Neue Fotos zu Projekt Ara zeigen Fortschritt

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Projekt Ara by Motorola

Mit Projekt Ara hat der Internet-Konzern Google eine der Rosinen aus der Übernahme von Motorola vor gut zwei Jahren behalten, nachdem der Smartphone-Hersteller an Lenovo weiterverkauft wurde. Das es dem Projekt sehr gut geht in den Händen von Google dürfte wenig überraschen. Und weil alle neugierig sind, gewährt der Konzern weitere Einblicke.

Ein Smartphone zum Selberbauen, bei dem man selbst die integrierten Komponenten wie Speicher, Kamera, Display oder Prozessor wählen kann ist der Traum vieler. Schließlich kann man sich sein Smartphone dann so zusammenstellen wie man es wirklich braucht: Weder zu schwach auf der Brust noch oversized. Dieser Traum fand letztes Jahr Mitte September mit Phonebloks ein erstes Konzept, bis Motorola etwas später genau solch ein Projekt erstmals enthüllte. Mittlerweile ist Projekt Ara in den Händen von Googles Advanced Technology and Projects Team (APTP) und führt das Projekt ambitioniert voran.

Projekt Ara in Bildern

Das Team ist sogar dermaßen weit voran gekommen, dass nach einem kleinen Video-Rundgang letzte Woche man nun erste Fotos mit Details der Technik selbst veröffentlicht hat. Start eines jeden Smartphones aus Projekt Ara ist das sogenannte Endoskeleton, ein Aluminium-Rahmen der alle Komponenten aufnimmt. Insgesamt zehn Modul-Slots bietet das Endoskeleton, wovon sich acht auf der Rückseite und zwei auf der Vorderseite befinden. Das Endoskeleton wird zudem das einzige Modul sein, dass mit Google-Branding verkauft werden soll.

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Die Module bei Projekte Ara werden mit Hilfe von Elektromagnetismus an Ort und Stelle gehalten, um weder zu schwer noch zu leicht aus den jeweiligen Slots herausgenommen werden zu können. Das Team hat zudem bereits etliche Module entwickelt, die man so eher nicht in einem Smartphone wiederfinden würde: Eine Infrarot-Kamera für Thermo-Fotografie und einen Prototypen eines Pulsoxymeter, mit dessen Hilfe der Sauerstoffgehalt des Blutes mittels Projekt Ara gemessen werden kann. Das zeigt eigentlich sehr gut, dass prinzipiell nur die Fantasie von Drittentwicklern die Grenzen für verfügbare Module setzen.

Die erste Entwickler-Konferenz für Projekt Ara soll kommende Woche stattfinden. Spätestens dann dürfte es neue Details zum modularen Smartphone von Google geben.

[Quelle: AndroidCommunity]

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Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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