NTT DoCoMo: Xperia-Marke ist genauso gut wie das iPhone

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NTT DoCoMo: Xperia-Marke ist genauso gut wie das iPhone

Im Jahre 2007 revolutionierte Apple den Smartphone-Markt mit dem ersten iPhone, welches bis heute das Maß aller Dinge ist, wenn es um hochwertige Materialien und elegantes Design geht. Dennoch bietet nicht jeder Netzbetreiber das Vorzeige-Smartphone aus Cupertino an und einer dieser Anbieter ist der japanische Riese NTT DoCoMo. Die Japaner haben ihre eigene Marke, die mindestens ebenbürtig ist.

Zumindest behauptet das NTT DoCoMo, welche bis heute das iPhone von Apple nicht in ihr Sortiment aufgenommen haben und das aus bestimmten Gründen. Denn kein anderer Hersteller nimmt dermaßen viel Einfluss auf den Verkauf seiner Geräte wie Apple. Beispielsweise weigert sich NTT DoCoMo auf die Vorinstallation eigener Apps zu verzichten oder auf der Rückseite neben dem Apple-Logo das eigene Logo ebenfalls unterzubringen. Alles Punkte, die der Konzern aus Cupertino nicht akzeptieren will, weswegen es das iPhone in Japan nur bei den kleineren Anbietern mit Vertrag gibt. Und man braucht das iPhone nicht unbedingt, wie Kazuto Tsubouchi, CEO von NTT DoCoMo behauptet.

To win against the iPhone, we have to offer a model which is generally easy to use. Sony’s brand and Xperia’s image are just as good as the iPhone.

Deutsche Übersetzung:

Um gegen das iPhone gewinnen zu können, müssen wir ein Modell anbieten, welches in der Regel einfach zu bedienen sein muss. Die Marke Sony und das Xperia-Image sind genauso gut wie das iPhone.

Eigentlich ist diese Aussage von Tsubouchi nicht ganz aus der Luft gegriffen, denn das japanische Schwestermodell Xperia ZR, das Xperia A, verkauft sich blenden in Japan. Mit seinen 1,2 Millionen abgesetzten Geräten zwischen Mai und Anfang August ist es sogar erfolgreicher als Samsungs aktuelles Flaggschiff Galaxy S4, welches sich bei NTT DoCoMo bisher „nur“ 630.000 Mal verkaufte. Bis Ende September erwartet NTT DoCoMo übrigens 2 Millionen verkaufte Xperia A. Laut Bloomberg Japan will NTT DoCoMo daher die Zusammenarbeit mit Sony Mobile erweitern, was auch immer der Deal der beiden Konzerne aussehen mag.

Auch wenn das Xperia A in Japan zu einem echten Erfolg geworden ist, hat es das internationale Schwestermodell Xperia ZR ungemein schwerer, sich im Wettbewerb zu behaupten. Das dürfte nicht zuletzt daran liegen, dass das Smartphone lediglich in einigen wenigen Ländern angeboten wird von Sony Mobile. Andererseits darf man nicht vergessen, dass Japan der Heimatmarkt von Sony Mobile ist und das Xperia A durch NTT DoCoMo mit einer gewaltigen Marketing-Kampagne gepusht wurde. Der Erfolg muss sich also nicht zwangsläufig wiederholen und könnte ein einmaliger Vorfall gewesen sein. Es zeigt aber in erster Linie eines: Es geht auch ohne das iPhone von Apple.

[Quelle: Bloomberg Japan | via Xperia Blog]

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Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

2 Kommentare

  1. Nachvollziehbar. Ich finde es gut, dass Apple seine iPhones nicht mit irgendwelchen Netzanbieter-Apps oder Aufklebern versauen lassen will.
    Leider gibt es die Sony Geräte nicht mit iOS, dann wären sie eine echte Konkurrenz zum iPhone!

  2. Picard schreibt:

    Meiner Meinung nach ist die Kombination aus Lifestylefaktor und extrem hoher Hardware- und Softwarequaltität unschlagbar und macht das iphone nach derzeitiger Sachlage nach wie vor konkurrenzlos.
    Android ist sicher gut, aber wirkt doch ein bißchen wie Kinderspielzeug. HTC baut mit den HTC one relativ gute Hardware, aber is halt doch nicht ganz so gut verarbeitet wie ein iphone.
    Na ja , irgendeiner ist halt der beste und das is halt nun mal Apple .
    Und sich hinstellen und zu behaupten wir sind genauso wie Apple ist natürlich einfach, die frage ist nur was tatsächlich dahinter steckt . Meistens is es wenig .

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