[Test] Samsung Portable SSD T3: Klein, fein und schnell

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test-samsung-portable-ssd-t3Anlässlich der IFA 2016 vom 2. bis 7. September in Berlin, gab es Anfang Juli ein sogenanntes Media-Briefing auf den einiger Hersteller eine IFA-Produktvorschau abhalten. Darunter auch Samsung, bei der mir ein freundlicher Mitarbeiter die neue Samsung Portable SSD T3 zeigte, von der ich derart beeindruckt war, das ich mir die Mini-Festplatte doch gleich mal in die Redaktion habe kommen lassen.

Samsung Portable SSD T3

Das erste Mal hatte der südkoreanische Hersteller die Samsung Portable SSD T3 als Nachfolger der SSD T1 auf der CES in Las Vegas Anfang des Jahres vorgestellt. Bei der T3 handelt es sich um eine 74 x 58 x 10,5 mm kleinen Solid-State-Drive, welcher Dank schnellen Flash-Speicher der v3-Generation und einem USB Type-C 3.1 Gen1 Anschluss Daten bis zu 2 Terabyte speichern kann. Erhältlich ist sie ab 256 GB für inzwischen unter 100 Euro bis hin zu den genannten 2 Terabyte. Diese kostet im Augenblick 690 Euro – für unseren Test haben wir uns jedoch die 1 Terabyte große Samsung SSD T3 kommen lassen, da diese auch bei Amazon der absolute Verkaufsschlager bei einem aktuellen Preis von 340 Euro ist.

Universal kompatibel

Bei einem Gewicht von gerade einmal 52 Gramm findet die Hand große externe Festplatte wirklich überall Platz. Egal ob direkt an den Smart TV gesteckt um die eigene Mediathek und schnelle Filmaufnahmen zu gewährleisten oder um unterwegs – Abseits eines Cloudspeicher – so gut wie all seine Daten dabei zu haben. Anschluss findet die SSD T3 so gut wie mit allen Betriebssystemen. Egal ob Windows 7, 8.1 oder Windows 10, Mac OS 10.7 und höher sowie Android (ab Version 4.4).
Ab Werk gibt es ein USB Class A auf USB Type-C Kabel dazu. In meinem Fall habe ich die T3 an mein Nexus 6P gesteckt, welche aber dann umgehend für das Android System formatiert werden wollte.
Zwar gibt die Festplatte dann bei einer Verbindung an einen Windows PC eine Fehlermeldung, liest aber auch unter der Android Formatierung alle Daten Anstandslos. Noch einfacher geht es natürlich mit der entsprechenden Android App „Samsung Portable SSD“ – dazu aber später mehr.

Schneller als der Rest der Welt

Die Samsung Portable SSD T3 ist jedoch nicht nur extrem kompakt, sondern auch besonders schnell. Grund dafür ist die hauseigene V-NAND Flash-Speicher-Technologie. Damit sind bis zu 450 MB/s Lese- und Schreib-Geschwindigkeiten möglich. Hier bewegen wir uns schon in einem Bereich den die meisten Geräte wie ein Android Smartphone oder auch viele Personal Computer gar nicht gewährleisten können. Um diese voll auskosten zu können bedarf es eines entsprechenden UASP-Treiber (USB Attached SCSI Protocol).
Unter optimalen Bedingungen brauchte die die Samsung Portable SSD T3 für knapp 15 GB Daten keine Minute um diese zu übertragen.

Das sind natürlich Werte die „noch“ nicht von jedem benötigt werden, was sich natürlich in dem oben genannten Preis bemerkbar macht. Man bekommt auch von Samsung externen Speicherplatz günstiger, dafür aber nicht so performant. Wer jedoch wie ich unterwegs zum rendern von Videos auf eine schnelle Festplatte angewiesen ist, wird für diese Geschwindigkeiten nahezu jede Summe ausgeben.

Hart im nehmen

Ein weiterer positiver Nebeneffekt einer SSD ist natürlich aufgrund des Fehlen beweglicher oder magnetischer Bauteile, dass ihre Haltbarkeit entgegen einer handelsüblichen Festplatte wesentlich höher ist. Und um beim Thema Haltbarkeit zu bleiben: Samsung hat seine aktuelle T3 gegenüber dem Vorgänger in ein Metallgehäuse gesteckt um eine bessere Wärmeableitung zu gewährleisten. Will der Besitzer einer Samsung SSD T3 doch einmal einen echten Lese- und Schreibmarathon starten, so gibt es noch den Dynamic Thermal Guard, welcher bei zu hoher Wärmeentwicklung die Übertragungs-Geschwindigkeiten drosselt.

256-Bit-AES-Verschlüsselung

Last but not Least ist das Thema Sicherheit auch bei Samsung zunehmend ein Thema, weswegen die Portable SSD T3 auch optional mit einer 256-Bit-AES-Verschlüsselung ausgestattet ist. Diese funktioniert nicht nur auf Basis der T3 Log in Activation mit Windows oder Max OS sondern auch unter Android. Selbst die Übertragungsgeschwindigkeit leidet unter der Verschlüsselung nur geringfügig – spürbar gar nicht.
Wer auf seinem Android Smartphone die Verschlüsselung nutzen möchte nutzt dafür die bereits oben genannte kostenlose Software Samsung Portable SSD:

Samsung Portable SSD

Fazit der Samsung Portable SSD T3

Keine Frage, günstig geht anders. Wer einfach nur externen Speicher benötigt welcher nicht großartig bewegt werden muss, braucht keine Samsung Portable SSD T3. Doch wer großen Wert auf Datentransferraten bis 450 MB/s legt, ein Speichermedium benötigt welches wenig Platz unterwegs wegnimmt und auch einmal einen Sturz locker übersteht ohne das alle Daten verloren sind und oben drein diese mit einer 256-Bit-AES-Verschlüsselung versehen will ist mit der Samsung SSD T3 bestens bedient.
Sie ist schlichtweg das Beste was es auf dem Markt gibt, da sie nahezu keine Konkurrenz hat. Zudem bietet die Samsung Portable SSD T3 wahlweise mit 256 GB, 512 GB, 1 TB oder 2 TB eine Kompatibilität zu allen 3 gängigen Betriebssystemen wie Windows, Mac OS und Android.

Positiv

  • Verarbeitung
  • Extrem robust
  • Geschwindigkeit
  • Kompatibilität
  • Klein und leicht
  • Verschlüsselung

Negativ

  • Preis

testurteil-samsung-portable-ssd-t3-go2android

Wertung
Handhabung 5/5
Geschwindigkeit 5/5
Funktionalität 5/5
Verarbeitung 5/5
Preis 3/5

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Schon immer ein Kind der kreativen Künste hat MaTT nun nach einer 15-jährigen Karriere als Musikproduzent die Liebe zur Videoproduktion gefunden. Android in seiner Individualität begeisterte MaTT schon von Beginn an, wie einige Arbeiten aus dem Jahre 2006 und folgend, heute noch bei den XDA Developers Zeugnis tragen.

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