Neptune Pine: Interessantes und gewöhnungsbedürftiges Smart-Watch-Konzept

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Smart Watches sind derzeit vor allem durch die Pebble Smart Watch ins Gespräch gekommen, an denen sich sogar Google durch die Patentierung einer solchen Uhr beteiligt hat. Nicht von ungefähr werden viele beim Thema Smart Watch an einen Computer am Handgelenk denken und schaut man sich eines der neusten Konzepte an, dann wird der Gedanke sogar wahr werden. Mehr oder weniger zumindest.

Es fing mit dem gestiegenen Interesse eigentlich erst an, als die Pebble Smart Watch ihren ersten Auftritt auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter hatte. Dort suchte man nach Spendern, um die Idee einer intelligenten Uhr mit eInk Display und Smartphone-Anbindung zu realisieren. Das Spendenziel wurde erreicht und im Zuge der diesjährigen Consumer Electronics Show begann die Auslieferung der ersten 15.000 Uhren. Allerdings hat die Uhr einen nicht ganz unwesentlichen Nachteil: Es bedarf nach wie vor eines Smartphones und das heißt wiederum zwei Akkus aufzuladen.

An diesem Punkt will die Neptune Pine genannte Smart Watch in Aktion treten, auch wenn es diese Uhr bisher nur als Konzept, bzw. Prototyp gibt. Der wohl größte Unterschied zur Pebble Smart Watch wird sein, dass die Neptune Pine über einen MicroSIM-Slot sowie ein 2,5″ großes Touchscreen-Display verfügt. So schön der Gedanke von einem solchen Gerät auch ist, stellt sich die Frage: Ist eine Uhr mit einem 2,5″ großen Touchscreen nicht ein bisschen zu groß für das Handgelenk? Das wäre schließlich ein gutes Zoll kleiner als das Display eines Samsung Galaxy Ace bzw. iPhone 3GS! Für Smartphone-Standards arg klein aber für eine Uhr wieder ziemlich groß. Abgesehen davon verfügt die Uhr über das komplette Technik-Repertoire eines normalen Smartphones:

  • 2,5″ Display
  • WLAN, Bluetooth, GPS, 3G-Modem und GSM-Telefonie
  • 5 Megapixel Kamera
  • Leaf OS, eine auf die Größe optimierte Android-Oberfläche

So genial die Idee eines kompletten Smartphones am Handgelenk auch klingen mag, die Größe des Displays könnte zur größten Schwachstelle werden. Außerdem käme noch hinzu, wie man Texte beispielsweise bei SMS-Nachrichten oder eMails verfassen will. Das einzig sinnvolle wäre vielleicht Spracheingabe, allerdings ist diese wieder zu fehleranfällig, erst Recht wenn man sich in einer lauten Geräuschumgebung befindet. Und ob die Umgebung zuhören will wie man mit seiner/seinem Liebsten verliebte SMS schreibt, steht auf einem anderen Blatt. Aber so oder so ist die Idee echt geil. Erinnert einen ohne Umschweife an die 80er, als Michael Knight über seine Uhr mit KITT kommunizierte. Kaufen man so etwas jedenfalls schon und hört auf den Namen SimValley PW-315.touch.

[Quelle: Neptune Pine | via AndroidPolice]

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Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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