Neu bei Kickstarter: Ubi, der sprachgesteuerte Androide

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Die Crouwdfunding-Plattform Kickstarter hat uns schon des Öfteren mit illustren und bahnbrechenden Ideen zu begeistern gewusst. Zu nennen seien da nur das Vorzeige-Projekt OUYA, die Tablet-Oberfläche Chameleon oder die eher abschreckenden Wise Pets. Mit Ubi schickt sich nun das nächste erfolgsversprechende Projekt in den Fokus.

Eigentlich nichts Besonderes, so ein Mini-PC mit Android als Betriebssystem. Immerhin sind Kleinstrechner wie Raspberry Pi oder der ODROID-X auf dem Markt recht erfolgreich vertreten. Kommen lediglich mit der Platine und allen wichtigen Anschlüssel daher, Gehäuse, Bildschirm und Eingabegeräte müssen separat beschafft werden. Der auf den Namen Ubi getaufte und eher unscheinbare schwarze Kasten geht da einen ganz anderen Weg.

Bildquelle: Kickstarter

Denn Ubi macht vollen Gebrauch von Sprachsteuerung. Einfach in die Steckdose stecken, mit dem lokalen WLAN-Netzwerk verbinden lassen und schon kann es losgehen. Über farblich wechselnde LEDs teilt sich Ubi mit, wenn eine neue eMail eingetrudelt ist oder eine Erinnerung ansteht. Hinzu kommen noch diverse Sensoren für Temperatur, Feuchtigkeit, Luftdruck sowie ein Ambient-Licht. Und um die Ausstattung zu komplettieren gibt es noch einen USB-Anschluss und 3,5mm Klinke, garniert mit einer offenen Entwicklungsplattform. Doch auch der Rest der technischen Ausstattung ist nicht von schlechten Eltern:

  • 800 MHz Cortex A8
  • 1 GB RAM
  • WLAN b/g/n, Bluetooth 4.0
  • USB 2.0, RF Tranceiver
  • High-Fidelity Lautsprecher
  • 10.16 x 10.16 x 2.79cm
  • Android 4.1 Jelly Bean

Wie im Video der Macher zu sehen, nutzt Ubi exzessiv die Spracherkennung und Sprachsuche von Google’s Android. Interessant wird es erst, wenn Google Now auf dem Gerät genutzt wird. Kleines Beispiel gefällig? Wird Ubi, bzw. Google Now wissen, wie weit ich von meinem Zuhause zum Terminort brauchen werde? Oder wie lange ich brauchen werde, um von einem Termin zum nächsten zu kommen? Schwer zu sagen aber ein nicht ganz uninteressanter Gedanke, nicht wahr? Ubi ist noch in der Entwicklungsphase, weswegen eine klare Antwort auf derlei Fragen noch viel zu früh wäre.

Bildquelle: Kickstarter

Für 150 US Dollar kann der kleine schwarze Kasten vorbestellt werden per Kickstarter. Allerdings schmerzliche 150 US Dollar, sollte Ubi nicht zu viel mehr in der Lage sein, wie im Demo-Video gezeigt wird. Allerdings könnte sich das rasant ändern, wenn sich genügend talentierte Entwickler Ubi annehmen würden. Genau darauf zielen ja auch die Macher von OUYA ab, welche Entwicklern die volle Kontrolle über die Konsole überlassen werden.

Bildquelle: Kickstarter

Bildquelle: Kickstarter

[Quelle: Kickstarter | via AndroidPolice]

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Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

Ein Kommentar

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