Nervt die Windows 10 Upgrade Aufforderung? GWX Stopper hilft!

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Microsoft Windows 10

So sicher das neue Microsoft Betriebssystem Windows 10 auch gegen Malware schützen und auch generell sein mag: Nicht jeder will das kostenlose Upgrade für Windows 7 oder Windows 8.1 haben. Um nicht stetig zu dem unerwünschten Upgrade gedrängt zu werden, kann man entweder alle relevanten Updates händisch deinstallieren oder einfach den GWX Stopper aka GWX Control Panel nutzen.

In mehreren Artikeln haben wir bereits darüber berichtet, wie aggressiv zum Teil Microsoft das kostenlose Upgrade auf die neuste Windows 10 Version versucht durchzuboxen. Zuletzt war vor allem ein Bug im Gespräch, welcher die automatische Installation von Windows 10 ins Rollen brachte (zum Beitrag). Künftig wird sogar ein noch schärferes Vorgehen erwartet, was schon jetzt zu einigem Widerstand inklusive einer Abmahnung durch die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg führte (zum Beitrag).

Blockieren von Windows 10

Wer nicht wie eingangs erwähnt per Hand die Installation von Windows 10 aufhalten will, kann das auch mit kleinen Helferlein wie dem GWX Control Panel (ehemals GWX Stopper) machen. Das kleine Tool tut theoretisch nichts anderes als nach Programmen und Updates von Microsoft Ausschau zu halten, welche den Upgrade-Vorgang zu Windows 10 vorbereiten und vereinfachen sollen.

Dabei steht insbesondere das Windows-Update mit der Bezeichnung KB3035583 im Fokus, denn dieses ist der eigentliche Programm für das neue Windows.

Nach dem Download und der Installation des GWX Control Panel sucht das Tool nach allen bekannten Komponenten für den Upgrade-Prozess, die es auf Windows 7 und Windows 8/8.1 Systemen finden kann. Ziel ist es, das ungewollte Upgrade sowie die störende Benachrichtigung im System-Tray von Windows 7 und Windows 8/8.1 los zu werden. Sogar bereits heruntergeladene Daten für das Update kann das Tool aufspüren und auf Wunsch entfernen. Sollte dies bereits geschehen sein, wird die Gesamtgröße der Downloads ermittelt, die sich mitunter auf etliche Gigabyte belaufen können.

Wichtig ist, das GWX Control Panel regelmäßig zu starten und erneut nach den Komponenten suchen zu lassen. Microsoft hat in den letzten Monaten einige der relevanten Updates neu signiert, womit diese erneut per Windows Update ausgeliefert werden.

Über den „Monitor Mode“ kann man das GWX Control Panel auch dahingehend automatisieren, dass es im Hintergrund gestartet wird und das System überwacht, ob neue Daten für den Windows-Upgrade-Vorgang heruntergeladen oder installiert wurden.

Händische Prävention

Wer sich keine zusätzlichen Tools auf den Rechner holen will und lieber selbst die Kontrolle behalten möchte, muss einige unter Umständen bereits installierte Windows Updates deinstallieren und anschließend verstecken. Je nach genutzter Windows-Version können sich die Updates dabei unterscheiden, weswegen wir hier alle bisher uns bekannten Windows 10 bezogenen Updates auflisten:

  • KB2952664
  • KB2976978 (Überprüfung auf eventuelle Inkompatibilität zu Windows 10)
  • KB2977759 (Überprüfung auf eventuelle Inkompatibilität zu Windows 10)
  • KB3022345
  • KB3035583 (der eigentliche Windows 10 Updater)
  • KB3068708 (ersetzt das ältere KB3022345 falls nicht vorhanden)
  • KB3075249
  • KB3080149
  • KB3083710 (Soll Umstieg von Windows 7 aus erleichtern)
  • KB3083711 (Soll Umstieg von Windows 8/8.1 aus erleichtern)

Wie bereits erwähnt dient der Großteil dieser Updates dazu, den Upgrade-Vorgang überhaupt erst vorzubereiten sowie zu vereinfachen. Insbesondere die Mitnahme von installierten Programmen und persönlicher Daten ist dabei mit ein Bestandteil. Auch wenn es gerade in Verbindung mit dem Office-Paket von Microsoft mehr als nur ärgerliche Probleme an der Tagesordnung zu sein scheinen (zum Beitrag).

 

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Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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