SmartWatch-Prototyp: Drehen, kippen und klicken

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SmartWatch-Forschung

Viele Geräte heutzutage werden über einen Touchscreen gesteuert, vor allem Smartphones und Tablets. Während diese Art der Steuerung bei solch großen Geräten noch Sinn macht, kann man das bei einer SmartWatch eher weniger behaupten. Daher beschäftigen sich Forscher der Carnegie Mellons University mit einem komplett neuen Ansatz.

Der Großteil aller SmartWatch-Modelle wird über einen zumeist sehr kleinen TouchScreen gesteuert. Einzig die Pebble geht mit ihrem E-Ink-Display und den in der Seite angebrachten Tasten einen anderen Weg wie die Konkurrenz. Selbst Google macht sich einige Gedanken über die Steuerung der kleinen Wearable Devices und ist zu dem Schluss gekommen, dass Sprachsteuerung das beste Mittel der Wahl ist. Daher wird die kommende Plattform Android Wear verstärkt auf Sprachsteuerung setzen, wie man sie unter anderem von Google Now bereits kennt. An der Carnegie Mellon University zeigt man nun eine dritte Möglichkeit.

Intuitive Nutzung einer SmartWatch

Die Forschergruppe hat sich ein System ausgedacht, welches über drehen, kippen, drücken und verschieben des eigentlichen SmartWatch-Körpers funktioniert. Anhand eines Prototy wird die Funktion der Uhr recht gut demonstriert. Die Idee hinter diesem Ansatz ist eigentlich ziemlich simple bei genauerer Betrachtung: Da der genutzte Finger nicht gerade selten fasst so groß wie das Display der SmartWatch ist, wird kurzerhand die Uhr selbst zu einer Art Steuerknüppel umfunktioniert. Auf diese Weise wäre sogar jederzeit die Sicht auf das komplette Display möglich, ohne das ein Finger wichtige Stellen verdeckt.

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In einem veröffentlichten Video demonstrieren die Forscher ihren neuen Ansatz zur Bedienung einer SmartWatch. Unter anderem ist die Navigation in einer Karten-App zu sehen und die Aufnahme eines Fotos mit anschließender Bearbeitung der Aufnahme. Selbst eine kleine Runde des Shooter-Klassiker DOOM wird auf der Uhr gespielt zur Demonstration.

Da es sich um einen Prototypen für die Machbarkeit einer solchen Bedienung handelt, sieht das Gerät selbst sehr nackt und unförmig aus. Noch ist jedoch nicht klar, ob und bis wann die Forscher ihre Idee zu einem serienreifen Produkt weiter entwickeln werden. Das Konzept sieht in Form des ersten Prototypen allerdings sehr vielversprechend aus.

[Quelle: Liliputing]

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Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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