Unglaublich aber wahr: Weißes Haus lehnt Petition für Todesstern ab

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death_star

Amerika, das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Und Land der unglaublichsten Geschichten, die eigentlich zu komisch sind, um wahr zu sein. Und dennoch schaffen es immer wieder die Amerikaner, uns zum Kopfschütteln zu bringen. Die neuste Episode einer solchen Lächerlichkeit befasst sich diesmal mit dem Star-Wars-Universum. Aber Achtung: Größte Lachgefahr!

In den USA ist bekanntermaßen vieles möglich, was für uns einfach nur unnormal oder wider des gesunden Menschenverstandes ist. Ein gutes Beispiel dürfte die politische Landschaft sein, denn es gibt Sozialdemokraten und Republikanern gerade mal zwei wirklich ernsthafte Parteien, welche die Geschicke des Landes bestimmen. Oder auch nicht, wenn beide Parteien mal wieder wie üblich tief zerstritten sind. Oder bestimmte Petitionen, über welche wir nur lächeln können. Zum Beispiel die Petition von immerhin 30.000 US-Bürgern an die US-Regierung, einen Todesstern ab 2016 zu bauen.

Als Begründung für dieses Unterfangen nannten die Befürworter die Schaffung Dutzender neuer Arbeitsplätze, bisher nicht absehbare Möglichkeiten zur Erforschung des Weltalls und nicht zu vergessen: Eine Verbesserung der Nationalen Sicherheit. Nun hat die US-Regierung reagiert und die Petition abgewiesen und beweißt, dass auch das Weiße Haus Humor hat. Anders kann man sich die drei Punkte (und ganz besonders den letzten) zur Ablehnung nicht erklären.

The Administration shares your desire for job creation and a strong national defense, but a Death Star isn’t on the horizon. Here are a few reasons:

  • The construction of the Death Star has been estimated to cost more than $850,000,000,000,000,000. We’re working hard to reduce the deficit, not expand it.
  • The Administration does not support blowing up planets.
  • Why would we spend countless taxpayer dollars on a Death Star with a fundamental flaw that can be exploited by a one-man starship?

Deutsche Übersetzung:

Die Administration teilt Ihren Traum zur Schaffung von mehr Arbeitsplätzen und einer starken nationalen Verteidigung, aber ein Todesstern ist nicht machbar. Hier sind ein paar Gründe dagegen:

  • Die Konstruktion eines Todessterns würde schätzungsweise mindestens 850 Billiarden US Dollar (850.000.000.000.000.000 US Dollar!!!) kosten. Wir sind derzeit stark damit bemüht, unser Defizit zu verringern und nicht um es zu vergrößern.
  • Die Administration unterstützt nicht die Zerstörung von Planeten.
  • Warum sollten wir unzählige Dollar an Steuergeldern in einen Todesstern investieren, der durch ein einzelnes Ein-Mann-Raumschiff zerstört werden kann?

Ihr seht, gerade beim dritten Punkt beweißt das Weiße Haus eine Menge Humor, so unglaublich der Petitionsantrag auch klingen mag. Ich meinen Teil musste jedenfalls richtig gut lachen, als ich das bei den Kollegen gelesen habe. Und wie heißt es doch so schön: Lachen ist gesund. Und wer dennoch einen Todesstern bauen will, der sollte sich mal bei Lego umsehen: Die Dänen haben da einige tolle Sammler-Modelle, die allerdings auch entsprechend kosten.

Anmerkung: Die amerikanische Billion entspricht der deutschen Milliarde (1.000.000.000).

[Quelle: The White House | via The Verge]

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Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

Keine Kommentare

  1. Die „unbegrenzten“ Möglichkeiten. Nur ein kleiner Schreibfehler.

  2. Wow, hätte ich ja nie gedacht. Mal ganz ehrlich: Es ist schon lustig das sie sich überhaupt mit sowas beschäftigt haben.

  3. lordfish schreibt:

    Was macht so ein Artikel auf androidblogs.de?!

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