OUYA: Gespräche über Verkauf des Unternehmens

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OUYA Android Spielkonsole

2012 erregte ein kleines Projekt auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter einiges an Aufsehen, was sogar in medialer Aufmerksamkeit seitens des Fernsehens mündete: Die Android-Videospiel-Konsole OUYA. Nach der sehr erfolgreichen Rekordkampagne gab es eher Negatives zu berichten und jetzt scheint das Unternehmen die Reißleine ziehen zu wollen.

Wie re/code aktuell berichtet, könnte das hinter der Konsole stehende Unter OUYA Inc. an einen Konkurrenten verkauft werden, wobei es dem Bericht zufolge mehrere potentielle Interessenten geben soll. Im Gespräch sind unter anderem die beiden Konzerne Google und Amazon, aber auch der aufstrebende Hersteller Xiaomi sowie weitere nicht näher genannte Unternehmen aus China sollen auf der Liste potentieller Übernahme-Partner sein. Zwar gibt es noch keine aktuellen Gebote für OUYA Inc., aber die ersten vorläufigen Gespräche sollen bereits laufen.

Den Quellen von re/code zufolge könnte vor allem China das Rennen machen, da die chinesische Regierung erst dieses Jahr ein Verbot von Spielkonsolen aufgehoben hat. Das wiederum dürfte den Markt für Videospielkonsolen für die heimische Industrie interessant machen, weswegen ein mögliches Interesse an OUYA vor allem dem Team hinter der Konsole anstatt der Technologie selbst sein dürfte.

Nach dem riesigen anfänglichen Hype der mit einem Spendenergebnis von 8,5 Millionen US-Dollar auf Kickstarter (zum Beitrag) seinen Höhepunkt fand, wurde schnell durch diverse Rückschläge (zum Beitrag) und vor allem einem mangelnden Angebot an hochkarätigen Spielen wieder verschwunden. Auch der Strategie-Wechsel mit dem Wandel zu einer eigenen Plattform (zum Beitrag) brachte keine Besserung.

[Quelle: AndroidPolice]

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Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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