Pokémon GO: Zusammenfassung aller Fakten

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pokemon-goGotta catch ‚em all: Allen Anschein nach ist die Fangemeinde rund um die kleinen Pokémon Taschenmonstern wie Pikachu, Mauzi oder Simsala größer als erwartet. Egal ob Apple iPhone oder Android Smartphone Besitzer, ein jeder will das Augmented Reality Game schnellstmöglich spielen. Demzufolge überschlagen sich auch die Nachrichten rund um Pokémon GO, sodass wir nur einen Beitrag für eine Zusammenfassung verschwenden wollen.

Verfügbarkeit von Pokémon GO

Zu dem Augmented Reality Spiel, welches in Kooperation mit Niantic Labs (bekannt von Ingress) und Nintendo erstellt wurde, brauche ich wohl nicht weiter viele Worte verlieren. Über das Spiel haben wir schon hinlänglich berichtet (zum Beitrag). Seit gestern ist Pokémon GO für Android und iOS online. Und auch wenn man es im deutschen Google Play Store aufrufen kann, lässt es sich noch nicht installieren.

Pokémon GO
Entwickler: Niantic, Inc.
Preis: Kostenlos+
  • Pokémon GO Screenshot
  • Pokémon GO Screenshot
  • Pokémon GO Screenshot
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Sehr zum Ärgernis aller potentiellen Pokémon Jäger. Dennoch kann man das Game auch in Deutschland bereits spielen, wie man beim surfen durch die sozialen Netzwerke unweigerlich mitbekommt. Die 109 Monster, Pokébälle und Pokéstops sind in den Städten verteilt und warten darauf in virtuellen Arenen trainiert zu werden.

Download

Das eigentliche Spiel ist bis auf weiteres nur in England, USA, Australien und Neuseeland verfügbar. Doch nach einer manuellen Installation der entsprechenden *.apk Datei – den Haken in den Einstellungen/Sicherheit/unbekannte Herkunft vorher nicht vergessen –  geht es auch für euch los:

Download Pokémon GO Ver. 0.29.0 (APKMirror)

Vorausgesetzt ihr habt ein Android Smartphone welches die Version 4.4 oder neuer installiert hat. Zu neu darf es dann aber auch nicht sein, da Niantic Labs zufolge die Developer Preview von Android 7.0 Nougat auch noch nicht funktioniert.
Weiterhin sollte euer Smartphone keine Intel CPU verwenden und eine Display Auflösung von mindestens 1.280 x 720 Pixel erfüllen.

Mini-Anleitung

Das Spiel ist komplett in deutscher Sprache verfügbar und erleichtert somit natürlich den Spielfluss hierzulande ungemein. Wie bei Ingress beruht das Spielprinzip auf Basis der Augmented Reality auf Bewegung im Freien.
Nachdem ihr euren Charakter und Wahl des Teams (Blau, Gelb oder Rot) abgeschlossen habt, heißt es raus in die Natur um zuerst Pokébälle an sogenannten Pokéstops zu sammeln. Das sind meist der jeweiligen Stadt entsprechend bekannte Orte wie Sehenswürdigkeiten, Museen oder ähnliche Plätze.
Neben den Bällen gibt es auch noch Eier mit einem „Wisch“ einzusammeln. Die Eier lassen sich dann durch Laufen (die Kilometerzahl ist entscheidend) in Brutstädten ausbrüten.

Mithilfe der Pokébälle könnt ihr unterwegs eines von 109 auftauchende Pokémonster einfangen, indem ihr einen Ball auf dieses werft. Das kann auch einmal in die Hose gehen, sodass mehrere Bälle für ein Monster notwendig werden können. Euer gesammeltes Pokémon gilt es nun zu trainieren und durch Sternenstaub oder Bonbons zu verbessern. Beide Power-Ups erhält man durch das Sammeln identischer Monster.

Das eigentliche Szenario findet dann ab Level 5 statt, wo man in Arenen und Gyms gegeneinander antreten kann. Möglich ist auch die Verteidigung einer solchen Arena durch eure Pokémons, welche vorzugsweise aber in Teams stattfinden sollte.

In-App-Käufe

Selbstverständlich hat das Spiel nicht nur einen sozialen Ansatz, der euch zu mehr Bewegung verhelfen kann. Nein, Niantic Labs hat auch einen finanziellen Anspruch, welchen man mit sogenannten In-App-Käufen realisiert.
Die Währung heißt bei Pokémon GO – Pokémünzen und kosten

  • 100 Pokémünzen = 99 Cent
  • 550 Pokémünzen = 4,99 Euro
  • 1.200 Pokemünzen = 9,99 Euro
  • 14.500 Pokémünzen = 99,99 Euro

Dafür gibt es dann die unterschiedlichsten Utensilien zu kaufen. Allen voran natürlich die Pokébälle, von welchen 20 Stück 100 eurer Münzen kosten.
Weiterhin gibt es Rauchbomben, Glücks-Eier und Lockmodule, welche je mehr du einkaufst auch entsprechend günstiger werden.

Pokémon GO Plus Wearable

Natürlich ist auch die Abteilung Zubehör vorsorglich für ein Zusatzgeschäft vorbereitet. Mit dem Pokémon GO Plus muss man nicht mehr zwingend mit dem Smartphone vor der Nase und der Augmented Reality Funktion durch die Stadt laufen. Denn dieses alarmiert euch durch Vibration und einer LED, sobald ein Pokémonster in eurer Nähe zum einfangen bereit ist.

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Laut Beschreibung soll auch das Einfangen mithilfe des Knopfes an dem Pokémon GO Plus möglich sein.
Erhältlich ist das Wearable für 39,99 Euro im Nintendo Online Store. Aktuellen Informationen zufolge soll das Armband ab Ende Juli 2016 verfügbar sein. Es lohnt sich jedoch auf jeden Fall in den GameStop Filialen vor Ort einmal nachzufragen, da US-amerikanische Filialen das GO Plus bereits im Sortiment haben.

Server- und Akku-Probleme

Das Spiel ist noch gar nicht richtig im Umlauf da berichten schon erste Pokémon Jäger über einen starken Akkuverbrauch.

Letztendlich auch nicht ganz unerwartet wenn man mit einem aktivierten Display, der Kamerafunktion und Soundunterstützung, permanent durch die Stadt läuft. Zwar gibt es innerhalb des Spiels eine Einstellung für einen Energiesparmodus, doch dieser dient eher dem Betrieb im Standby. Niantic Labs hat sich bereits zu dem Problem geäußert und arbeitet an einem schnellen Fix. Mein Tipp: Display-Helligkeit soweit wie möglich runter – was natürlich im Freien eher kontraproduktiv sein kann.

Weiterhin gibt es der Community zufolge erste Berichte über eine Serverüberlastung. Eigentlich hierzulande unter dem Aspekt, dass Pokémon GO offiziell noch gar nicht verfügbar ist, ein wenig erschreckend.
Dennoch scheint das Interesse derart groß zu sein, dass es hin und wieder vorkommt, dass eine Anmeldung vorübergehend nicht möglich ist. Auch hierüber ist Niantic Labs informiert und bittet um Geduld.

[Quelle: Niantic Labs]

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Schon immer ein Kind der kreativen Künste hat MaTT nun nach einer 15-jährigen Karriere als Musikproduzent die Liebe zur Videoproduktion gefunden. Android in seiner Individualität begeisterte MaTT schon von Beginn an, wie einige Arbeiten aus dem Jahre 2006 und folgend, heute noch bei den XDA Developers Zeugnis tragen.

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