Rationalisierung durch Google nach Motorola Übernahme

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Es war klar das Google primär das Unternehmen Motorola Mobility im Mai diesen Jahres für knapp 12,5 Milliarden US $, aufgrund des reichhaltigen Patent Portfolio (mehr als 17.000 Stck.) übernommen hat, um sich im Kampf um das mobile Betriebssystem Android zu rüsten. Doch wie nun Claire Cain Miller von der New York Times zu berichten weiß, plant Google den Ausbau neben Suchmaschinen- und anderer Software, im mobilen Smartphone und Tablet Geschäft ernsthaft anzugehen.

So sind nun am Wochenende die ersten Rationalisierungsschritte bekannt geworden, in denen Google plant 94 der weltweit operierenden Büros zu schließen und in Folge dessen 20 % der ehemaligen Motorola Mobility Belegschaft zu entlassen.
Ein Drittel der fast 4.000 zu entlassenden Mitarbeiter kommen aus Unternehmen mit Sitz in den Vereinigten Staaten.
Dennis Woodside, Motorolas neuer Vorstandschef äußerte sich gegenüber der New York Times, dass man sich im Konkurrenzkampf mit den Großen wie Apple und Samsung nur messen könnte, indem man sich von dem Einsteiger Segment trennt und auf wenige Smartphone Modelle an Stelle von Dutzenden konzentriere.
Eine These die wir so auch schon von HTC gehört haben.

Motorola will die Produkte wieder „cool“ machen in dem der Fokus auf Sensoren gesetzt wird, die auf Basis der Stimmen im Raum erkennen wer sie sind, Kameras die noch schärfere Bilder machen oder Akkus die länger als nur einen Tag halten.

Realisieren will Motorola dies mit einem kleinen aber agilen Start-Up Unternehmen im Stil des Silikon Valley unter der Leitung von Regina Dugan (ehemalige Pentagon Mitarbeiterin). Frau Dugan stellt hierfür ein Team aus Metall Wissenschaftler, Akustik-Ingenieuren und Experten für künstliche Intelligenz für 2 Jahre befristet ein, damit diese sich über die Dringlichkeit der Sache bewusst werden.
Personalstrategien die Frau Dugan von ihrem ehemaligen Arbeitgeber, der DARPA (Defense Advanced Research Projects Agency), gleich mit übernommen hat.

Wir dürfen also gespannt sein in wie weit es Motorola aka Google gelingen wird, in naher Zukunft an den 90% Marktanteilen von Apple und Samsung  zu partizipieren.

[Quelle: New York Times | via Mobiflip]

 

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Schon immer ein Kind der kreativen Künste hat MaTT nun nach einer 15-jährigen Karriere als Musikproduzent die Liebe zur Videoproduktion gefunden. Android in seiner Individualität begeisterte MaTT schon von Beginn an, wie einige Arbeiten aus dem Jahre 2006 und folgend, heute noch bei den XDA Developers Zeugnis tragen.

5 Kommentare

  1. Das mit den Smartphones, macht das jetzt Google oder Moto selber ?

  2. Heißen die Smartphones dann Google Nexus oder Motorola. Und bekommen die dann wie die nexus-geräte die updates direkt von google

    • Die Smartphones werden auch weiterhin „Motorola XYZ“ heißen, lediglich der große Boss ist jetzt Google. Und Google wird sich hüten künftig die Nexus-Modelle über Motorola bauen zu lassen, denn damit kann man es sich mit den anderen Herstellern arg verscherzen. Gerade Samsung wäre ein herber Verlust für Android.

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