Samsung verkauft in Zukunft gebrauchte Smartphones

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samsung-galaxy-s7-edge-flashnewsSamsung gilt gemeinhin nicht gerade als das Paradebeispiel für preiswerte Android Smartphones. Es soll da tatsächlich das ein oder andere Device geben, welches die 1.000 Euro Grenze knackt. Um aber potentielle Kunden nicht an Mitbewerber zu verlieren will das Unternehmen laut Reuters bereits schon im kommenden Jahr 2017 „gebrauchte Smartphones“ aus dem Premium-Segment verkaufen.

Gebrauchte Smartphones von Samsung

Die Idee dahinter ist nicht so ganz neu und haben auch schon andere Anbieter teurer Smartphones im Portfolio. Ein sogenanntes Refurbishing Programm gibt es beispielsweise im Hause Apple schon etwas länger.
Darunter kann man prinzipiell solche Smartphones zählen die aufgrund eines Fehlers, einer Reparatur oder aber einfach nur im Zuge des 14-tägigen Umtauschrechtes an Samsung zurück gegangen sind. Dazu zählen dann im übrigen auch unsere Teststellungen, die wir nach 14 Tagen Testzeit wieder an den Hersteller zurück schicken müssen.

Diese Geräte werden dann vom Hersteller überprüft und gegebenenfalls instandsetzt um eine erneute Garantie zu gewährleisten. Gerade Android Smartphones aus dem sogenannten Samsung Upgrade Programm, erhalten nach circa ein Jahr einen neuen Akku sowie ein neues Gehäuse.

Samsung Customer Service Plaza

Reparatur eines Samsung Galaxy S7

Preise noch unbekannt

Reuters konnte noch keine genauen Preisangaben von ihrer zuverlässigen Quelle bei Samsung erfahren, doch geplant sind ab dem Jahre 2017 vorerst die Märkte in den USA und Südkorea. Samsung Smartphones haben im Durchschnitt einen Wiederverkaufswert nach einem Jahr von 51 Prozent (Apple 69%).
Prinzipiell sind solche Refurbishing Programme sehr zu begrüßen, da so nachhaltig die Umwelt vor zusätzlichen Elektroschrott geschützt wird. Während Samsung seine primäre Intention darauf beruht auch Kunden zu gewinnen, die nur die Hälfte an Kosten eines Samsung Galaxy S7 (zum Test) zur Verfügung haben aber dennoch auf ein solches Smartphone nicht verzichten wollen, hat das natürlich auch für das Unternehmen einen Nachteil. Denn bekanntlich bietet der südkoreanische Hersteller ein breites Portfolio an Smartphones und somit auch in der Mittelklasse. Diese Kunden werden dann wahrscheinlich eher zu einem wesentlich günstigeren gebrauchten Smartphone greifen.

Wie sieht es mit euch aus – prinzipiell jungfräuliche Geräte oder würdet ihr auch zu einem generalüberholten Rückläufer greifen?

[Quelle: Reuters]

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Schon immer ein Kind der kreativen Künste hat MaTT nun nach einer 15-jährigen Karriere als Musikproduzent die Liebe zur Videoproduktion gefunden. Android in seiner Individualität begeisterte MaTT schon von Beginn an, wie einige Arbeiten aus dem Jahre 2006 und folgend, heute noch bei den XDA Developers Zeugnis tragen.

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