Twitter Music: Streaming-Angebot zum tweeten

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Twitter Music

Twitter ist eines der bekanntesten Social Networks weltweit und er Microblogging-Dienst schlechthin. Innerhalb von 140 Zeichen pro Nachricht kann man alles möglich ein die Walt hinaus „zwitschern“ und von Hunderttausenden Menschen gehört werden. Allerdings läuft das Geschäft zunehmend schlechter, weshalb sich die Macher von Twitter nach Alternativen umsehen müssen.

Eine dieser Alternativen scheint für Twitter das Streamen von Musik zu sein, denn heute hat man den Dienst Twitter Music offiziell vorgestellt. Allerdings wird die Musik nicht von Twitter selbst bereitgestellt, vielmehr greift der Microblogging-Dienst auf Drittanbieter für Musik zurück, darunter iTunes von Apple, Spotify und auch Rdio sind als Partner mit dabei. Bei den reinen Streaming-Partnern wird jedoch jeweils ein Abo vorausgesetzt, damit diese als Musikquelle dienen können. Die gestreamte Musik wird dabei dynamisch aus verschiedenen Listen zusammengestellt, die Vorschläge basieren auf dem Musikgeschmack der jeweiligen Freunde bzw. werden auch Twitter-Trends als Datengrundlage herangezogen werden. Hervorzuheben ist dabei, dass Twitter Music die gewählte Musik in Twitter selbst abspielt und nicht erst zu einer externen App weiterleitet.

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Das Streaming funktioniert dabei sowohl in der Twitter-App selbst als auch über den Browser, wobei die entsprechende App vorerst für iOS veröffentlicht wird. Wann Android und weitere Plattformen folgen werden, haben die Macher bisher nicht verraten. Aktuell laufende Titel können übrigens recht einfach augenblicklich via Twitter geteilt werden, selbst auf die Feeds des jeweiligen Interpreten lässt sich, sofern ein offizieller Twitter-Account existiert, in nur wenigen Sekunden gefolgt werden. Die Navigation innerhalb der App und der Browser-Anwendung soll recht einfach und einheitlich erfolgen, was durch Tabs getrennte Bereiche (Popularität, Empfehlungen, Versteckte Talente, etc.) erreicht wird.

Twitter Music wird, wie so oft, vorerst nur in den USA nutzbar sein, in Deutschland ist der Dienst Twitter Music jedenfalls bisher nicht nutzbar. Auch wenn die Nutzung recht einfach ist stellt sich die Frage, wieso Twitter ausgerechnet in den eh schon relativ gesättigten Markt des Musikstreamings einsteigen will. Mit Spotify, Rdio, Simfy, Napster oder Xbox Music gibt es bereits etliche mehr oder minder erfolgreich etablierte Dienste. Also geht die Frage direkt an euch weiter: Würdet ihr Twitter Music nutzen oder betrachtet ihr den Dienst als einen vergeblichen Versuch, im Streaming-Geschäft Fuß zu fassen?

[Quelle: Twitter | via Computerbase]

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Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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