Speichermonster Meizu MX3 offiziell vorgestellt

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Speichermonster Meizu MX3 offiziell vorgestellt

Der chinesische Smartphone-Markt unterscheidet sich in der Regel deutlich von den anderen Märkten weltweit, denn nirgends gibt es ein derartig reichhaltiges Angebot an Smartphones in allen Größen, Technik- und Preisklassen. Auch wenn die günstigen Einsteiger-Smartphones überwiegen, hin und wieder gibt es echte Highend-Hardware. So wie das neu vorgestellte MX3 von Meizu.

Meizu selbst ist ein mittlerweile etablierter Hersteller für die qualitativ besseren Android-Smartphones in China, der leider auch nur in China tätig ist, ganz anders wie Oppo, welche mittlerweile sehr erfolgreich den Schritt aus China hinaus in die Welt getätigt haben. Von Meizu ist das nicht sobald zu erwarten , schon gar nicht vom MX3, welches die Chinesen heute vermutlich im Zuge der IFA 2013 offiziell enthüllt haben. Auch wenn es auf den offiziellen Bildern einem gewissen Smartphone mit dem i ähnelt, die (technischen) Unterschiede könnten nicht größer sein, was beim Display beginnt, sich über den Prozessor erstreckt und beim Speicher endet. Wobei Letzteres dem neuen iPhone ebenfalls nachgesagt wird.

  • 5,1″ Display mit 1.800 x 1.080 Pixel Auflösung
  • Exynos 5 Octa (Exynos 5410)
  • 2 GB RAM
  • 16, 32, 64 oder 128 GB interner Speicher
  • Dualband WLAN b/g/n, WiFi Direct, Bluetooth 4.0, GPS/GLONASS, NFC
  • 8 Megapixel Kamera, 2 Megapixel Frontkamera
  • 139 x 71,9 x 9,1 mm
  • 143 Gramm
  • 2.400 mAh Akku
  • Android 4.2 Jelly Bean mit Flyme OS 3.0 Oberfläche

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Bei diesen technischen Daten kann man wahrlich behaupten, dass es sich beim MX3 von Meizu um ein Smartphone für die Oberklasse handelt, zumal der chinesische Hersteller einmal mehr auf einen SoC aus dem Hause Samsung setzt. Übrigens setzt Meizu selbst bei den Audio-Qualitäten auf Premium: Ein Wolfson WM5102 Audio-Decoder soll für spürbar besseren Klang sorgen, was das MX3 selbst beim Telefonieren zeigt, denn für eine verbesserte Geräuschunterdrückung sind gleich mal ganze 3 Mikrofone im Gehäuse untergebracht.

 

Das MX3 macht einiges anders

Die größten Überraschungen sind trotzdem das mit 1.800 x 1.080 Pixel ungewöhnlich auflösende Display, welches im 15:9 Format anstatt dem üblicheren 16:9 Format daher kommt. Aus diesem Grund kann das MX3 unter anderem kein FullHD-Filmmaterial nativ wiedergeben. Ebenfalls sehr ungewöhnlich ist der Schritt hin zu einem Modell mit satten 128 GB intern verbautem Speicher, was unter anderem für das kommende iPhone 5S von Apple erwartet wird. Apropos Apple: Die Anleihen bei der Konkurrenz aus Cupertino lassen sich in der Oberfläche Flyme OS 3.0 nicht leugnen, welches Meizu auf das Android 4.2 Jelly Bean drüberstülpt.

Bleibt eigentlich nur noch die Frage nach dem Preis, die Meizu für das MX3 angepeilt hat. 2.499 Yuan (ca. 310 Euro) werden für das kleine Modell mit 16 GB fällig bis hin zum Top-Modell mit 128 GB Speicher für 3.999 Yuan (ca. 496 Euro). Und leider wie meistens offiziell nur in China.

[Quelle: Meizu | via Engadget]

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Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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