[Test] Acer Chromebook 15 CB5 – Viel Chrome wenig Glanz

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Acer Chromebook 15 CB5 Test

Neben Android versucht sich Google auch mit Chrome OS auf dem Markt, welches unter anderem als Betriebssystem auf dem Acer Chromebook 15 CB5. Mit dem verbauten Intel-Prozessor gehört es zu den leistungsfähigeren Chromebook-Vertretern und zu den größten ebenfalls. Das Größe aber letzten Endes nicht alles ist, zeigt unser Test nur zu deutlich.

Auf den meisten Notebooks läuft als Betriebssystem Windows, während sich der Rest auf MacBook-Modelle mit Apples Mac OS X verteilt und diverse Linux-Systeme. Nun versucht Google mit seiner Vorstellung eines Betriebssystems auf dem Markt der Notebooks Fuß zu fassen und das vorwiegend über den Preis. Mit Einstiegspreisen um die 200 Euro sind schon recht brauchbare Chromebooks mit Chrome OS zu finden, aber es gibt auch etwas teurere Modelle wie das Acer Chromebook 15 CB5, welches für knapp 380 Euro und einem Intel Celeron der Broadwell-Generation verkauft wird. Auch wenn das Notebook selbst sehr ordentlich ist, kann man Chrome OS selbst als Achillesverse bezeichnen.

 

Technische Daten des Acer Chromebook 15 CB5

Technische Daten


Prozessor

Intel Celeron 3205U Dual-Core mit 1,5 GHz und 64-Bit
GPU: Intel HD Graphics (Broadwell)

Betriebssystem

Google Chrome OS

Interner Speicher

32 GB Interner SSD Speicher (erweiterbar per SD-Karte/USB-Stick)

RAM

4 GB

Modellbezeichnung

CB5-571 C9GR / C910

Display

15,6 Zoll IPS Display mit 1.920 x 1.080 Pixel

Anschlüsse

1x USB 2.0, 1x USB 3.0, HDMI, 3,5 mm Audio Klinkenanschluss, Netzteil

Sensoren

n/a

Abmessungen (HxBxT mm)

382 x 256 x 24,2 mm

Gewicht

2,2 kg

Gehäusematerial

Kunststoff

Kamera

1,3 Megapixel Webcam, 720p Video

Internet

WLAN a/b/g/n/ac

Bluetooth

4.0 HS BLE

Akkutyp

Fest verbauter Li-Ion

Kapazität

3,8 V/3.220 mAh

Nutzungsdauer

bis zu 8 Std.

Preis

UVP 379 Euro (ab 379 Euro, Stand 12.04.15)
Besonderheit Stereo-Lautsprecher, hochwertige Haptik

 

Zubehör

Zu einem Notebook gibt es in der Regel nicht allzu viel Zubehör, vor allem wenn es sich durch einen besonders niedrigen Preis auszeichnet. Daher liegt dem Acer Chromebook 15 CB5 lediglich ein Netzteil bei und das war es schon. Das Notebook selbst ist einer Stoffhülle eingepackt um es vor Beschädigungen zu schützen und eine Stoffmatte liegt zwischen Tastatur und Display. Ansonsten liegen nur die für technische Geräte üblichen Schnellstart-Anleitungen bei und die Erklärungen für einen Garantiefall in jeweils gedruckter Form.

 

Design und Verarbeitung

Eines lässt sich direkt zu Beginn sagen und das ist einfach nur „Groß“. Mit dem 15,6 Zoll großen Display ist das Acer Chromebook 15 CB5 der aktuell größte Vertreter der Chromebook-Familie. Die sich bisher überwiegend in der Region um die 11 bis 12 Zoll aufhält. Dennoch sticht das Notebook mit Chrome OS nicht nur durch seine schiere Größe hervor: Die Oberfläche des Kunststoff-Gehäuses weist eine feine Struktur auf, wodurch das Notebook sich sehr angenehm anfassen lässt. Eine solch hochwertige Haptik würde man dem günstigen Notebook auf den ersten Blick gar nicht zutrauen, zumal auch die Verarbeitung insgesamt sehr gut ist. Weder ungleichmäßige Spaltmaße im Gehäuse, ein wackliger Klapp-Mechanismus für das Display noch scharfe Kanten sind auszumachen. Acer bietet hier verdammt viel für wenig Geld. Selbst das für gewöhnlich typische Knarzen preiswerter Notebooks ist nicht zu hören.

Im Innenteil des Acer Chromebook 15 CB5 setzt das Unternehmen jedoch auf den üblichen mattierten Kunststoff ohne die angenehm strukturierte Oberfläche. Die Scharniere für das Display sind erfreulich straff und halten den Display-Deckel kräftig genug in ihrer Position. Erste weniger gute Eindrücke liefert das Touchpad. Zwar ist dieses angenehm groß und reagiert sauber auf Berührungen inklusive Multitouch-Gesten, aber der Klick-Mechanismus scheint etwas unausgeglichen implementiert zu sein. Man kann quasi fast mit dem gesamten Touchpad einen Klick-Befehl auslösen: Die Druck-Mechanik reicht deutlich über die mittlere Linie des Touchpads nach oben hinaus, was durchaus irritierend sein kann.

Über dem Touchpad befindet sich die Tastatur, die aus einzelnen schwarzen Chicklet-Tasten mit einem etwas leichtgängigen Druckpunkt und kurzen Tastenhub besteht. Jedoch reicht die Tastatur nicht über die gesamte Breite des Acer Chromebook 15 CB5 und das hat seinen Grund. Auf beiden Seiten verbaut Acer jeweils einen Lautsprecher. Acer verzichtet damit bei dem Acer Chromebook 15 CB5 auf den bei größeren Notebooks sonst üblichen Ziffernblock der Tastatur. Dennoch handelt es sich um eine normal große Tastatur ohne beleuchtete Tasten, welche auch bei längerem Schreiben einen guten Eindruck hinterlässt. Trotzdem ist diese sehr gewöhnungsbedürftig, da zum einen die sonst üblichen Funktionstasten fehlen, ebenso wie die Entfernen-Taste und eine rechte Maustaste gibt es ebenfalls nicht. Letzteres wird lediglich durch einen „Tap“ mit zwei Fingern auf das Touchpad ausgelöst.

Im eigentlichen Gehäuse des Acer Chromebook 15 CB5 befinden sich diverse Anschlüsse und Ports, um verschiedenes Zubehör mit dem Chromebook zu verbinden. Auf der rechten Seite sind das ein Loch für ein Kensington-Schloss, eine USB 2.0 Buchse und ein Slot für eine SD-Speicherkarte. Auf der gegenüber liegenden Seite sind der Anschluss für das Netzteil mit 3,42 Ampere bei 19 Volt verbaut, ein HDMI-Anschluss, eine USB 3.0 Buchse und die 3,5 mm Audio-Buchse für kabel-gebundene Kopfhörer. Mehr Anschlussmöglichkeiten bietet das Chromebook nicht und braucht es in gewisser Weise ja auch nicht. Schließlich kommt ein so vielseitiges Betriebssystem wie Windows zum Einsatz, wo ein Dock beispielsweise Sinn machen würde.

Der Deckel des Acer Chromebook 15 CB5 wiederum ist selbst unspektakulär, sieht man mal vom in Silber eingefassten Acer-Logo und dem Chrome-Logo von Google auf der Außenseite mal ab. Das gilt auch für die Innenseite: Das 15,6 Zoll große Display mit FullHD-Auflösung ist in einem relativ breiten Rahmen eingefasst, was bereits auf ein preiswerteres Notebook schließen lässt. Über dem Display sitzt die Webcam mit einer 720p Auflösung gleich zwei Mikrofone.

 

Display

Wie schon mehrfach erwähnt, ist das Display des Acer Chromebook 15 CB5 mit 15,6 Zoll das bisher größte Display in einem Chromebook. Das uns vorliegende Modell CB5-571 C9GR ist zudem das kleinste Modell mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel, die sich bei dieser Größte deutlich besser machen als die 1.366 x 768 Pixel des Einsteigermodells mit einem kleineren Intel Celeron Prozessor für 299 Euro. Die Pixeldichte beträgt damit 141 PPI, was man heutzutage als Minimum erachten kann.

Die Darstellung des Displays weiß durch eine mattierte Oberfläche zu gefallen, sodass der Bildschirminhalt ohne großartige Reflexionen an hellen Orten wie zum Beispiel im Sonnenschein auftreten. Allerdings ist die maximale Helligkeit des Displays zu niedrig, um in solchen Situationen vernünftig arbeiten zu können. In geschlossenen Räumen dürfte das Acer Chromebook 15 CB5 hingegen kaum Probleme machen. Die Farben sind wiederum erfreulich kräftig für ein IPS-Panel und bieten sehr hohe Blickwinkel ohne zu verfärben. Jedoch nimmt die Helligkeit zur Seite hin und nach oben sowie unten ab, sodass der größte Kritikpunkt insgesamt die geringe Helligkeit ist.

 

CPU & GPU

Ob ein Chromebook tatsächlich so viel Leistung benötigt ist zwar fraglich, aber dennoch ist in unserem Testexemplar des Acer Chromebook 15 CB5 ein Intel Core Celeron 3205U der Architektur-Generation Broadwell verbaut, dessen zwei CPU-Kerne mit maximal 1,5 GHz zu Werke gehen. Einen Turbomodus wie die Core-Prozessoren besitzt der Celeron nicht, was bei Chrome OS als Betriebssystem auch nicht wirklich nötig ist. Die Leistung des Intel Celeron 3205U reicht für alle Belange eines Chrome OS Nutzers mehr als aus, denn wirklich in großartige Gedenkpausen kommt das Chromebook nicht. Damit sich die Leistungsfähigkeit des Prozessors besser vergleichen lässt, gibt es einen Screenshot vom Octane 2.0 Browser-Test von Google.

Im Prozessor selbst ist auch der Grafikchip verbaut, welcher lediglich als Intel HD Graphics (Broadwell) bezeichnet wird. Dieser Chip taktet zwischen 100 und 800 MHz und reicht auch für im Chrome Web Store erhältliche Spiele – ja, so etwas gibt es für Chrome OS – ebenfalls locker aus. Auch das Surfen im Web sowie die Animationen der Oberfläche von Chrome OS laufen sehr flüssig ohne sichtbares Stocken ab.

Beides in Kombination führt dazu, dass das Acer Chromebook 15 CB5 nahezu flüsterleise arbeitet und der Lüfter so gut wie nie hörbar anspringt.

 

Akku

Die genaue Größe des im Acer Chromebook 15 CB5 verbauten Akkus gibt Acer mit 3.220 mAh an, welcher eine Ausdauer von bis zu 8 Stunden ermöglicht. Interessant und auch lobenswert ist, dass es sich dabei um einen realen Wert handelt. Je nachdem wie intensiv man die Cloud und Synchronisation nutzt, sind von etwas über 6 Stunden bis hin zu 8 Stunden und 30 Minuten nahezu alles drin. Sprich, mit dem Riesen-Chromebook von Acer kommt man relativ gut über den Tag hinweg durch. Der intensivere Gebrauch von YouTube drückt die Akkulaufzeit natürlich nach unten.

 

Konnektivität

Auch wenn ein Chromebook besonders stark auf eine stabile Verbindung zum Internet angewiesen ist, kommt das Acer Chromebook 15 CB5 mit dem üblichen an Verbindungsmöglichkeiten. Nennenswert ist vielleicht das WLAN-Modem, welches neben Dualband-WLAN auch den WLAN-Standard 802.11ac unterstützt. Dadurch sind theoretisch immerhin bis zu 1,3 Gbit/Sekunde an Übertragungsrate möglich, die in der Realität aufgrund technischer Gegebenheiten, baulicher Hindernisse sowie nicht ganz so leistungsfähigen Servern im Internet nicht ausgereizt werden. Aber man kann sagen, dass Downloads auf dem Acer-Chromebook erfreulich flott ablaufen.

Die weiteren Verbindungsmöglichkeiten zur Außenwelt beschränken sich auf Bluetooth 4.0 für Zubehör, einen HDMI-Ausgang für einen externen Monitor oder Fernseher, einem SD-Kartenslot und zwei USB-Buchsen, wovon eine den schnelleren USB 3.0 Standard unterstützt. Ein internes LTE-Modem sucht man im Acer Chromebook 15 CB5 übrigens vergebens, dabei wäre gerade das abseits von WLAN-Netzen äußerst nützlich. Zumindest wenn man über ausreichend großes Datenvolumen und ein vorhandenes Netz verfügt. Letzteres ist vor allem in ländlichen Gegenden nicht immer gesichert.

 

Multimedia

Wenn man das Acer Chromebook 15 CB5 aufklappt, dann fallen einem unweigerlich die beiden Lautsprecher links und rechts von der Tastatur auf. Deren Klangqualität kann für diese Preisklasse durchaus positiv überraschen. Weder übersteuern die Töne mit einem blechernen Klang, noch fehlt ein vernünftiger Bass. Kurzum: Der Klang ist sehr ausgewogen und durch die sehr hohe Maximallautstärke eignet sich das Chromebook sogar zur musikalischen Beschallung einer kleinen Party.

Allerdings muss die meiste Musik dabei aus der Cloud kommen, denn der interne Speicher ist durch eine nur 32 GB fassende SSD etwas sehr klein geraten. Will man mehr als nur ein paar Musik-Titel und Filme offline halten, dann wird eine SD-Karte fast schon unausweichlich. Diese steht jedoch ein wenig heraus, sodass eine gewisse Vorsicht bei der Handhabung des Chromebook geboten ist. Wer den internen Speicher dauerhaft mit einer SD-Karte ausbauen will, sollte daher zu einer verkürzten SD-Karte wie dem JetDrive Lite von Transcend greifen.

MicroSD-Karten sind mit einem Adapter natürlich auch möglich, die zudem bis zu 64 GB sein können. Ob das Acer Chromebook 15 CB5 auch größere Karten verträgt, konnten wir mangels entsprechender Speichermedien nicht ausprobieren. Alternativ stehen natürlich auch diverse USB-Medien wie USB-Sticks oder USB-Festplatten zur Auswahl.

Ansonsten kann man die komplette Cloud von Google nutzen mit Google Play Music, Google Play Filme, YouTube oder anderen Diensten, die sich über einen Browser nutzen lassen. Über den MiniHDMI-Ausgang lassen sich Filme zudem bequem auf einem Fernseher wiedergeben oder – sofern man einen besitzt – per WLAN an einen Chromecast streamen lassen.

 

Software

Was das in Sachen Hardware gar nicht mal so schlecht ausgestattete Acer Chromebook 15 CB5 jedoch von anderen Notebooks unterscheidet, ist das installierte Betriebssystem namens Google Chrome OS. Im Prinzip ist das ein Linux-Derivat, um welches Google eine mehr als rudimentäre Oberfläche gebaut hat, die sich sehr stark auf den Chrome Browser und darauf aufbauende Apps beschränkt. Das wiederum bedeutet, dass man den Großteil der Apps aus dem Chrome Web Store nur mit einer aktiven Internetverbindung nutzen kann, wobei es auch etliche Ausnahmen gibt.

Das Angebot an nachinstallierbaren Apps ist allerdings der eigentliche Grund, warum das Acer Chromebook 15 CB5 hinter seinen Möglichkeiten zurückbleibt. Zwar gibt es mit Google Drive, Google Docs, Google Tabellen, Google Präsentationen und so weiter einige vorinstallierte Apps für Office-Anwendungen bereit, die eingeschränkt zudem auch offline nutzbar sind, aber dennoch gibt es noch längst nicht alle Apps für die Plattform. Videoschnitt, Bildbearbeitung bzw. das Bearbeiten von Medien allgemein ist unter Google Chrome OS derzeit nicht oder mit sehr starken Einschränkungen möglich. Der geringe interne Speicher und der Intel Celeron Prozessor würden diesem Einsatz sowieso im Wege stehen. Trotzdem ist das rudimentäre Bearbeiten von Bildern auch mit Chrome OS möglich, wie unser Artikel zu wichtigen Apps zeigt:

Top 10 der Must Have Chrome OS Apps

Spiele finden sich im Chrome Web Store übrigens auch ein, wozu Cut the Rope oder Angry Birds mit zu den bekannteren Vertretern zählen. Die meisten Spiele beschränken sich jedoch auf Casual Games, die von einer einfachen Spielmechanik und ebenso einfacher Grafik leben. Anspruchsvollere Spiele mit Tiefgang, komplexer Spielmechanik und HD-Grafik auf Konsolen-Niveau sucht man eher vergebens. Titel wie Bastion oder WGT Golf Game bilden dennoch eine kleine Ausnahme, aber der Rest ist wirklich mehr für ein schnelles Spielchen zwischendurch ausgelegt.

Womit Chrome OS und damit auch das Acer Chromebook 15 CB5 punkten können, ist eine quasi sofortige Einsatzbereitschaft. Sowohl bei dem kompletten Herunterfahren als auch dem Hochfahren vergehen nur wenige Sekunden, bis der Desktop angezeigt wird und die ersten Apps bereit sind. Da kommt weder ein Windows noch Mac OS X oder gar eine der bekannteren Linux-Distributionen mit, auch wenn Chrome OS selbst ebenfalls auf einem Linux-Kernel aufbaut. Zudem kann man das Notebook einfach zuklappen und wieder aufklappen, ohne das erst einmal großartig etwas geladen werden müsste.

Vorinstalliert sind wie bereits angedeutet alle wichtigen Google-Dienste von Gmail über den Kalender, YouTube, die Google Drive- Suite, Hangouts, Google Maps oder auch der Chrome Remote Desktop. Bei letzterer App handelt es sich um eine App für den Fernzugriff auf das Chromebook über den Chrome-Browser, wozu wiederum auf dem entsprechenden Rechner ebenfalls die Chrome Remote Desktop App installiert sein muss. Es gibt davon sogar eine Android App:

Chrome Remote Desktop
Entwickler: Google Inc.
Preis: Kostenlos
  • Chrome Remote Desktop Screenshot
  • Chrome Remote Desktop Screenshot
  • Chrome Remote Desktop Screenshot
  • Chrome Remote Desktop Screenshot
  • Chrome Remote Desktop Screenshot
  • Chrome Remote Desktop Screenshot

Erfreulich ist, dass Google sogar einen Datei Explorer vorinstalliert, über welchen man auf die Inhalte des Chromebook sowie der angeschlossenen Speichermedien zugreifen kann. Dabei handelt es sich um einen rudimentären Explorer, mit dessen Hilfe sich Dateien kopieren, verschieben, löschen oder umbenennen lassen.

 

Fazit zum Acer Chromebook 15 CB5

An der verbauten Technik oder der Verarbeitung gibt es bei dem Acer Chromebook 15 CB5 nichts auszusetzen, denn die ist für ein 379 Euro teures Notebook gar nicht mal so schlecht. Was dem Notebook jedoch zusetzt ist das eingeschränkte Angebot an Apps für Chrome OS, welches als Betriebssystem zum Einsatz kommt. Wer sich allerdings hauptsächlich in der Cloud bewegt, mit einer einfachen Office-Lösung von Google zum Erstellen sowie Editieren von Dokumenten auskommt und auf das umfangreiche Bearbeiten verschiedenster Medien verzichten kann, der bekommt ein durchaus interessantes und vor allem preiswertes Notebook, welches sofort einsatzbereit ist. Dennoch ist das Angebot an Apps der eine Punkt, der besonders schwerwiegend ist und eine Empfehlung stark erschwert. Wer mehr will oder zumindest die Möglichkeit für mehr Freiheit, der ist mit einem klassischen Windows- oder Linux-Notebook besser bedient.

acer_chromebook_15_testurteil

Wertung
Geschwindigkeit 4/5
Display 4/5
Funktionalität 3/5
Verarbeitung 4/5
Preis 5/5

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Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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