[Test] Daddy Was A Thief – Video App Vorstellung

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130630_2_01Hinter dem Spiel „Daddy was a Thief“ verbirgt sich nicht nur ein ziemlich interessantes Spielprinzip, sondern auch viele kreative Ideen des Entwicklerteams rund um Rebel Twins. Dies hat sich auch durch die schnell steigenden Downloadzahlen im Google PlayStore bemerkbar gemacht. Ebenso vergeben die User in ihrer durchschnittlichen Bewertung von 4,5 ein überragendes Ergebnis.  Ob wir zu dem gleichen Urteil kommen und was du zu dem Spiel wissen solltest, erfährst du nun im Test.

Wie alles begann…

130630_2_11Startet man das Spiel, fragt man sich zuerst einmal, ob man hier nicht doch im falschen Film ist. Denn wir spielen einen Vater, welcher nach seiner Kündigung nicht weiß wie er Frau und Kind ernähren soll und nun durch einen Bankraub seine Geldprobleme lösen möchte.
Leider geht etwas schief und die Polizei bekommt Wind von dem Bruch. Jetzt heißt es fliehen. Und wie macht das der 0815 Bankräu
ber?- er springt vom Dach der Bank auf ein benachbartes Hochhaus und versucht mit Sprüngen und seinem Körpergewicht die Böden zwischen den einzelnen Etagen zum Einbrechen zu bringen. Ist das geschafft, springt er durch das Loch in das nächste Stockwerk und wiederholt die Prozedur. Doch er muss sich beeilen, denn die Ordnungshüter haben nichts für seine Geldnöte übrig.
Und da wir natürlich die Situation nachvollziehen können (wenigstens ein bisschen), kommen wir ins Spiel, helfen dem armen Vater und müssen ihn an Wachmännern, futuristischen Kanonen und anderen Hindernissen vorbei lotsen.

Spielprinzip

130630_2_05Das Spielprinzip erinnert zwar ein bisschen an Doodle Jump, ist aber völlig neu angegangen worden. Der größte Unterschied hier dürfte wohl darin bestehen, dass der Spieler unseren Daddy nicht von unten nach oben auf verschiedene Plattformen steuern muss, sondern von oben nach unten. Auch die schwebenden Plattformen sucht man vergebens, man muss sich einfach durch die verschiedenen Stockwerke graben. Das machen wir ganz einfach mit einem Fingerwisch von oben nach unten.
Damit das Spielen nicht langweilig wird, gibt es viele lustige Innenausstattungen. So gibt es z.B. Kühlschränke, welche nach erfolgreicher Zerstörung durch darauf springen, den Daddy in ein Kälteschild hüllen, welches für eine kurze Zeit Feinde wie Polizei oder Schüsse abhalten.
Besonders lustig sind aber die Kettenreaktionen, welche man z.B. von mehreren im Raum herumstehenden explosiven Fässern und umhersitze
nden, Fernseher schauenden Leuten auslösen kann (Ihr habt doch sicherlich auch explosive Fässer neben dem Fernseher stehen, oder?). Was ihr aber noch so für Kettenreaktionen auslösen könnt, solltet ihr am besten selbst herausfinden, sonst macht das Experimentieren ja auch keinen Spaß mehr.

Steuerung

130630_2_02Dass ihr mit dem von oben nach unten wischen den Vater ein Stockwerk nach unten befördern könnt, habe ich ja schon mal gesagt. Aber wie sieht das mit dem Bewegen von links nach rechts aus? Tja, die gibt es nicht, man prallt einfach an einem Gegenstand ab und wird dann in die entgegengesetzte Richtung geleitet. Das ist zwar etwas schade, aber so bleibt das Handling auch einfach. Abwechslung sucht man also vergebens und dennoch ist „Daddy was a thief“ ein absoluter Game Tipp, warum?

Da es sich bei dem Spiel um einen Endless-Runner handelt (du kannst das Spiel also nicht komplett durchspielen und fängst nach jeder Runde wieder von Anfang an an-siehe Temple Run oder Doodle Jump), muss sich der Entwickler natürlich auch Gedanken machen, wie er das Spiel spannend machen kann, so dass der Spieler immer wieder anfängt das Spiel zu spielen ohne sich zu langweilen.
Genau das ist gelungen, denn es entsteht schnell ein Suchtgefühl – so will man unbedingt neue Highscores aufstellen, neue Kettenreaktionen starten oder den Shop leer kaufen. Shop? Ja, das Spiel finanziert sich durch einen Shop, in welchem ihr für erspielte oder erkaufte Münzen coole Powerups oder Upgrades kaufen könnt. Besonders gut gefiel uns eine Rakete, die uns am Anfang schon ein paar Stockwerke nach unten befördert, die Animation ist einfach genial. Probiert es einfach einmal aus.

Grafik & Sound

130630_2_03Die 2D Grafik ist sehr bunt und kontrastreich. Der Comiclook gefällt und zeigt viel Liebe zum Detail. Die Entwickler haben trotz dem einfachen Spielprinzip für abwechslungsreiche Umgebungen gesorgt.
Laut dem Entwickler soll sich die Musik bei jedem Spiel ändern, doch entweder bin ich total unmusikalisch oder die Musik wechselt nicht. Auf jeden Fall erweckt diese doch eine Art von Monotonie und beginnt mit der Zeit zu nerven. Gut das diese sich im Menü abschalten lässt.

Fazit Daddy was a thief

130630_2_10Auch wir müssen uns dem durchweg positiven Massenurteil aus dem Google PlayStore anschließen. „Daddy wa a thief“ weiß durch abgedrehten Spielideen zu gefallen. Denn Spielelemente wie z.B. ein Casino (in Form eines Flipperautomaten), in welchem der Schurke in dem Automaten herum geschubst wird und Münzen einsammeln kann, finden wir ziemlich lustig. Auch Schrumpf-Kanonen oder andere Einfälle sorgen für Unterhaltung.
Für jeden Außenstehende schwer nachvollziehbar, da im Grunde nur eine Daumen Wischbewegung  uns durch das gesamte Spiel begleitet.
Das Spiel ist Gratis und bürgt somit keine Gefahr es einfach mal selber auszuprobieren und sich von dieser simplen aber dennoch in seinen Bann ziehenden Spielidee zu überzeugen. Lediglich im Shop hat man die Möglichkeit für sogenannte Powerups echtes Geld loszu werden, was aber für einen durchschnittlichen Spieler zu keinem Zeitpunkt ein Muss wird, um weiterspielen zu können.
Punktabzug gibt es aber dennoch für die monotone Hintergrundmusik, die mit steigender Dauer des Spiels im Menü abgestellt werden sollte und letzten Endes auch wegen der „einfachen“ Steuerung. Versteht mich nicht falsch, diese stört das allgemeine Spielempfinden zu keinem Zeitpunkt, doch will ich nach den vergebenen Wertungspunkten beurteilen, so bleiben nur die vergebenen 2 von möglichen 5 Punkten.
Somit wird eine befriedigende Gesamtbewertung dem eigentlichen Spielspaß nicht gerecht. Was heißt das jetzt für euch? Trotz einem „Befriedigend“ gibt es eine absolute Empfehlung zum Download.

Wertung
Leistung 4/5
Grafik / Sound 3/5
Steuerung 2/5
Nutzen 4/5
Preis 3/5

Getestete Version: 1.05 vom 24.05.2013
Download Größe direkt aus dem Playstore: 24 MB
Im Video getestet auf: Samsung Galaxy S3
Daddy Was A Thief
Entwickler: Rebel Twins
Preis: Kostenlos+

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