Tesla S: Der Tegra3 findet seinen Weg ins Auto

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Die Consumer Electronics Show (kurz CES) ist die erste große Messe im Jahr und gibt nicht selten die ersten Trends des Jahres preis. So konnte man dieses Jahr überwiegend Internet fähige Fernseher aller Couleur bewundern sowie Content in all seinen Facetten. Das mitunter es auch heimliche Stars und Innovationen zu sehen gibt, rutscht gerne mal durch. So findet neben dem Quad-Core SoC Tegra3 von nVidia auch das Betriebssystem anDROID seinen Weg in das Auto.

So konnte man von den Herstellern VW, Lamborghini und Tesla Fahrzeuge begutachten, die unter der Haube mit nVidias Tegra3 arbeiten. Tesla dürfte dabei der interessanteste Vertreter sein, ist das Unternehmen doch der Vorreiter in Sachen effizienter Elektrofahrzeuge mit sehr konkurrenzfähiger Technik.

So heißt der Nachfolger des Tesla Roadster ganz simpel Tesla S und was in dem Fahrzeug steckt, braucht sich echt nicht zu verstecken. Die viersitzige Sportlimousine beschleunigt in nur 4,4 Sekunden auf Tempo 100, schafft 210 km/h in der Spitze und hat eine Reichweite zwischen 255 und 480 km (wählbare Kapazität der Lithium-Ionen-Akkus wie sonst wählbare PS). Designtechnisch rangiert man zwischen einem Audi A7, Porsche Panamera und Maserati Quattroporte, eben in der Premiumklasse.

Das wirklich Neue offenbart sich aber erst im Innenraum. So findet man an dem Platz wo eigentlich die Mittelkonsole wäre, ein 17″ großes Multitouchdisplay mit einer Auflösung von 1920×1200 Pixel über das alles gesteuert wird, von der Klimaanlage oder das Radio bis zum Panoramadach.  Über eine 3G-Verbindung ist zudem das surfen und navigieren per Google Earth möglich. Angetrieben von einem der zwei Tegra3-Chips, der zweite steuert ein kleineres Display mit allen fahrrelevanten Daten wie Geschwindigkeit oder verbleibende Akkukapazität.

Erhältlich sein soll das Modell S noch in diesem Jahr in Amerika für 50.000 bis 100.000 US Dollar, je nach Ausstattung. Doch bis dahin haben die Ingeneure von Tesla und nVidia noch einiges an Arbeit vor sich, denn wie in dem Video zu sehen, reagiert das System alles andere als schnell. 2013 können dann auch europäische Interessenten zugreifen, hoffentlich bei einem stark verbesserten System.

[Quellen: AreaMobile.de | Spiegel.de]
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Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

6 Kommentare

  1. OxKing schreibt:

    Na da freut man sich ja schon auf die Meldungen zu Sicherheitslücken, Vieren und Trojanern.
    Wird bestimmt lustig wenn einem bei Tempo 200 per Fernzugriff die Motorhaube entriegelt wird. ^^

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