Neue Details zu NVIDIAs Tegra4 geleaked

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ces_2013

In knapp 3 Wochen beginnt in Las Vegas die Consumer Electronics Show, welche Allgemeinhin als Trendbarometer für das kommende Technikjahr gilt. Passend dazu tauchen die ersten Gerüchte zu vermutlich ausgestellten Geräten, Technologien und Bauteilen auf, die in unserem Interessenbereich liegen. Zum Beispiel die nächste Generation von NVIDIAs Tegra-Familie

Der unter dem Codenamen Wayne entwickelte Tegra4 wird dabei nicht allzu viele Neuerungen bieten, wie eine nun veröffentlichte Folie einer Präsentation von NVIDIA offenbart. Auch der Tegra4 wird, wie bereits seit langem bekannt, auf das 4+1 Konzept setzen. Sprich, NVIDIAs Tegra4 besitzt 4 Kerne mit voller Leistung und einen stromsparenden Kern für Hintergrundaufgaben. In der Folie ist die Rede von Eagle-Kernen, womit die 4 Hauptkerne gemeint sein dürften und auf der Cortex A15 Architektur von ARM basieren. Über den fünften, auch Companion Core genannten Kern gibt es keine Hinweise. Geht man allerdings von ARMs big.Little-Konzept aus, dürfte es sich um einen Cortex A7 Kern handeln.

Zu den Taktraten gibt es keine neuen Informationen. In einer früheren Folie war mal die Rede von bis zu 2 GHz, angesichts der Konkurrenz aus dem Hause Intel dürften ähnlich hohe Taktraten nicht ganz unwahrscheinlich sein. Selbst der Exynos 5 von Samsung kann mit bis zu 2 GHz Takt betrieben werden. Aber wie die Konkurrenz auch wird der Tegra4 im Stromsparenden 28nm-HPL-Verfahren gefertigt werden (HPL: low power with high-k-metal gates).

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Dafür gibt es neue Informationen bezüglich der Grafikleistung. NVIDIA selbst vergleicht diese mit den beiden Vorgängern, wobei die GPU des Tegra4 bis zu 6x so schnell wie die des Tegra3 sein soll. Das wird nicht zuletzt durch satte 72 Kerne erreicht. Des Weiteren reicht die Leistung des Tegra4 dazu aus, um zwei Displays per HDMI anzusteuern. Zudem wird die 4K-Auflösung unterstützt (4.096 x 2.160 Pixel) und Videos können mit dem VP8-Codec und bis zu 2.650 x 1.440 en- und decodiert werden. Arbeitsspeicher lässt sich darüber hinaus über zwei Kanäle anbinden, wobei die Standards DD3L, LPDDR2 und LPDDR3 unterstützt werden.

[Quelle: Chip Hell | via Computerbase]

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Stefan

Stellvertretender Chef-Redakteur
Student mit Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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