Samsung Galaxy S5: Gibt es ein Diamant besetztes Gehäuse aus Edelstahl?

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Samsung Galaxy S5

Samsung muss mit seinem diesjährigen Flaggschiff Galaxy S5 nicht nur in Sachen Technik wieder das gewisse Etwas bieten, auch Software und Materialwahl sollte dem angestrebten Hochpreis-Segment entsprechen, um Premium-Kunden und Anleger wieder milde zu stimmen. Metall wird es nicht ganz werden aber Kunststoff wie bisher ist es auch nicht mehr.

Ursprünglich wurde dem kommenden Galaxy S5 mal nachgesagt, dass dessen Gehäuse erstmalig bei Android-Smartphones der Südkoreaner aus Metall bestehen würde. Macht auch Sinn, schließlich fühlen sich die Top-Modelle der Konkurrenz von Apple, HTC oder Sony auch ihrem Preis entsprechend an. Haptik spielt für viele eine große Rolle, weshalb schon lange die Verwendung von Kunststoff bei Samsung kritisiert wird. Aber wie schon erwähnt wird das Gehäuse des kommenden Flaggschiffs nicht komplett aus Metall sein, dieses Privileg soll dem Galaxy F vorbehalten bleiben. Trotzdem nutzt Samsung scheinbar einen neuen Werkstoff für das Galaxy S5, wie südkoreanische Medien neuerdings berichten.

 

Galaxy S5 und das Metall

Das Gehäuse wird nicht mehr nur aus Kunststoff bestehen, sondern aus einer Mischung aus Metall, Kunststoff und einem Verbundwerkstoff, um das Gewicht nicht zu sehr nach oben zu treiben aber gleichzeitig Widerstandsfähigkeit und den Funkempfang nicht zu verschlechtern. Als Metall-Komponente ist Edelstahl derzeit hoch im Kurs, vor allem der Akkudeckel soll komplett aus Metall bestehen, kombiniert mit einem Rahmen aus Kunststoff. Hierfür steht eindeutig HTC Pate, deren 2013er One-Familie nach diesem Prinzip konstruiert sind. Allerdings scheint sich der Konzern für das Galaxy S5 zusätzlich Optionen mit Aluminium und Magnesium offen zu halten, wie die Quellen berichten.

Wäre allerdings unwahrscheinlich, da die Mengen nicht rechtzeitig produzierbar sind, die Samsung für einen termingerechten Marktstart bräuchte. Von daher bleibt Samsung bei der Kombination aus Edelstahl und Kunststoff nach dem Vorbild von HTC. Damit erscheint der Großauftrag für Catcher wieder in einem neuen Licht, die bekanntlich bereits für das Preisgekrönte Gehäuse des HTC One verantwortlich sind. Allerdings handelt es sich nicht um den aus der Küche bekannten Edelstahl, sondern um eine Diamantbesetzte Legierung. Diese zeichnet sich durch ein geringeres Gewicht bei hoher Widerstandsfähigkeit auszeichnet, sowie einer hohen Korrosionsbeständigkeit.

Letzteres wird durch eine Beschichtung mit Carbon-Nanopartikel erreicht, die bei extrem hohen Temperaturen regelrecht auf die Oberfläche gebacken werden. Laut den Quellen ist das eine Technologie, die das russische Verteidigungsministerium für seine Raumfahrt-Projekte verwendet. SO oder so wird Samsungs Design 3.0 dieses Jahr mit der Generation Galaxy S5 seine ersten Früchte tragen. Bleibt nur zu hoffen, dass Samsung die hohen Erwartungen auch erfüllen kann.

[Quelle: G4Games]

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Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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