SlimType Cover macht Samsung Galaxy S6 zur Mail-Maschine

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slimtype-keyboardGerade das BlackBerry PRIV hat gezeigt, dass Hardware-Tastaturen alles andere als aus der Mode gekommen sind und genau das könnte dem SlimType Cover einen unerwarteten Schub geben. Denn mit dieser Hülle werden ein Samsung Galaxy S6 oder Galaxy S6 edge Smartphone mit eben einer solchen Hardware Tastatur nachträglich ausgestattet, auf der das Schreiben einfach nur Freude macht.

Entwickelt wurde das hilfreiche Accessoire von dem norwegischen Unternehmen One2Touch und ist laut eigener Aussage die erste Smartphone-Hülle überhaupt, welche eine integrierte Hardware-Tastatur mit Verbindung über NFC bietet. Bisher gab es zwar etliche Tastaturen als Gehäuse-Schale zum Nachrüsten, aber im Gegensatz zu solchen Lösungen dient das SlimType Cover zusätzlich auch als Schutz für das Display – immerhin ist es ein waschechtes Cover zum zuklappen für das Samsung-Smartphone.

Cleveres SlimType Cover

Kompatible ist die ganz besondere Tastatur-Hülle vorerst nur mit dem Samsung Galaxy S6 und Samsung Galaxy S6 edge, wobei es in Zukunft durchaus weitere Smartphones geben könnte, sollte das SlimType Cover ein durchschlagender Erfolg werden und das entsprechende Interesse bestehen. One2Touch bietet die Möglichkeit an, sich per E-Mail über neue unterstützte Smartphones informieren zu lassen. Um die Tastatur selbst nutzen zu können, muss man zunächst eine spezielle Companion-App aus dem Google Play Store herunterladen und installieren.

Ob es auch andere Tasten-Layouts abseits von QWERTY geben wird ist unklar. Mit Hilfe der Funktionstaste kann man unter anderem das SlimType Cover zum Starten von Apps für Kalender, E-Mail, Browser und so weiter nutzen. Einen eigenen Akku besitzt das SlimType Cover nicht, weswegen die Entwickler die Tastatur auch mit 2,5 mm sehr dünn gestalten konnten.

Mit 39 US-Dollar für eine kurze Zeit ist das Zubehör relativ günstig zu haben und das auch noch in mehreren Farben. So wird das SlimType Cover bei One2Touch direkt für Vorbesteller in Perlweiß, Saphirschwarz oder Kirschrot angeboten. Wann allerdings die ersten Hüllen ausgeliefert werden und wie viel ein SlimType Cover im Einzelhandel wie bei Amazon kosten wird, ist noch nicht bekannt. Hier wird erst im Laufe der Zeit Klarheit herrschen.

Offen ist zudem, wie das Schreibgefühl mit dem Cover an sich ist und wie praktikabel das Schreiben im Alltag funktioniert. Immerhin besitzt das Cover keinen Standfuß, um das Samsung Galaxy S6 in einer Position fest zu arretieren und nicht ständig zusätzlich mit den Zeigefingern in Position halten zu müssen. In diesem Punkt haben Smartphones wie das BlackBerry PRIV (zu unserem Test) einen kleinen Vorteil: Die Tastatur ist fest im Gehäuse integriert. Dennoch ist das SlimType Cover eine clevere Idee und die erste Umsetzung dieser Art überhaupt.

Für das Samsung Galaxy S76 edge+ gibt es übrigens noch keine Hülle: Da bleibt das Type Cover von Samsung bis auf weiteres die einzige Alternative (zum Beitrag).

[Quelle: SlimType]

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Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

2 Kommentare

  1. duak007 schreibt:

    Für das Vorgängermodell und dem IPhone gab es auch schon Tastaturen zum Nachrüsten, die allerdings mit Bluetooth liefen.
    Der große Nachteil an diesen Lösungen ist jedoch die Gewichtsverteilung. Da die Tastatur sehr leicht ist, verschiebt sich bei ausgefahrener Tastatur der Schwerpunkt gefährlich nach oben. Dadurch fliegt das Handy beim Schreiben leicht aus der Hand und der Schaden ist entsprechend groß.

    Anders ist es beim Priv, wo nur das leichte Display nach oben geschoben wird. Dort liegt der Schwerpunkt gut in der Hand.

  2. Olaf schreibt:

    Leider braucht so ein Teil kein Mensch, um es mal auf die Spitze zu treiben. Samsung selbst zeigt mit dem Keyboard Case, wie es wirklich praktikabel funktioniert, mit dem Hardwaretastaturschreiben. Dieses hier vorgestellte Modell hat weder im Bus, oder der Bahn, oder unterwegs auf der Straße einen praktischen Wert. Vergebliche Ingenieurmühe. Da fehlte wohl eindeutig eine praxisbezogene Analyse im Vorfeld…

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