Natur pur im Google-Rechenzentrum: Alligator nistet sich in Teich ein

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Google ist einer der größten Betreiber von Rechenzentren weltweit, weshalb sich der Konzern auch mit alternativen Kühlmöglichkeiten für Rechenzentren auseinandersetzt. Immerhin verschlingt die Kühlung der Rechner-Anlagen Unmengen an Geld udn dürfte auf die Dauer nicht gerade förderlich für den Umweltschutz sein. Aus diesem Grund experimentiert der Konzern in South Carolina mit Regenwasser als Kühlmittel.

Das Google immer wieder für einen Spaß zu haben ist, das wissen wir ja zur Genüge. Aus diesem Grund waren wir nicht sonderlich überrascht, dass ein Stormtrooper auf einer Aufnahme aus den Google Rechenzentren zu sehen war. Nur ist nicht alles auch wirklich eingeplant, was bei Google an Seltsamkeiten passiert. Zum Beispiel der noch 1,20 Meter große Alligator im Teich für das Regenwasser, was Google als Kühlmittel für das Versuchsrechenzentrum zwischen Goose Creek und Moncks Corner in South Carolina nutzt. Das hat Googles Senior Director of Data Center Construction and Operations, Joe Kava in einem Interview mit der Zeitung The Post and Courier erwähnt.

Das genannte Rechenzentrum ist bisher das einzige von Google, wo die vorhandene Technik mittels Regenwasser gekühlt wird. Wenn der Versuch sich in der Wirtschaftlichkeit und Machbarkeit rentiert, will der Konzern die umweltschonenden Technik auf weitere Rechenzentren übertragen. Das einzige bisher wirklich nennenswerte Problem sei jedoch der Algenwuchs im Teich, weshalb man auf Algen fressende Fische zur Eindämmung des Problems setze. Das die Fische selber aber einen Alligator anlocken, damit hat Google nicht gerechnet.

So we now have a 4-foot alligator that has taken up residence in our pond as well.

Deutsche Übersetzung:

Wir haben einen 4 Fuß großen [etwa 1,20 Meter, die Red.] Alligator, der sich in unserem Teich eingenistet hat.

Verständlich wenn Google angesichts der Tatsache die Regierung deswegen gefragt hat. Diese habe dann geraten den Alligator umzusiedeln, sobald dieser eine Größe von 1,80 Meter erreicht. Wollen wir mal hoffen, dass sich selbiges nicht nochmal abspielt im neuen Rechenzentrum, das direkt daneben für 600 Millionen US Dollar gebaut werden soll. Aber witzig ist die Geschichte schon irgendwie. Googles kleiner Haus-Alligator. Ob der sich als Wachhund eignet?

[Quelle: The Post and Courier | via PC Welt]
[Bildquelle: Google Street View]

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Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

Ein Kommentar

  1. Kühl im Norden.

    Kenne eine Firma die hat ihre Rechenzentren weit weit im Norden (schweden und Russland) wobei bei lezterem sollte man auch noch ein klein AKW bauen dass man unabhängig ist 😉

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