Nur mit Root: Installation inkompatibler Play-Store-Apps dank Market Helper

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Der Play Store von Google ist für die meisten Android-Nutzer die erste Anlaufstelle, wenn es um neue Apps und Spiele geht. Mit über 800.000 Apps sollte die Auswahl ausreichend groß genug sein, damit jeder etwas für sich findet. Nur manchmal schlägt eine Möglichkeit des Android-Ökosystems gnadenlos zu, die für den Nutzer wirklich ärgerlich sein kann.

“Diese App ist mit deinem Gerät nicht kompatibel” dürften eventuell die meisten von euch schon irgendwann einmal zu Gesicht bekommen haben. Besonders ärgerlich ist dieser Moment, wenn die Hardware des eigenen Smartphones oder Tablets die App locker verkraftet, der Entwickler kurzerhand unser Gerät ausgeschlossen hat. Vor allem bei Spielen kann man das öfters mal beobachten, wenn größere Entwickler eine nahezu perfekte Kompatibilität gewährleisten wollen. Hatte man letztes Jahr sehr schön bei den anfangs unterstützten Smartphones und Tablets für GTA 3 bzw. Vice City sehen können, die doch etwas dürftig ausfielen.

Bisher konnte man sich in solchen Fällen damit behelfen, dass man in der build.prop einfach die Gerätekennung des eigenen Androiden auf ein anderes Modell ändert. Ist auf die Dauer nervig, zumal der Aufwand für einen simplen Download manchem als zu viel erscheint. Einfacher und vor allem auch sicherer geht es da mit dem Market Helper, der das Ganze ohne Änderungen der build.prop oder sonstigen Systemdateien ermöglicht aber nur bei Androiden mit Root. Außerdem kann die Änderung ohne einen Neustart durchgeführt werden, was gerade für eine simple App eine ungemeine Erleichterung sein kann.

Derzeit bietet die App noch wenige Profile zur Auswahl, darunter das Galaxy S3 von Samsung, das Nexus 7 mit 3G-Modem und den klassischen Kindle Fire von Amazon sowie dessen HD-Nachfolger. Ebenfalls eher unschön ist der zwingende Besuch des Play Store Dashboards, nachdem die Änderung am Gerät vorgenommen wurde. Der Entwickler will das aber in einem der künftigen Updates der App beheben. Erfreulich ist zudem, dass der Entwickler die angeforderten Berechtigungen der App auf seiner Website ausführlich erklärt und wofür sie notwendig sind. Die App gibt es aus gewissen nachvollziehbaren Gründen nicht im Play Store, weswegen die APK hier manuell heruntergeladen und installiert werden muss. Aber hey, dafür entfällt eine kleine Limitierung des Play Store.

[Quelle: code kiem | via AndroidPolice]

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Stefan

Stellvertretender Chef-Redakteur
Student mit Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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