Samsung Galaxy Note 10.1 kommt mit Quadcore und richtig viel Power

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Die Hinweise verdichten sich immer mehr, dass das Galaxy Note 10.1 aus dem Hause Samsung ein nach der Tabletkrone heischendes Gerät wird. Erstmals Ende Februar auf dem MWC 2012 vorgestellt fehlen dummerweise nach wie vor offizielle Angaben zum Preis und zum Verkaufsstart. Die einzigen Lebenszeichen des Modells sind hin und wieder auftauchende Benchmarkergebnisse und die werfen ein richtig tolles Bild auf das Tablet.

Seit einiger Zeit schon macht das Gerücht über einen Quadcore SoC im Galaxy Note 10.1 die Runde, obwohl es auf dem MWC 2012 mit einem Dualcore Exynos 4210 wie er im Galaxy S II verbaut wird angekündigt wurde. Das erste Mal kamen die Gerüchte auf, nachdem beim NenaMark2 Benchmark der Eintrag für ein Samsung GT-N8010 auftauchte, was die offizielle Bezeichnung für das Note 10.1 sein dürfte. Zumindest lies die erzielte Wertung den Schluss auf einen Quadcore recht nahe liegen, denn irgendwo muss die Power ja herkommen.

Ein neuer Screenshot vom Benchmark Basemark ES 2.0 Taiji wirft allerdings ein komplett neues Bild auf die Leistungsfähigkeit des Galaxy Note 10.1. Den Angaben geht hervor, das Samsung bei seinem kommenden Tablet Flaggschiff den gleichen SoC wie im Galaxy S III einsetzen will, allerdings leicht verändert. Anders als der Exynos 4412 des Galaxy S III taktet der Exynos 4412 im Galaxy Note 10.1 mit 100 MHz mehr je Kern und verfügt über eine bis dato unbekannte ARM Mali GPU. Schaut man sich das fast doppelt so hohe Ergebnis gegenüber dem Galaxy S III an, könnte man auf die Mali T604 tippen. Immerhin kommt das Note 10.1 auf über 60 Frames pro Sekunde, was andere Geräte in der offiziellen Liste von Rightware weit hinter sich lässt. Das Ergebnis das NordicHardware.com erhalten hat taucht bisher nicht in der offiziellen Liste auf, weswegen die Information mit Vorsicht zu genießen ist.

Bildquelle: NordicHardware.com

Anzumerken sei an dieser Stelle allerdings eine kleine Eigenart des Basemark ES 2.0 Taiji Benchmark: Dieser läuft in der nativen Auflösung des jeweils zu testenden Gerätes, weshalb das HTC One S und ASUS PadFone mit deren qHD Displays die Liste anführen. Richtig loslegen kann das Note 10.1 hingegen bei der Berechnung von Megapixel pro Sekunde, wie der obige Screenshot sehr gut zeigt. Das Galaxy Note 10.1 ist fast doppelt so schnell bei der Megapixelberechnung wie das Galaxy S III, das theoretisch den gleichen SoC beherbergt. Allerdings könnte die Leistung durch VSync beschnitten sein, wodurch die theoretische Leistung nochmal ein gutes Stück ansteigen könnte.

[Quelle: NordicHardware.com | via NetbookNews.de]
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Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

2 Kommentare

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