Samsung Gear S: Entwicklung war eine große Herausforderung

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Samsung Gear S

Eine der neusten und auch Funktionsreichsten SmartWatch-Modelle ist die Samsung Gear S des südkoreanischen Konzerns Samsung. Mit ihrem gebogenen Display und dem SIM-Karten-Slot unterscheidet sie sich deutlich von der Konkurrenz und genau diese Einzigartigkeit war eine alles andere als einfache Aufgabe. Warum das so ist, hat der Konzern nun versucht näher zu bringen.

Smarte Uhren dienen in erster Linie als ein Second Display für ein verbundenes Smartphone, damit man nicht bei jeder neuen Nachricht das Gerät aus der Hosen- oder Jackentasche hervor kramen muss. Manche SmartWatch-Modelle beschränken sich auf das bloße Anzeigen von neuen Mitteilungen und andere ermöglichen zudem Telefonate, das Musikhören ohne ein Smartphone oder gar die Navigation ohne selbiges. Zu letzterer Kategorie ist eindeutig die Samsung Gear S zu zählen (zum Beitrag), denn sie kann all das und noch ein bisschen mehr.

Der Weg zur Samsung Gear S

Zum Beispiel kann man auf der smarten Uhr direkt Nachrichten beantworten dank einer Full-QWERTY-Tastatur (zum Beitrag). Laut Samsungs Senior Designer Dohyoung Kim wäre das niemals möglich gewesen, wenn die SmartWatch ein kleineres Display als die aktuellen 2 Zoll hätte. Längere Sätze auf dem Touchscreen der Samsung Gear S einzugeben wäre vollkommen ungenau geworden, weshalb das Display selbst wiederum gebogen sein musste. Immerhin hätte ein flaches Panel die Uhr optisch zu einem richtigen Klotz gemacht am Handgelenk. Einen ersten Eindruck der Uhr konnten wir uns während der IFA 2014 verschaffen.

Aber das sind nicht die einzigen Probleme, welche die Techniker von Samsung meistern mussten. Schließlich müssen zusätzlich das Mainboard, die Chips, Antennen und der Akku sowie weitere Komponenten ebenfalls gebogen sein, um in die Samsung Gear S hinein zu passen. Außerdem kann die smarte Uhr zum telefonieren genutzt werden durch ein eingebautes Mobilfunk-Modem inklusive SIM-Karten-Slot, was zusätzlich auf diesem beengten Platz eine echte Herausforderung gewesen sein muss.

Bei all den gebogenen Eigenheiten vom Display über den Akku bis hin zu den Antennen, war die Oberfläche der Samsung Gear S ebenfalls ein hartes Stück Arbeit und das nicht ohne Grund. Durch das gebogene Display liegt die optimale Betrachtung für gewisse Informationen immer wieder woanders. So ist ein Kreis auf einem flachen Display auf einem gebogenen Display eher oval für den Betrachter. Aus diesem Grund brauchte es zahlreiche Mockups bevor die Ingenieure und Entwickler die perfekte Oberfläche für das besondere Display gefunden haben.

All das könnte durchaus mit ein Grund sein, weshalb die Samsung Gear S mit 399 Euro UVP die mit Abstand teuerste derzeit erhältliche SmartWatch ist.

[Quelle: Samsung Tomorrow]

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Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

Ein Kommentar

  1. Habe meine wieder zurück geschickt,hatte 2 Stück. Die Akku laufzeit ist so schlecht das ich mir dass vorgänger Model bestellt habe.
    Wenn ich alles abschalten muß um 8 Stunden die Uhrzeit ablesen zukönnen Danke!

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