Neues zur OUYA: Konsole kommt mit Jelly Bean und ist winzigklein

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Von der Videospielkonsole OUYA gab es schon lange nichts Neues mehr zu hören, wa? Dabei ist das Projekt so ambitioniert wie bahnbrechend, denn das kleine StartUp könnte den etablierten Firmen durchaus gefährlich werden. Ihr Ansatz: Verpacke leistungsfähige Hardware in einen kleinen Würfel, packe ein angepasstes Android drauf, lege zwei Controller und fertig ist die Open-Source-Konsole.

Das der Bedarf an einer derartigen Konsole besteht, zeigt der enorme Erfolg auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter. Innerhalb kürzester Zeit ist der kleine Würfel namens OUYA zum erfolgreichsten Projekt bei Kickstarter geworden, dessen Finanzierungsziel mit fast 8,6 Millionen US Dollar weit übertroffen wurde (950.000 US Dollar wollten die Macher ursprünglich haben).Vor allem die Partner dürften viele Augen zum leichten bringen. Neben Square Enix wird es einen XMBC-Client geben, OnLive will mit dabei sein (bzw. vermutlich dessen Nachfolge-Unternehmung) und auch VEVO hat seine Unterstützung zugesagt. Von der im Lieferumfang enthaltenen Root-Anleitung für das volle Potential der Hardware ganz zu schweigen.

Nachdem es wenig Neues in letzter Zeit gab, melden sich die Mannen um Julie Uhrmann wieder zurück. Nicht nur neue Entwickler konnte das Team für seine Sache gewinnen, auch Änderungen in Sachen Software haben die OUYA-Gründer bekannt gegeben. So wird die Konsole nicht mehr mit Android 4.0 Ice Cream Sandwich ausgeliefert sondern direkt mit Android 4.1 Jelly Bean. Android 4.2 wird es nach bisheriger Planung per Update geben aber bis zum Marktstart im Frühjahr 2013 ist ja noch ein wenig Zeit. Gut möglich das sich bis dahin wieder die Sachlage etwas ändert.

Laut Uhrmann ist man mit OUYA derzeit absolut im Zeitplan, was unter anderem das fertige und finale Design des PCB (Printed Circuit Board) zeigt. Auf dem kleinen Stück Kunststoff, Metall und weiteren Werkstoffen befindet sich unter anderem der Tegra3 Quadcore, welcher die Konsole antreiben wird. Da die Hardware also steht, können sich die kreativen Köpfe voll und ganz der Software widmen, um zum Beispiel an der Performance-Schraube zu drehen, die Netzwerkverbindungen optimieren und natürlich die User Experience zu verbessern.

Zusätzlich wird in den kommenden Tagen oder Wochen das OUYA-Portal freigeschaltet, wo sich alle bisher registrierten Vorbesteller eintragen und ihre Versanddaten angeben können. Deswegen einfach mal so frei in die Runde gefragt: Hat sich jemand von euch die Konsole bereits vorbestellt und kann es kaum noch erwarten?

[Quelle: OUYA | via Engadget]

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Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

2 Kommentare

  1. Pingback: Michaels Tagebuch (Neues zur OUYA: Konsole kommt mit Jelly Bean und ist winzigklein)

  2. Ich werde noch etwas warten.
    Aber spiele mit den gedanken es mir wirklich vorzubestellen wenn es noch geht.

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