Rook: Steuere deine Drohne von überall auf der Welt!

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rook-droneDrohnen oder auch Quad-Copter für den Privatgebrauch sind derzeit ein boomendes Geschäft und das haben auch die Macher des IndieGoGo-Projektes Rook Drone erkannt. Damit man nicht eine von Hunderten ähnlicher Drohnen ist, haben sich die findigen Tüftler eine ganz besondere Eigenschaft ausgedacht: Man muss nicht mehr zwingend in ihrer Nähe sein, um sie zu fliegen.

Was man von militärischen Drohnen her aus diversen Filmen her kennt, hält mit der Rook Drone auch im Heimgebrauch Einzug. Musste man zum Steuern einer Drohne bisher immer einen gewissen maximalen Radius einhalten, entfällt dieser bei Rook. Einzige Voraussetzung ist ein WLAN-Netzwerk, denn ein integriertes LTE-Modem besitzt die Drohen nicht. Dafür ist sie auch nicht gedacht, wie man anhand der Beschreibung des Projektes erfährt.

Per WLAN fliegen mit der Rook Drone

Die Macher haben die Drohne in erster Linie als steuerbare Überwachungskamera geplant, mit deren Hilfe man seine Wohnung oder sein Haus im Urlaub aus überwachen kann. Mehr als ein Android Smartphone oder iPhone braucht es nicht, um die Rook Drone steuern zu können. Über die App lässt sich auch das gestreamte Bild der Drohne sehen um zu schauen was der Hund macht, ob die Kinder auch ja keine wilde Hausparty feiern oder ob man vergessen hat, den Ofen auszuschalten.

Man sieht, die Einsatzmöglichkeiten der Rook Drone sind tatsächlich in erster Linie rein auf die Überwachung der eigenen vier Wände aus der Ferne ausgelegt. Oder das Büro.
Freilich hält das nicht davon ab, die Drohne im Freien zu fliegen – sofern das WLAN-Netz überhaupt so weit reicht. Oder der Akku, denn dieser soll grade mal 5 Minuten lang Energie zum Fliegen und Live-Streamen der Rook Drone liefern. Mehr als ein kurzer schneller Check was in der Wohnung vor sich geht ist da wirklich kaum drin. Immerhin wird die Drohne innerhalb einer Stunde drahtlos auf einer speziellen Matte wieder aufgeladen.

Günstige und erspielte Überwachung

Insgesamt erhofft sich das Team hinter dem Projekt 20.000 US-Dollar an Erlösen, um die Drohne realisieren zu können. Ein Monat ist bis zu dem Ende der Finanzierungsrunde noch Zeit, wovon bisher 7.123 US-Dollar erreicht sind. Für das finale Modell rechnen die Macher mit einem Preis zwischen 200 und 250 US-Dollar, wer jedoch das IndieGoGo-Projekt unterstützen will, bekommt eine Rook Drone bereits für 99 US-Dollar zuzüglich Versand. Die Auslieferung soll dabei im Dezember 2016 erfolgen, sodass noch einiges an Geduld notwendig ist.

Do-it-yourself Drohnen der besonderen Art

Es sei denn man tüftelt selbst an einer WLAN-Lösung für die eigene bereits vorhandene Drohne, ähnlich wie es die Macher des folgenden Videos getan haben, welches wir euch unter keinen Umständen vorenthalten wollten. Nur das sie sich der Optik der Drohne angenommen haben und im Gegensatz zur Rook Drone diese lieber zu einer Tyridium-Raumfähre verwandelt haben, aus der schon Darth Vader nach seiner Landung auf dem Todesstern ausgestiegen ist. DAs Ganze natürlich inklusive ausfahrbarer Flügel für den Landeanflug, um das Star-Wars-Feeling perfekt zu machen.

Wie das Ergebnis aussieht, zeigt das folgende YouTube-Video:

Im Gegensatz zur Rook Drone gibt es für die Tyridium-Raumfähre sogar eine einfache Anleitung zum Bau eines eigenen Shuttles der Lambda-Klasse. Freilich kann man die Sache auch selbst mit eigenen Erweiterungen verfeinern, zum Beispiel passende Sound-Untermalung oder Licht-Effekte für den Antrieb. Einzig das verfügbare Material, der Ideenreichtum und das technische Knowhow setzen die Grenzen für das Drohnen-Modding.

[Quellen: IndieGoGo | Dronecamp.de]

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Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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