänkel hat sich LG nicht aufgehalten:

  • 5,3 Zoll Quantum IPS Display mit 2.560 x 1.440 Pixel Auflösung
  • Snapdragon 820 Quad-Core-Prozessor
  • 4 GB RAM
  • 32 GB interner Speicher (erweiterbar per MicroSD)
  • Duo-Kamera mit 16+8 Megapixel, 8 Megapixel Frontkamera
  • WLAN-ac, Bluetooth 4.2, GPS, NFC, LTE Cat6
  • 159 Gramm
  • 149.4 x 73.9 x 7.7 mm
  • 2.800 mAh Akku
  • Android 6.0.1 Marshmallow mit LG UX 5.0

Wechsel-Module für das LG G5

Es war ja schon mehrfach angedeutet worden, aber nun ist es offiziell. Der Akku des LG G5 lässt sich trotz Unibody-Gehäuse aus Metall wechseln, welches bisher als Magic Slot bekannt war.
Wie zuvor angedeutet (zum Beitrag) lassen sich über verschiedene Module zahlreiche Dinge nachrüsten wie das CAM Plus Modul, welches neben einem zusätzlichen 1.200 mAh Akku auch passende Kamera-Tasten bietet. Nur falls die verbaute 16 Megapixel Kamera mit einer zweiten 8 Megapixel Kamera inklusive 135-Grad-Weitwinkel nicht ausreicht. Innerhalb der Kamera-App kann man sehr schnell zwischen den beiden Objektiven hin und her wechseln – je nachdem welche Kamera gerade besser geeignet ist.

Ebenfalls bestätigt ist nun das Always-On-Display, sodass man jederzeit Blick auf die wichtigen Dinge wie Uhrzeit, Datum und neue Benachrichtigungen gewährt. Laut LG verbraucht die Funktion lediglich 0,3 bis 0,8 Prozent des Akkus pro Stunde, obwohl sich LG für ein LC-Display im LG G5 entschieden hat.
Möglich macht das unter anderem ein überarbeiteter Display-Controller nebst optimierten Display-Speicher, welcher den verbauten Snapdragon 820 nicht zwingend aus dem Tiefschlaf wecken muss, damit die neusten Benachrichtigungen anzuzeigen. Zudem wird nur ein kleiner Teil des Displays tatsächlich beleuchtet und das auch noch sehr schwach, damit man nicht geblendet wird.

Einen kleinen ersten Eindruck der neuen Funktion verschafft euch unser HandsOn-Video:

Ein weiteres Highlight sind die Audio-Fähigkeiten, denn von Bang&Olufsen kommt das sogenannte LG HiFi Plus Modul. Dabei handelt es sich um ein mobilen Audio-DAC mit Up-Sampling für Musik bis zu 32 Bit sowie der nativen Wiedergabe von 32-Bit-Audio mit bis zu 384 KHz Samplingrate. Passend dazu unterstützt die 3,5 mm Audio-Buchse für das Headset die Ausgabe von 24-Bit Musik. Das Beste ist allerdings, dass das HiFi Plus Modul dank B&O Play auch mit jedem anderen beliebigen Smartphone sowie PC funktioniert.

Was wirklich spannend klingt: LG will den Magic Slot für Drittanbieter öffnen, indem man eine API-Schnittstelle frei gibt. Man darf sich also schon jetzt auf ein reges Ökosystem an Modulen für das LG G5 freuen.

Play Friends

Neben dem eigentlichen LG G5 hat der Konzern gleich noch eine ganze Reihe an optionalen Zubehör vorgestellt. So gibt es unter anderem mit der LG 360 VR ein Virtual-Reality-Headset zu kaufen, welche über ein spezielles Kabel an der USB Typ-C Buchse angeschlossen wird. Im Gegensatz zu anderen VR-Brillen lässt sich das LG-Modell zusammenfalten und platzsparend verstauen. Kompatibel ist das Headset zur Cardboard-Plattform von Google.

Mit der LG 360 CAM lassen sich gleich die passenden 360-Grad-Inhalte aufnehmen. Dazu besitzt die Hand-Kamera gleich zwei 13 Megapixel auflösende Sensoren inklusive Weitwinkelobjektiv, einen 4 GB großen internen Speicher und einen 12.00 mAh Akku. Die Inhalte in 2K-Qualität können direkt von der Kamera zu Google StreetView oder YouTube 360 hochgeladen und geteilt werden.

Eine witzige Angelegenheit ist der LG Rolling Bot. Hierbei handelt es sich um einen über das LG G5 steuerbaren Roboter mit eingebauter Kamera, um bei Bedarf die eigene Wohnung kurz zu checken – ohne selbst anwesend sein zu müssen. Der Rolling Bot wird per WLAN angesteuert und nimmt Bilder sowie Videos über die verbaute 8 Megapixel Kamera auf.

Preise und Verfügbarkeit

Noch hat LG Keine Preise genannt, allerdings darf man mit mehreren Hundert Euro rechnen. Verfügbar sein wird es in den vier Farben Silber, Titan, Gold sowie Pink und das voraussichtlich im April.
Wann das offizielle Zubehör verfügbar ist und zu welchen Preisen, wird LG zu gegebener Zeit bekannt geben.

[Quelle: Pressemitteilung]

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Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

Ein Kommentar

  1. Ich kann euch beiden nur zustimmen. Wie Stefan schon sagt, sieht die Vorderseite extrem gut aus. Mir persönlich gefällt allerdings auch die Rückseite relativ gut. Ich hatte mir nach den Leaks da ehrlich gesagt auch noch ein bisschen mehr von versprochen, aber schlecht finde ich sie jetzt auch nicht. Wobei das Xiaomi Mi 5 ja heute auch ziemlich Eindruck gemacht hat.

    Ich bin ernsthaft am Überlegen, ob ich mir das G5 kaufe. Das wäre mein erstes LG und ich würde meinem System, alle großen Hersteller mal auszuprobieren, treu bleiben. Ich müsste nur mal sehen, wie ich das mit der Finanzierung hinkriege. Aber das sollte auch bei mir dank Anbietern wie telsol kein Problem mehr darstellen. Irgendwie würde mich ja auch ein Xiaomi mal reizen. Aber nachdem ich ein Meizu hatte, traue ich mich irgendwie nicht mehr an chinesische Hersteller ran.

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