Nützliche Technik: Mit Google Glass könnte man Leben retten

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Google Glass

Als Google mehr oder weniger überraschend seine Arbeiten an einer intelligenten Datenbrille bekannt gab, horchten nicht nur Gadget-Fans in aller Welt auf. Auch Datenschützer haben sich die Sache näher angeschaut und das Projekt gleich mal datenschutztechnisch verteufelt. Einige der Bedenken sind zwar berechtigt, dennoch kann solch moderne Technik auch richtig nützlich sein in manchen Momenten.

Google Glass kann man zu Recht als eines der geilsten Gadgets der näheren Zukunft betrachten, auch wenn Smart Watches wie die SmartWatch 2 von Sony Mobile oder die langsam konkretere Züge annehmende iWatch von Apple praktischer sein dürften. Dennoch kann auch Google Glass im Alltag wirklich praktisch sein, wie das Wirtschaftsmagazin Forbes herausgefunden hat. Denn der Mediziner und Entwickler Christian Assad hat eine erste mehr als nur hilfreiche Glassware, das sind Apps speziell für Google Glass, entwickelt.

Mit dem simplen Sprachbefehl „OK Glass: CPRGLASS“ kann der praktische Nutzen von Google Glass angestoßen werden. Denn mit diesem Sprachkommando wird eine Anleitung für Erste Hilfe direkt auf dem kleinen Display der Datenbrille angezeigt, was mit einer Überprüfung eines eventuell Verletzten nach dem ABC-Schema (Airways, Breathing, Circulation: in etwa Atemwege, Atmung und Kreislauf) beginnt. Wenn man Probleme hat den Puls zu fühlen, kann mit „OK Glass: No Pulse!“ eine kleine Anleitung zum finden des Pulses aufgerufen werden.

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Lebensretter mit makaberem Humor

Sollte der Patient wider Erwarten tatsächlich keinen Puls mehr haben, lässt sich mit Hilfe von Google Glass eine Herz-Lungen-Wiederbelebung (cardiopulmonary resuscitation, CPR) mit einer Rate von 100 Kompressionen pro Minute durchführen. Über das Gyroskop im Hardware-Teil von Google Glass kann selbige übrigens den richtigen Rythmus kontrollieren, ruft den Notdienst inklusive Übertragung der eigenen GPS-Koordinaten und benachrichtigt nebenbei noch das nächstgelegene Krankenhaus. Was die Sache jedoch etwas makaber macht: Während der CPR-Maßnahmen wird „aufmunternd“ Stayin Alive von den BeeGees im Hintergrund abgespielt.

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Übrigens zeigt Google damit einmal mehr die wirklich nützlichen und hilfreichen Seiten moderner Technik, welche nicht nur aus Selbstportraits für Facebook oder dem heutigen Mittagessen für Instagram und Co. besteht. Da ist man echt gespannt, mit was Google und Google Glass zu überraschen wissen, oder? Was haltet ihr eigentlich von der Sache?

[Quelle: Forbes | via PhoneArena]

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Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

3 Kommentare

  1. patte schreibt:

    Dinge die die Welt nicht braucht. Da hole ich mir lieber eine Androiduhr

    • Jim schreibt:

      Also Ich glaube auch dass es viele Leute gab die sagten dass niemand ein Smartphone braucht aber trotzdem nutzt es fast jeder. Und jetzt wird schon eine gute Sache erwähnt und du sagst immernoxh dass es niemand bräuchte. Zukunftsfeindlich. Und ne Smartwatch braucht man auch nicht nach deinen Gedanken

  2. Pingback: Androidmag.de Erste Hilfe-Features: Leben retten mit Google Glass » Androidmag.de

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