[Test] Aukey PB-Y3: Die ultimative Pokémon GO Powerbank mit 30.000 mAh

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test-aukey-pb_y3-powerbankBei meinem Langzeittest mit dem Augmented Reality Game Pokémon GO, brauchte ich dringend eine Powerbank die ihren Namen alle Ehre macht. Aufgrund meines Google Nexus 6P musste es aber ein USB Type-C und Quick Charge 3.0 tauglicher externer Akku sein. Da kam mir die 30.000 mAh starke Aukey PB-Y3 gerade recht, wovon ich euch nun auch wie folgt meine Erkenntnisse mitteilen möchte.

Gleich vorne weg, dass es sich hier um einen Test des allgemeinen täglichen Gebrauch und dessen Erfahrungen handelt. Ich bin kein Elektroniker und habe die Powerbank weder auseinander genommen noch speziellen Messverfahren der Ampere Zahlen unterzogen.

Design und Verarbeitung

Wie immer zählt auch bei der großen Liebe zu einer Powerbank der erste Eindruck. Der Karton der Aukey PB-Y3 ist sehr schlicht mit einer weißen Banderole, welche das Wichtigste an Informationen und Werbemaßnahmen bietet. Hält man den 30.000 mAh starken Brummer in der Hand, fällt einem umgehend auf, das Aukey hier keinen Designpreis gewinnen wird. Das Kunststoffgehäuse ist wohl in seiner kantigen Form eher pragmatisch angelegt.

Ebenfalls unvermeidlich ist das satte Gewicht von 580 Gramm, bei dem ihr euch sicherheitshalber einen Gürtel in eure Hose schnallen solltet, um nicht plötzlich in Unterhosen an der Aldi Kasse zu stehen. Denn nicht zuletzt aufgrund der kompakten Bauweise, lässt sich die 150,5 x 84 x 29 mm große Powerbank auch einmal in die hintere Hosentasche verfrachten.

Ausstattung

Und ab jetzt beginnt der spaßige Teil des Aukey PB-Y3 Test, denn keine mir bekannte Powerbank ist so umfangreich ausgestattet. Neben der bereits bekannten 30.000 mAh Kapazität, von der am Ende dann circa 27.000 mAh bei voll aufgeladener Bank zur Verfügung stehen, gibt es auf der Oberseite vier Anschlüsse.
Dabei handelt es sich von links nach rechts um einen

  • USB-Port Class A Quick Charge 3.0 Ausgang (5V/3A – 9V/2A – 12v/1,5A)
  • USB-Port Class A AIPower-Standard Ausgang (5V/2,4A)
  • USB-Port Class microUSB Eingang (5V/2,4A)
  • USB-Port Class C Aus- und Eingang (5V/3A)

Wie ihr schon seht ist die Powerbank mit einem Quick Charge Ausgang der neuesten Generation 3.0 ausgestattet. Natürlich ist der Orange gekennzeichnete Ausgang auch abwärts kompatibel. Das bedeutet auch Smartphones welche nur für Quick Charge 2.0, 1.0 oder dem AIPower Standard vorgesehen sind, können über diesen Port aufgeladen werden. Das bedeutet dann natürlich auch, da der zweite Ausgang ein AIPower Ausgang ist, dass man auch 2 Smartphones gleichzeitig mit je 2,4A aufladen kann.

Leider gibt es bis dato nur sehr wenige Android Smartphones die Qualcomm seinen neuen Quick Charge Standard 3.0 unterstützen. Mein Google Nexus 6P gehört trotz Snapdragon 810 leider nicht dazu. Aber man will ja für alle Fälle gewappnet sein.

Weiterhin hat die Aukey PB-Y3 Powerbank ein kleines LED-Licht, welches bei dauerhaften Druck der Powertaste als Taschenlampe verwendet werden kann.
Apropos LED Licht: Die Anzeige des Ladestatus der Powerbank ist für meine Zwecke eher unglücklich gelöst. Denn unter dem Powerbutton befindet sich eine Multi-Color-LED, welche nach einem kurzen Druck den Ladezustand durch die entsprechende Farbe bekannt gibt. In dem Fall bedeutet Weiß 100-66 Prozent, Grün 66-33 Prozent und Rot 33-0 Prozent. Doch bei etwas Sonnenlicht, ist die Farbe hier schon gar nicht mehr zu erkennen – also eher suboptimal. Außerdem mag ich diese Art der 4-5 nebeneinander liegenden LED als Statusanzeige wesentlich sympathischer.

Laden und Geladen werden

30.000 mAh sollten für einige Smartphone Ladungen ausreichen. Dabei dürfte es auch völlig egal sein, wie groß der zuladende Smartphone Akku ist. Auch liefert der Aukey PB-Y3 alle nötigen Stromstärken, um das Smartphone mit der maximalen Geschwindigkeit zu laden und ist abwärts kompatibel, sodass kein Grund zur Panik besteht.

Nun wollt ihr wahrscheinlich auch wissen wie lang es dauert eine 30.000 mAh starke Powerbank wieder aufzuladen. Das kommt natürlich darauf an, welchen Eingang ihr zum Aufladen verwendet. Rein theoretisch gibt es 3 mögliche Optionen, bei denen ich gleich vorausschicken muss, dass die Bank zwar auf Rot stand, aber nie restlos leer war.

  1. Möglichkeit über den MicroUSB dauerte circa 16 Stunden
  2. Möglichkeit über USB Type-C dauerte circa 10 Stunden (richtige Netzteil vorausgesetzt)
  3. Möglichkeit über MicroUSB und USB Type-C gleichzeitig dauerte circa 8-9 Stunden.

Fazit der Aukey PB-Y3 Powerbank

Zuerst sollte man sich natürlich bei einem Preis von 55 Euro und einem Gewicht von 580 Gramm überlegen ob man tatsächlich 30.000 mAh Powerbank Kapazität benötigt. Denn die Aukey PB-Y3 Powerbank und das Smartphone gleichzeitig in einer Hand halten, benötigt schon ein wenig Training.

Habt ihr euch jetzt beide Fragen mit ja beantwortet, gibt es von meiner Seite eine absolute Empfehlung. Alle USB-Ports, alle Ladestandards inklusive Quick Charge 3.0 und Kapazität satt um eine Stromtankstelle zu eröffnen, machen die Aukey PB-Y3 Powerbank zu meinen täglichen Begleiter auf Messen und dem Mount Everest. Ja – auch zum Pokémon GO Spielen!

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Schon immer ein Kind der kreativen Künste hat MaTT nun nach einer 15-jährigen Karriere als Musikproduzent die Liebe zur Videoproduktion gefunden. Android in seiner Individualität begeisterte MaTT schon von Beginn an, wie einige Arbeiten aus dem Jahre 2006 und folgend, heute noch bei den XDA Developers Zeugnis tragen.

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