Spotify: Apple droht mit App Store Ausschluss

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spotify_6_flashnewsKurz gestritten: Hinter der Bühne fechten die beiden führenden Musik-Streamingdienst-Anbieter Apple und Spotify regelrechte Kriege aus. So wurde nun bekannt, dass Spotify aktuell mit Hilfe des Rechtsbeistand versucht Apple dazu zu bewegen eingereichte Updates im App Store freizugeben. Hier herrscht nämlich aufgrund sogenannter „Business Modell-Reglements“ seit über einen Monat Funkstille.

In-App Bezahlung ist im App Store Pflicht

Stein des Anstoßes ist jedoch schon zu wesentlich früheren Zeiten zu suchen. Apple wünscht von dem schwedischen Musik-Streamingdienst das knapp 10 Euro teure monatliche Abonnement als In-App Kaufmodell anzubieten (zum Beitrag). Dem ist Spotify im Grunde auch nachgekommen. Nur kostet dieses aufgrund entsprechender Aufschläge für die Cupertino Kasse knapp 13 Euro im Monat. Zusätzlich bietet man aber das günstigere Abo auf der hauseigenen Internetseite an und bewirbt dieses auch kräftig mit der 3-Monate für 99 Cent Aktion.

Apple droht mit App Ausschluss

Ein Umstand der Apple eindeutig ein Dorn im Auge war, weswegen das Unternehmen aus Cupertino den schwedischen Musik-Streaming Anbieter androhte die Spotify Anwendung aus dem App Store zu nehmen, wenn man nicht die Werbung umgehend einstellt. Eine Drohung, die das Unternehmen nachgekommen ist und im Gegenzug dafür die In-App Bezahlung wieder entfernte.

Spotify Music
Entwickler: Spotify Ltd.
Preis: Kostenlos+

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Spotify wehrt sich

Stand der Dinge ist nun dass Apple stillschweigend den Streaming Konkurrenten am langen Arm verhungern lässt, indem einfach keine Updates mehr genehmigt werden.
Spotify hat nun neben den bereits genannten anwaltlichen Schreiben an Apple direkt, auch Kongressmitgliedern wie Senatorin Elizabeth Warren eine Kopie des Schriftverkehrs zukommen lassen, welche das Verhalten von Apple auf das Schärfste missbilligen.

Apple hält sich bis dato in Stillschweigen zu der gesamten Situation. Man darf also gespannt sein wie es hier weitergehen wird. Da können wir ja als Android User geradewegs glücklich sein, das Google nicht so ein „Theater“ veranstaltet, beziehungsweise seine Monopol-Funktion ausnutzt.

[Quelle: Recode | via Cashman]

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Schon immer ein Kind der kreativen Künste hat MaTT nun nach einer 15-jährigen Karriere als Musikproduzent die Liebe zur Videoproduktion gefunden. Android in seiner Individualität begeisterte MaTT schon von Beginn an, wie einige Arbeiten aus dem Jahre 2006 und folgend, heute noch bei den XDA Developers Zeugnis tragen.

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