[Test] LG Optimus G Pro – Leider geil aber zu spät!

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LG Optimus G Pro im Test

Mit dem Optimus G und dem darauf basierenden Nexus 4 im letzten Jahr hatte LG den ganz großen Durchbruch im Smartphone-Bereich geschafft und all den Kritikern gezeigt, dass man sehr wohl verdammt gute Smartphones bauen kann. Ob man das so auch für die Phablet-Klasse gelten lassen kann, wollen wir im Test des Optimus G Pro für euch herausfinden.

131112_5_01Wenn man über Phablets reden will, dann kommt fast nicht um die Konkurrenz von Samsung drumherum, immerhin hatten die Südkoreaner Anno 2011 diese Geräteklasse mit dem ersten Galaxy Note überhaupt erst erfunden. Das heißt aber noch lange nicht, dass die Herrschaften gleich automatisch mit die besten Phablets bauen, denn das können auch andere Hersteller mittlerweile ziemlich gut. So wie LG es mit dem Optimus G Pro zeigt, auch wenn man eine etwas andere Klientel im Blickfeld haben dürfte mit seinem Displayriesen.

 

Technische Daten des LG Optimus G Pro

Technische Daten

LG Optimus G Pro

Prozessor

Qualcomm Snapdragon 600 Quadcore mit 1,7 GHz
GPU: Adreno 320

Betriebssystem

Android 4.1.2 Jelly Bean

Interner Speicher

16 GB Interner Speicher
kein Micro SD Slot

RAM

2 GB

Modellbezeichnung

E 986

Display

5,5″ Full HD IPS Display mit 1.920 x 1.080 Pixel
aus Corning Gorilla Glass 2

Anschlüsse

MicroUSB, 3,5mm Audio Klinkenanschluss

Sensoren

Beschleunigungs-, Helligkeits- und Annäherungssensor

Abmessungen (HxBxT mm)

150,25 x 76,04 x 9,4 mm

Gewicht

172 Gramm

Gehäusematerial

Kunststoff

Kamera

13 Megapixel Kamera, 2,1 Megapixel Frontkamera

Internet

UMTS (850/900/1.900/2.100MHz) + HSPA+ 42 Mbit/s + LTE (800/1.800/2.600MHz) + WLAN a/b/g/n

Bluetooth

4.0 HS BLE

Akkutyp

SiO + Li-Ion

Kapazität

3,8 V/3.140 mAh

Gesprächszeit

bis zu 1.860 Min. (2G), bis zu 1.260 Min. (3G)

Standby-Zeit

bis zu 598 Std. (2G), bis zu 550 Std. (3G), bis zu 616 Std. (LTE)

Netz

GSM 850/900/1800/1900, UMTS 850/900/1700/1900/2100 MHz

Preis

UVP 599,- Euro (aktuell 429,90 Euro Stand 27/10/13)
Besonderheit NFC, LTE, Status-LED, Miracast, MHL, QSlide, QRemote, VU-Talk, IR, Dual-Camera

 

Zubehör

Wie bei den meisten Smartphones unserer Zeit liegt dem Optimus G Pro neben dem Akku noch ein Headset sowie ein USB-Kabel nebst Steckdosen-Adapter bei. Hinzu kommt der übliche Papierkram in Form der Garantiebestimmungen und einer Kurzanleitung. Auf eine ausführliche gedruckte Anleitung verzichtet LG. Mehr findet sich in der spartanischen Pappschachtel nicht wieder.

Das Headset allerdings macht vom Namen her hellhörig: „QuadBeat Pro Premium Earphone“ steht auf dem Tütchen des Headsets drauf, wo sich nebenbei die üblichen zusätzlichen Aufsätze für größere und kleinere Ohren befinden. Diese Kopfhörer klingen tatsächlich besser als der Standard, den Hersteller sonst für gewöhnlich ihren Smartphones (und Tablets!) beilegen. Man kann die QuadBeat Pro wirklich als Headset zum Telefonieren und Musikhören verwenden, da Höhen und Tiefen sehr ausgewogen für ein Standard-Headset klingen. Für deren Qualität spricht zudem, dass LG die Kopfhörer der QuadBeat-Reihe mittlerweile separat verkauft und das in Südkorea mit einigem Erfolg, wie es scheint.

 

Verarbeitung

131112_5_02Wie die meisten Vertreter der Smartphone-Zunft, so ist auch das Optimus G Pro von LG durch und durch aus Kunststoff gefertigt. Aufgrund des vergleichsweise hohen Gewichts von 172 Gramm und den ausladenden Abmessungen, drängt sich unweigerlich der Begriff „Plastikbomber“ auf. Im Falle des Optimus G Pro kann der Begriff allerdings durchaus positiv gebraucht werden, denn die Verarbeitung des Gerätes ist wirklich hervorragend. Nirgends sind störende Spaltmaße auszumachen, es klappert einfach nichts. Leider hat LG auf die Klavierlack-Optik gesetzt, gepaart mit dem vom Nexus 4 her bekannten Glitzereffekt. LG nennt das etwas irritierend 2.5D Effekt. Im Gegensatz zum Nexus 4 ist Rückseite jedoch abnehmbar und gewährt den Zugang zum Akku, dem Slot für MicroSD-Karten und der MicroSIM.

Was sich allerdings nicht vermeiden lässt, ist zwangsweise der Vergleich mit dem Galaxy Note 2 von Samsung, welches der erklärte Gegner des Optimus G Pro ist. Das zeigt sich beispielsweise dadurch, dass die Formensprache des Optimus G Pro sehr starke Ähnlichkeiten mit dem Konkurrenten aufweist.

Abgesehen von diesen optischen Auffälligkeiten, sind die physischen Tasten des Gerätes sauber und mit einem angenehmen Druckpunkt an den Seiten des Gehäuses bzw. unterhalb des Displays integriert. Wie üblich findet sich auf der rechten Seite die Power-Taste wieder, während auf der gegenüberliegenden Seite sich die Lautstärke-Wippe befindet. Erfreulicherwesie hat LG hier mitgedacht und die Lautstärke-Wippe in der Mitte des Geräts angebracht, was sich bei einem derart großen Smartphone besser nutzen lässt. Oberhalb dieser ist eine zusätzliche Taste verbaut, welche Standardmäßig die QuickMemo-Funktion aufruft, dazu aber später mehr.

Wirklich interessant und vor allem praktisch umgesetzt, ist die in der Home-Taste unterhalb des Displays integrierte Status-LED. Diese erstrahlt in mehreren Farben, welches sich bedingt sogar gezielt bestimmten Ereignissen zuweisen lassen. Das bietet nicht jeder Hersteller Out-of-the-Box und kann durchaus einen echten Mehrwert bieten. Die Taste selbst ist relativ eben eingelassen, eine fühlbare Erhebung wie bei manchem Konkurrenten ist nicht vorhanden. Für die blinde Bedienung des Optimus G Pro nicht unbedingt förderlich.

 

Display

131112_5_03Beim Display setzt LG erfreulicherweise auf die volle HD-Auflösung, sprich 1.920 x 1.080 Pixel, verteilt auf einem 5,5″ in der Diagonale messendem Display. Die einfache HD-Auflösung von 1.280 x 720 Pixel würde auch zu matschig aussehen bei den aktuellen Oberklasse-Smartphones, da dürften wir uns einig sein. Da es sich beim Display um ein IPS-Display handelt, besitzt dieses einen erfreulich großen Betrachtungswinkel von bis zu 178°, bei dem sich weder Farben noch Helligkeit oder Kontrast deutlich verschlechtern. Abgesehen davon, ist das Display selbst eines der Besten seiner Klasse. Leuchtend kräftige Farben, ohne dabei zu sehr übersättigt zu erscheinen und eine sehr hohe Helligkeit sprechen für sich. Selbst unter freiem Himmel ist noch einiges auf dem Display zu erkennen. Das Display ist zweifelsohne eine der Stärken des LG Optimus G Pro.

Trotzdem hat auch das Optimus G Pro mit einer sehr nervigen Eigenschaft nahezu aller Smartphones zu kämpfen: Ein in manchen Situationen wie verrückt spiegelndes Display. Das kann LG immerhin zum Teil mit einer erfreulich hohen Helligkeit wieder ausbügeln. Dennoch wäre es schöner, wären Displays von Haus aus entspiegelt, woran unter anderem Corning recht erfolgreich forscht. Diese zeichnen übrigens für das verbaute Gorilla Glass 2 verantwortlich, welches resistent gegen Kratzer sein soll.

 

 

CPU & GPU

131112_5_04Als Prozessor ist ein Snapdragon 600 Quadcore verbaut, dessen vier Kerne mit bis zu 1,7 GHz ans Werk gehen. Das Optimus G Pro ist da mals eines der ersten Smartphones überhaupt mit diesem SoC gewesen, zusammen mit den kleineren Konkurrenten HTC One (zum Test) und Galaxy S4 (zum Test). Dennoch tut dieses „Alter“ dem Optimus G Pro keinen Abbruch, im Gegenteil: Apps starten flüssig, das Phablet kommt bestenfalls bei anspruchsvollen 3D-Spielen ins merkliche stottern. Dennoch eignet sich das Optimus G Pro durchaus zur Zockermaschine, wie das AnTuTu-X-Ergebnis von 24.366 Punkten beweist. Die im Snapdragon 600 verbaute Adreno 320 ist nicht von schlechten Eltern. Klar, mit der Adreno 330 und dem Snapdragon 800 kann der Snapdragon 600 zwar nicht mithalten aber das muss ein Optimus G Pro auch nicht. Bei einem solchen „Smartphone“ kommt es auf andere Dinge an und die kann der Snapdragon 600 definitiv bereitstellen. Die Power des Snapdragon jedenfalls verhelfen dem Optimus G Pro jederzeit zu einer gefühlt Verzögerungsfreien Reaktion

 

Akku

131112_5_05Hier setzt LG wie auch Konkurrent Samsung auf ein echtes Leistungsmonster, denn der Akku bietet satte 3.140 mAh. Je nach Art der Nutzung hält der Akku lange oder weniger lange durch. Gerade das Display zieht gehörig Energie aber das ist ein Problem, an welchem die Smartphone-Branche seit Urzeiten zu knabbern hat. Dennoch sind im Schnitt 8 Stunden reine Nutzung keine Seltenheit, auch im Standby sieht es für das LG-Phablet recht gut aus. Zwar sind die bis zu 598 Stunden die LG angibt nicht zu erreichen, gute 2 Tage kann man allerdings schon mit dem Optimus G Pro unterwegs sein. Nutzt man es häufiger und dazu exzessiv die Synchronisation verschiedener Dienste, dann geht der Akku freilich schneller in die Knie.

Richtig heftig ist allerdings das Anschauen von Videos: Hier hat das Optimus G Pro bereits nach etwas mehr als 3 Stunden  und 30 Minuten die Füße von sich gestreckt mit der Meldung, dass nur noch 5% Restenergie im Akku vorhanden seien, wohlgemerkt bei einem zum Display passenden FullHD-Film. Auch beim ausgiebigen Spielen sollte eine Steckdose nebst Netzteil nicht allzu fern sein.

 

Konnektivität

131112_5_06Hier hat LG wahrlich das Machbare vom Machbaren aufgefahren, was zum Zeitpunkt des Optimus G Pro möglich war. Das WLAN-Modul funkt sowohl bei 2,4 als auch 5 GHz in den Standards a, b, g und n, was theoretisch bis zu 300 MB/Sekunde ermöglicht. Das in der Praxis Netto ganz andere Übertragungsraten erreicht werden, ist eine andere Geschichte. Abgesehen davon bietet das Optimus G Pro Bluetooth 4.0, was insbesondere vom Low-Energy-Profile ab Android 4.3 Jelly Bean seine Stärken ausspielen kann. Außerdem bietet das Optimus G PRo standesgemäß den Kurzstreckenfunk NFC.

Auf Seiten des Mobilfunks zählt das LG-Phablets Quadband GSM, Quadband UMTS inklusive Quadband HSPA+ und Triband LTE. Letzteres ermöglicht Downloadraten von bis zu 100 MBit/Sekunde, während über HSPA+ bis zu 42 MBit/Sekunde drin sind.

Eine echte Seltenheit ist übrigens der verbaute Infrarot-Sensor, mit welchem sich die heimische Elektronik sehr komfortabel über das Optimus G Pro steuern lässt. Die abendliche Suche nach der passenden Fernbedienung gehört damit jedenfalls theoretisch der Vergangenheit an.

 

Multimedia

131112_5_07Auf der Rückseite ist eine 13 Megapixel auflösende Kamera verbaut, welche ganz passable Ergebnisse liefert. Zwar sind Farbbalance und Belichtung der Aufnahmen recht gut, dennoch erscheinen manche Aufnahmen etwas zu blass. Zudem hat die Kamera Probleme bei der Schärfe und dem Detailgrad der Aufnahmen, in diesen Disziplinen gibt es fähigere Kontrahenten. Zwar nicht unbedingt in derselben Größen(Gewichts)Klasse aber es gibt sie. Wer weniger Wert auf Detailfotografie legt, wird mit der 13 Megapixel auflösenden Kamera durchaus zufrieden sein. Die Frontkamera nimmt Fotos mit bis zu 2,1 Megapixel auf, ist allerdings hauptsächlich für Videotelefonie gedacht. In Sachen Kamera-Software kann sich LG zwar nicht unbedingt mit Ruhm bekleckern, was die Optik betrifft, funktional ist sie dennoch. Dazu aber später mehr.

Der auf der Rückseite verbaute Mono-Lautsprecher eignet sich wie erwartet nicht zur musikalischen Beschallung, dazu sollte man dann doch entweder die QuadBeat Pro Kopfhörer nehmen oder dedizierte und kabelgebundene Lautsprecher. Zumindest eine ordentliche Lautstärke kann man dem Lautsprecher attestieren, der kaum zu überhören sein dürfte, selbst in der Hosentasche.

131112_5_11An Speicher sind 16 GB verbaut, von denen knapp 10,11 GB dem Anwender zur freien Nutzung zur Verfügung stehen. Für ein Geschäftstelefon eher suboptimal, wer auf einen exzessiven Gebrauch der Cloud verzichten und alles an Dokumenten, Bildern, Musik und dergleichen lokal gespeichert wissen will. Immerhin sind MicroSD-Karten bis zu 64 GB Größe kein Thema für das Optimus G Pro. Über den MicroUSB-Anschluss lassen sich, OTG-Adapter vorausgesetzt, auch USB-Sticks, USB-Festplatten und allerlei anderes USB-Zubehör nutzen.

 

 

Software

131112_5_08Im Bereich der Software fährt LG ein richtiges Feature-Feuerwerk ab, ganz wie Konkurrent Samsung bei seinen besseren Galaxy-Modellen. Als Betriebssystem kommt Android 4.1.2 Jelly Bean zum Einsatz, über welches LG seine Optimus UI in Version 3.0 drübergestülpt hat. Die Übersicht der Einstellungen könnte allerdings einen Tick weniger Bunt daher kommen, was die Icons betrifft. Überhaupt wirkt die Oberfläche von LG ein wenig zu bunt, vergleicht man die Optimus UI mit der Konkurrenz von HTC und Sony beispielsweise. Das bringt neben etlichen eigenen Apps zur bessere Nutzung eine Themes-Engine mit. Die Auswahl beschränkt sich allerdings nur auf 4 vorgefertigte Themen, welche LG als Telefonschema bezeichnet. Wem das Standardschema nicht zusagt, der kann wahlweise auf eines für Geschäftsleute, Kinder oder Mädchen umsteigen. Ein Schema beinhaltet übrigens neben Icons für die Standard-Apps lediglich ein passendes Standard-Wallpaper. Abgesehen vom Homescreen-Schema kann der Effekt beim Wechseln der einzelnen Seiten des Homescreens angepasst werden als auch der Effekt beim Entsperren des Gerätes.

131112_5_09Anpassen lässt sich auch die Benachrichtigungsleiste des Optimus G Pro, allerdings betrifft das lediglich die QuickSetttings für diverse Funktionen wie WLAN, Bluetooth, Synchronisation und dergleichen. Direkt darunter befindet sich eine Leiste mit QSlide-Apps, was kleine Mini-Programme sind, die über der jeweils aktuellen Anwendung schweben. Samsung hatte eine solche Funktion im Jahre 2012 mit dem ersten Galaxy Note 10.1 erstmals eingeführt. LG bietet dem Nutzer als schwebende Mini-Apps den Video Player an, einen Browser aber auch sinnvollere Apps für schnelle Notizen, den Kalender und einen Rechner. Darunter wiederum befindet sich ein Slider zum Anpassen der Display-Helligkeit und die Anzeige des aktuellen Datums.

Android 4.1 Jelly Bean hat LG wie eigentlich jeder in der Branche um diverse eigene Apps erweitert, denn diese machen bekanntlich das „Salz in der Suppe aus“ bzw. bringen den gewissen Unterschied zur zahlreich vertretenen Konkurrenz. QSlide ist wie erwähnt eine davon, ebenfalls praktischen Nutzen hat aber auch die App QRemote. Damit lässt sich über den Infrarot-Sensor die heimische Elektronik steuern, was Senderwahl, Lautstärke und dergleichen beinhaltet. Es lässt sich sogar ein Lieblingskanal einstellen und eine Historie der genutzten Kanäle anschauen, womit das Optimus G Pro zu einer besseren Universalfernbedienung mutiert. Einzig bei der Handlichkeit einer solchen könnte man sich streiten. Lässt sich sogar dauerhaft in der Benachrichtigungsleiste anzeigen.

131112_5_10Auf der linken oberen Gehäuseseite befindet sich eine Zusatztaste, welche standardmäßig die App QuickMemo öffnet. Damit lässt sich auf dem Bildschirminhalt nach Lust und Laune herumkritzeln und die gespeicherten Memos als Bilddatei speichern. Oder man notiert sich kurz eine Telefonnummer aus dem Browser, schaltet QuickMemo in den Overlay-Modus, wechsel zur Telefon-App und gibt dort die Telefonnummer über die Zifferntastatur ein. Ein wirklich ungemein praktisches Feature, welches LG da entwickelt hat. Die QuickMemo-Taste lässt sich nebenbei erwähnt mit nahezu jeder installierten App belegen, falls man QuickMemo nicht nutzen will oder eine andere wichtige App weitaus öfters benötigt.

Weitere Software-Raffinessen sind VU-Talk, womit sich direkt während eines Telefonats Bilder und Dokumente mit dem Gesprächspartner tauschen lassen. Mit der App RemoteCall Service kann ein LG-Mitarbeiter aus der Ferne auf das Optimus G Pro zugreifen und Hilfe leisten. Quick Translator kann fremdsprachigen Text einscannen und direkt übersetzen, allerdings ist nur ein Wörterbuch für den Nutzer kostenlos (weitere Wörterbücher, auch in anderer Richtung, kosten). LG Backup erlaubt das Anlegen von Sicherungsdateien, die sich bei Bedarf zurückspielen lassen. Die LG-Tastatur bietet die bekannte Swipe-Funktion zum schreiben an und kann auch in einen Einhändigen Modus für Links-sowie Rechtshänder umgeschaltet werden. Auch auf Smart-Stay-ähnliche Features greift LG zurück, welche je nachdem ob der Nutzer auf das Display schaut, das Video anhalten oder das Display eingeschaltet lassen.

 

Fazit

131112_5_12Das Optimus G Pro von LG ist nur groß, es gigantisch. Anderererseits will das 5,5″ große FullHD Display auch irgendwie untergebracht werden, welches neben der sehr flüssigen Bedienung und Feature-Fülle bei der Software eines der Highlights des LG-Riesen ist. Einzig die nicht ganz so tollen Kamera-Qualitäten und das Kunststoff-Gehäuse trüben den überwiegend positiven Gesamteindruck. Wenn da nicht die Sache mit dem Zeitpunkt wäre, die schon dem kleineren Bruder Optimus G zum Verhängnis wurde. Hätte LG das Optimus G Pro zeitnah auch in Deutschland auf den Markt gebracht, hätte das LG-Phablet einige Phablet-Liebhaber mehr auf seine Seite ziehen können. Dennoch ist das Optimus G Pro ein richtig gut gelungenes Phablet, dessen mehr oder weniger einzige echte Schwäche bei der Wiedergabe von Filmen und Spielen liegt: Diese saugen den üppigen Akku in Nullkommanichts leer.

Testurteil LG Optimus G Pro

Wertung
Geschwindigkeit 4/5
Display 5/5
Funktionalität 4/5
Verarbeitung 4/5
Preis 4/5

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Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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