Samsung nimmt Stellung zu den Galaxy Note 3 Cheatvorwürfen

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Samsung Cheater

Wie erwartet nimmt Samsung umgehend Stellung zu den sich wiederholenden Vorwürfen im Bezug auf die Manipulation des Galaxy Note 3, zu Gunsten besserer Benchmark Werte in einem Test. Wie schon beim Galaxy S4 weißt man darauf hin, dass die sogenannte Übertaktung auch anderen Applikationen zur Verfügung gestellt wird.

Und täglich grüßt das Murmeltier – So oder so ähnlich erinnert sich ein jeder Leser bei dem erneuten Vorwurf, Samsung hat bei seinem aktuellen Phablet Flaggschiff, dem Samsung Galaxy Note 3 erneut einen „Turbo-Modus“ exklusiv für Benchmark-Tests programmiert, um bei dem Selben deutlich besser dazu stehen.
Aufgedeckt wurde dies durch die Kollegen von ArsTechnica diese Woche, wie Stefan schon zu berichten wusste (zum Beitrag). Unglückliche Wendung in diesem Schauspiel ist allerdings, dass sich im Gegensatz zum Galaxy S4, wo identischer Sachverhalt festgestellt wurde, diesmal auch der Benchmark Hersteller AnTuTu zu Wort gemeldet und reagiert hat. Dieser hat nun wie wir gestern berichtet haben, mit AnTuTu X Editor einen Anti-Cheat Benchmarktest veröffentlicht.

Die App konnte im App Store nicht gefunden werden. 🙁 #wpappbox

Links: → Store öffnen → Google-Suche

Samsung Statement zum Galaxy Note 3

Einen der Art schweren Vorwurf konnte Samsung nicht auf sich sitzen lassen und veröffentlichte umgehend ein offizielles Statement, was wir bei den Kollegen Sascha von Mobile Geeks gefunden haben:

Statement zu Benchmark-Ergebnissen beim
Samsung GALAXY Note 3
Das GALAXY Note 3 maximiert seine CPU/GPU-Taktfrequenzen, wenn Funktionen mit erheblichem Leistungsbedarf ausgeführt werden. Die maximale GPU-Frequenz wird für Apps genutzt, die gewöhnlich im Vollbildmodus laufen. Dazu gehören zum Beispiel der S Browser, die Galerie, die Kamera, der Videoplayer und bestimmte Benchmark-Apps, die erhebliche Leistung benötigen.
Die maximalen GPU-Taktfrequenzen des Samsung GALAXY Note 3 wurden angepasst, um unseren Kunden ein optimales Nutzererlebnis zu bieten und nicht, um bestimmte Benchmark-Ergebnisse zu verbessern.
Samsung Electronics legt größten Wert darauf, seinen Kunden das bestmögliche Nutzererlebnis zu ermöglichen.

Unglücklicherweise sieht das in unseren Augen so aus, als wenn hier von Seiten Samsung überhastet reagiert wurde, denn die Deckungsgleichheit zu dem Statement vom Samsung Galaxy S4 ist verblüffend ähnlich:

Samsung Electronics would like to clarify issues regarding certain
Samsung GALAXY S4 GPU
Under ordinary conditions, the GALAXY S4 has been designed to allow a maximum GPU frequency of 533MHz. However, the maximum GPU frequency is lowered to 480MHz for certain gaming apps that may cause an overload, when they are used for a prolonged period of time in full-screen mode. Meanwhile, a maximum GPU frequency of 533MHz is applicable for running apps that are usually used in full-screen mode, such as the S Browser, Gallery, Camera, Video Player, and certain benchmarking apps, which also demand substantial performance.
The maximum GPU frequencies for the GALAXY S4 have been varied to provide optimal user experience for our customers, and were not intended to improve certain benchmark results.
Samsung Electronics remains committed to providing our customers with the best possible user experience.

Stimmt die Relation?

Nun gut, jetzt wollen wir auch die Kirche wieder im Dorf lassen: Sicherlich kann dies auch einfach damit zusammenhängen, dass beide Geräte identische Software nutzen. Ebenfalls sei mal an dieser Stelle angemerkt, dass auch andere Hersteller wie ASUS beim Padfone Infinity, HTC beim One mini oder LG bei dem G2 sich dieser Methodik bedienen. Hier regt sich „noch“ keiner auf – warum also die Schlagzeilen rund um Samsung?
Eventuell weil sie sich eine Frage schon gefallen lassen müssen: Warum um Himmels Willen macht ihr denn den selben Fehler zwei Mal?

Abschließend wäre nun noch interessant und gegebenenfalls von ArsTechnica zu klären, ob denn zumindest die von Samsung erwähnten Applikationen wie der S-Browser, die Galerie, die Kamera und der Videoplayer in den Genuss des Performance-Schub kommen.

[Quelle: Mobile Geeks]

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Schon immer ein Kind der kreativen Künste hat MaTT nun nach einer 15-jährigen Karriere als Musikproduzent die Liebe zur Videoproduktion gefunden. Android in seiner Individualität begeisterte MaTT schon von Beginn an, wie einige Arbeiten aus dem Jahre 2006 und folgend, heute noch bei den XDA Developers Zeugnis tragen.

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