Twitter bekommt Patent für die Selfie Drohne

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drohneWenn man über eine Drohen redet, dann meistens über die unbemannten Flugobjekte zur eigenen Belustigung, die man auch über das eigene Smartphone oder Tablet steuern kann. Was der Kurznachrichtendienst Twitter und das US-amerikanische Patentamt mit solchen Flugobjekten zu tun haben, erschließt sich erst auf den zweiten Blick.

Denn Twitter hat am 17. Dezember vom United States Patent and Trademark Office das Patent für eine Drohne zugesprochen bekommen, die nicht nur Fotos und Videos aufnehmen kann, sondern diese auch direkt über den Twitter-Account des Besitzers twittern kann. Wenn man so will eine ideale Verknüpfung mit dem zugekauften Videodienst Periscope, um eine Drohne für die Selbstdarstellung und der live ausgestrahlten Berichterstattung aus völlig neuen Blickwinkeln zu nutzen.

Selfie-Drohne für Twitter-Nutzer

Nur begnügt sich Twitter damit alleine nicht. Denn wie es weiter in der Patentbeschreibung heißt, will Twitter ein System zur Steuerung der Drohne integrieren, welches von den Nutzern des Kurznachrichtendienstes die Steuerbefehle erhält. Man könnte sich das demzufolge so vorstellen, dass man via Tweet die Positionierung einer Drohnen-Kamera zum Beispiel bei Sportereignissen beeinflussen könnte, um einen besseren Blick über das aktuelle Geschehen beim Biathlon zu erhalten.

Gegenüber dem US-Nachrichtensender CNBC kommentierte das in San Francisco ansässige Unternehmen das Patent mit nur zwei einzigen Wörtern: Drohnen Selfies.

Nur sollte man darauf achten, dass die dafür genutzte Drohne auch fehlerfrei funktioniert und nicht einfach so mitten in einem Rennen abstürzt. Erst kürzlich wäre der österreichische Skirennläufer Marcel Hirscher von einer Drohne mit TV-Kamera bei seinem Wertungsrennen verletzt worden.

Freilich wird auch Twitter solche Unfälle nicht verhindern können, aber dazu ist das Patent für die Selfie-Drohne auch nicht gedacht. Spannend wird es nur, ob Twitter an eigenen Drohnen arbeitet oder bestehende Modelle zum Beispiel von Marktführer DJI mit passenden Upgrade-Kits versehen will.

Unabhängig von dem durchaus fragwürdigen Patent an sich, hat die Sache noch einen anderen Haken: Die US-Bundesluftfahrtbehörde Federal Aviation Administration. Die Behörde rechnet mit einem erheblichen Anstieg an Drohnen und fordert daher eine gesetzlich vorgeschriebene Registrierungspflicht für Drohnen (zum Beitrag). Allein zu Weihnachten wird in den USA mit über 400.000 verkauften Drohnen gerechnet. Unter anderem will die Behörde auf diese Weise die Sicherheit im Gebiet von Flughäfen und anderen wichtigen Gebäuden der Öffentlichkeit erhöhen.

In wie weit diese Regelung auch die Selfie-Drohne von Twitter tangiert ist noch nicht abzuschätzen – und ob die nötige Technologie überhaupt die Serienreife erlangt. Immerhin gibt es Hunderte von Patenten, die Konzerne horten und bisher noch nicht technisch umgesetzt haben.

Wachsende Konkurrenz

Aber nicht nur Twitter beschäftigt sich mit der Entwicklung neuer Drohnen-Technologie. Unter anderem hat auch Alphabet Inc. (ehemals Google Inc.) schon längst seine Fühler in diese Richtung ausgestreckt (zum Beitrag). So forscht man an diversen Projekten, welche eine Drohne als Lieferant für wichtige Waren in entlegenen Gegenden zum Ziel haben oder auch Drohnen, um Internet in Gebieten zu ermöglichen, in denen sich schwerlich Kabel oder Funkmasten aufstellen lassen.

Na noch schnell Lust auf eine eigen Drohne bekommen? Dann ist vielleicht der folgende Beitrag etwas für euch, in dem wir euch unsere Top 5 Geschenkidee der Drohnen vorstellen:

Die Top 5 android tv Geschenktipps: Drohnen

[Quelle: USPTOCNet]

 

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Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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