Samsung bestätigt Galaxy Note 3 zur IFA 2013

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Samsung Galaxy Note 3

Im Jahre 2011 überraschte der südkoreanische Konzern Samsung die anwesende Tech-Welt auf der IFA, als man mit dem Galaxy Note das erste Smartlet der Welt vorstellte. Während damals noch einige Experten den Erfolg des Display-Riesen anzweifelten, gehört die Galaxy-Note-Familie mittlerweile mit zur erfolgreichsten Geräte-Familie von Samsung. Und im September wird erneut Nachwuchs erwartet.

Fast schon traditionell könnte man die Präsentation des neuen Galaxy Note Modells auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) bezeichnen, die neben der Consumer Electronics Show (CES) Anfang Januar in Las Vegas und dem Mobile World Congress (MWC) Ende Februar in Barcelona die wichtigste Messe der Mobilfunkbranche ist. Kein Wunder also, wenn wir zur diesjährigen IFA in Berlin erneut ein Galaxy Note erwarten und es wird voller Erwarten das Galaxy Note 3. Und zu eben jenem Smartphone/Smartlet gibt es Neuigkeiten, die manchen nicht ganz so schmecken dürften.

Das fängt schon mal beim Display an, bzw. dessen technologischer Basis. Zwar wird es erneut ein OLED-Display aus Samsungs eigener Produktion, ein flexibles Display wird es aber nicht werden. Stattdessen greift Samsung auf die herkömmliche Display-Technologie aus nicht-flexiblen Kunststoff zurück, was aber als gesichert gilt ist ein erneutes Anwachsen der Displaygröße auf stattliche 5,9″. Aber auch bei der Ummantelung der Technik wird es nichts Neues geben: Das Galaxy Note 3 wird auf dieselbe Formensprache und dasselbe Design nebst denselben Materialien entworfen. Das heißt im Klartext, dass erneut Polycarbonat als Werkstoff zum Einsatz kommt und nicht Metall, wie noch vor einiger Zeit gemunkelt wurde.

 

Erfreuliche Zahlen

Dennoch gibt es für Samsung einen Grund zum Feiern, denn das aktuelle Flaggschiff Galaxy S4 wird wohl in der kommenden Woche die Marke von 10 Millionen verkaufter Geräte erreichen. Was beim Galaxy S3 noch 55 Tage dauerte, schafft Samsung bei seiner neusten Ausgabe des Galaxy S in weniger als einem Monat, wie Samsung Electronics Chef J.K. Shin bekannt gegeben hat.

We are confident that we will pass more than 10 million sales of the S4 next week. It is selling much faster than the previous model S3. Samsung spent 50 days to pass the 10 million sales mark for the S3. The S4 will be Samsung’s first ’10 million seller’ device less than a month after its official debut.

Deutsche Übersetzung:

Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir die 10-Millionen-Marke des Galaxy S4 nächste Woche erreichen werden. Es verkauft sich wesentlich schneller als das Galaxy S3. Samsung brauchte noch 50 Tage um die 10-Millionen-Marke mit dem Galaxy S3 zu erreichen. Das S4 wird Samsungs erster 10-Millionen-Seller in weniger als einem Monat nach seiner Veröffentlichung werden.

Aber auch an anderer Stelle kann Samsung wahrlich protzen, auch wenn das die Konkurrenz und insbesondere HTC in diesem Bereich ganz anders sehen wollen würden. Denn statistisch gesehen streicht der südkoreanische Konzern über 95% aller durch den Verkauf von Android-Geräten erzielten Gewinne ein. Kein Wunder, dass der Name Samsung für viele mittlerweile mit Android gleichgesetzt wird, bzw. US-Amerikaner sogar noch eher Samsung denn Android selbst kennen. Manche meinen ja, dass eine solche Marktdominanz eher schädlich für Android selbst werden kann, so wie Andy Rubin. Der geschasste Android-Vater und einstige Chef der Android-Abteilung bei Google ist damit allerdings innerhalb seines Arbeitgebers eher allein, wie unter anderem Sundar Pichai zu verstehen gab.

[Quelle: Korea Times | via PhoneArena]

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Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

2 Kommentare

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