OUYA wird Root-Anleitung enthalten

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Die letzten Wochen über gab es immer wieder vereinzelt mal ein paar Neuigkeiten zu OUYA, der ambitionierten Videospielkonsole mit Open-Source-Gedanken und Android als Betriebssystem. Bisher machte das Projekt vor allem wegen der Finanzierungserfolge von sich Reden und weniger mit etwas handfestem für die potentiellen Kunden.

Bisher haben die Macher hinter dem Projekt ja so einiges versprochen, zum Beispiel das man vollen Zugriff auf die Konsole haben wird. Das schließt Software und Hardware mit ein, denn jeder Käufer erhält ein SDK zum entwickeln eigener Spiele gleich mit dazu. Und noch etwas legen die Entwickler dem Paket mit bei: Eine Anleitung zum rooten der Konsole. Damit ist dann der volle Zugriff das System möglich, theoretisch könnte sich somit um die Konsole eine lebhafte Modder-Gemeinschaft entwickeln wie es bei Smartphones und Tablets schon lange der Fall ist. Zumindest kann man bei dem anhaltenden Erfolg der Videospielkonsole davon ausgehen, denn das Interesse ist bei über 42.500 Spendern und 5,5 Millionen US Dollar alles andere als gering.

Damit geben die Macher einem alles in die Hand, um die Offenheit seiner neuen Videospielkonsole auch wirklich nutzen zu können. Das wiederum bestätigt allerdings die Videospielbranche wieder im erneuern ihrer Bedenken, dass durch diese Offenheit der Software-Piraterie Tür und Tor geöffnet werden. In erster Linie werden damit fehlende Sicherheits- und Kontrollmechanismen genannt, die entweder erst gar nicht vorhanden sind oder per Root-Zugriff leicht ausgehebelt werden könnten. Vielleicht ist das auch ein Grund, warum sich die traditionellen Publisher und Entwicklerstudios mit Zusagen für Spiele zurückhalten? Immerhin ein Studio hat bereits einen exklusiven Titel angekündigt.

Davon mal abgesehen ist der Weg den die OUYA-Macher wählen, ein ganz geschickter. Einfache User und Einsteiger haben eine sichere Konsole vor sich stehen, während Profis, Enthusiasten und Fortgeschrittene quasi alles aus ihrer Konsole herauskitzeln können. Und sollte mal etwas schief gehen, dann kann man als Nutzer von den Machern hinter OUYA diverse Tools und ROMs herunterladen, mit deren Hilfe der Auslieferungszustand hergestellt werden kann. Quasi in bester Android-Tradition, nur verlagert auf den Videospielbereich.

[Quelle: SlashGear | via AndroidCommunity]
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Stefan

Stellvertretender Chef-Redakteur
Student mit Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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