Sergey Brin demonstriert neue Funktionen von Google Glasses

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Wann immer von gelungenen Präsentationen neuer technischer Geräte und Gadgets gesprochen wird, ist Apple sehr oft genannt. Zumindest in der Ära Jobs hat sich das One more thing-Prinzip zum geflügelten Wort gemausert, dem nur schwerlich ein Hersteller trotzen kann. Bis Google auf der hauseigenen Entwicklermesse Google I/O 2012 Apple’s Präsentationen hat alt aussehen lassen.

Denn wie kann man ein neues Produkt besser vorstellen als im Einsatz ohne Netz und doppelten Boden? Genau das halt, was Google’s CTO Sergej Brin da tat. Da trat einer der Gründer von Google auf die Bühne, trug einen Prototypen von Google Glasses und eine Gruppe von Sportlern sprang aus einem Flugzeug über dem Himmel von San Francisco. Nach dem Sprung ging es per Seil die Fassade des Moscone Center hinunter und dann mit dem Mountainbike in die Halle im Inneren. Und die ganze Zeit lief mal so nebenbei ein Hangout mit 5 der Sportler über die Brille, genannt Google Glasses. Also wenn diese Art der Präsentation keinen vom Hocker gehauen hat, dann wissen wir auch nicht. Besser kann man einen Einsatzzweck nicht demonstrieren, erst Recht nicht mit einem Prototypen.

Ihren letzten nennenswerten Auftritt hatte das Lieblingsprojekt von Sergey Brin dann auf der kürzlichen New York Fashion Week und nun bei einem Interview des Wall Street Journal. Dabei zeigte Brin gleich mal ein paar neue Funktionen, die vom Entwicklerteam eingebaut wurden. Zum Beispiel die Time-Lapse-Funktion, mit der in regelmäßigen Abständen von 10 Sekunden automatisch Fotos geschossen werden. Die Kamera oder das Smartphone zum knipsen kann demnach getrost in der Tasche bleiben. Oder die Sprachsteuerung, mit der mittels „Take a photo“ die Kamera ausgelöst wird.

Richtig cool und nützlich ist jedoch die 360°-Funktion, welche mittels Sensoren einen 360° Rundumblick auf der Stelle ermöglicht. Damit ist gemeint, dass ihr virtuell irgendwo auf der Welt steht und euch an Ort und Stelle dreht. Durch die verbauten Sensoren dreht sich der Kartenausschnitt ebenfalls mit. Google Street View meets Google Glasses. Mehr hat Sergey Brin leider nicht verraten, außer das es nächstes Jahr eine Entwickler-Version der Brille für „günstige“ 1.500 US Dollar geben wird. Bis zur Serienreife wird es allerdings noch ein wenig länger dauern, die dann aber deutlich preiswerter sein wird.

[Quelle: Wall Street Journal | SmartDroid]

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Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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