Samsung Projekt F: Metallgehäuse und flexible Displays

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Samsung Projekt F: Metallgehäuse und flexible Displays

Um sich von der Konkurrenz abheben zu können im knallharten Geschäft der Mobilfunkbranche, war die Hardware lange Zeit das stärkste Mittel zur Abgrenzung. Dieses Jahr zeigte die Richtung verstärkt in Richtung Software, wie Samsung bei seinen Top-Modellen zeigte, aber dennoch kann es nicht schaden, in Sachen Technik einen drauf zu legen. Oder bei der Haptik.

Wenn man sich mal so durch die Masse der Smartphone-Besitzer durchfragt, unabhängig vom verwendeten System, dann schneidet Samsung aufgrund seines Geräte-Designs und des verwendeten Kunststoffs meistens ziemlich schlecht ab. Gerade die iPhones oder das HTC One mit ihren Metallgehäusen werden von ihren Besitzern als besonders wertig empfunden, halt so wie man es für Geräte-Preise von 500 Euro und mehr erwartet. Eine Tatsache, welcher sich nun (endlich?) auch Samsung annehmen will, wie die koreanische Website ETNews in Erfahrung bringen konnte.

 

Qualitätsoffensive auf Südkoreanisch

Die neue Offensive läuft dabei Konzern-intern unter dem Namen „Projekt F“ und bezieht sich laut den Informationen lediglich auf Smartphone-Modelle für das Premium-Segment. Allerdings beinhaltet Projekt F nicht nur ein Gehäuse aus Metall, welches die gefühlte Wertigkeit der Smartphones deutlich steigern soll, auch das jeweils verbaute Display soll in Projekt F mit angegangen werden. Was nicht im geringsten überrascht ist dabei die Tatsache, dass sich dieser Teilaspekt auf flexible Displays konzentriert, welche Samsung bekanntlich als einer der ersten Display-Hersteller hat herstellen und demonstrieren können. Aber auch hier gilt: Die Konkurrenz wie LG schläft nicht und ist Samsung dicht auf den Fersen.

Mit Projekt F ist zweifelsohne die kommende Generation von Galaxy S und Galaxy Note gemeint, welche (bisher) die einzigen Premium-Smartphones im sehr weitgefassten Portfolio der Südkoreaner sind. Und wären nur ein konsequenter Schritt für die kommende Generation, hat sich Samsung immerhin genug Vorwürfe wegen des „Billig-Plastik“ gefallen lassen müssen. Für das Ziel hat sich Samsung übrigens an den Spezialisten Catcher gewendet, welcher bereits die Gehäuse für das HTC One, die Macbooks sowie das iPad Mini herstellt. Ein durchaus richtiger Schritt, möchte man meinen.

Übrigens soll es laut ETNews bei einem 5″ großen Display bleiben, die Kamera hingegen auf 16 Megapixel inklusive optischem Bildstabilisator wie beim LG G2 anwachsen. Kleine Features, die man doch gerne mitnimmt, oder?

[Quelle: ETNews | via AndroidAuthority]

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Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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